Sonntag, 13. Juli 2008

Ich will´s wissen

Durch viel Regen hatte ich am Dienstag eine Zwangsruhepause. Aber am Mittwoch bin ich dann alleine zum Laufen gegangen. Ich habe mir Musik mitgenommen und bin wieder die selbe Runde gelaufen die ich letztens auch schon mit Hubert gelaufen bin. Es lief so gut und ich habe mich so frei gefühlt. So locker und leicht bin ich glaub ich noch nie gelaufen. Nach 1:04:56 Stunden war ich wieder daheim und das letzte mal habe ich für diese Runde 1:06:49 Stunden gebraucht, was also fast 2 Minuten schneller bedeutet. Abends bin ich dann mit Oliver noch ins Ampano gefahren um mit Sabine Schumacher,Uwe Hasler, Gerd Wickord, Fatima und Frank auf das neue Fahrrad anzustoßen und um einen Namen zu finden. Wir sind dann alle zusammen in die Sauna rein und haben überlegt wie das Rad wohl heißen könnte. Mit keinem Namen war Oliver zufrieden bis Sabine sagte das Käthe doch ein schöner Name wäre und so war es dann ohne Wiederrede beschlossen. KÄTHE so soll das Rennrad von Oliver heißen und darauf haben wir dann alle mit Prossecco angestoßen. Uwe hat auch noch eine Flasche Sekt auf seinen ersten Start in Roth ausgegeben. Wir haben auch Gerd und Sabine zu ihrem Ironman verabschiedet und Glück gewünscht. Vom Ampano aus sind wir über die Eisdiele zum Blue Fox gefahren, wo wir mit Hubert verabredet waren. Wie wir so am Quatschen waren sind wir wieder auf das Thema Münster Marathon gekommen und haben beschlossen das wir gleich wenn wir nachhause kommen die Anmeldung über´s Internet abschicken. Eigentlich wollte ich erst nächstes Jahr einen Marathon laufen, doch nun will ich´s wissen. Donnerstag war wieder Rennradtraining vom Tri-Team aus und da ist Oliver auch mitgekommen. Das Wetter hat gut durchgehalten und wir sind trocken geblieben. Wir waren zwar nur 5 Leute insgesamt, doch Spaß hat es trotzdem gemacht. Ich hing zwar immer nur hinten dran und nach 40 Km tat mir auch wieder der Hintern weh, aber da muß ich jetzt einmal durch. Irgendwann soll´s ja wohl besser werden. Nach 2:11:26 Stunden waren wir wieder vor unserer Haustür und hatten 61 Km auf dem Tacho was ein Durchschnitt von fast 28 Km/h bedeutet. Für mich ganz schön viel nach 8 Wochen Rennradtraining. Freitag bin ich dann wieder mit dem Rad auf Arbeit gefahren und nach der Arbeit hat mich Oliver mit dem Rad von Arbeit abgeholt. Gemeinsam sind wir zu BOC gefahren, um noch ein paar Kleinigkeiten für´s Rad zu kaufen. Dort haben wir uns mit Olga getroffen um dann zu Herrn Junker zu fahren. Als wir in Brake angekommen sind hat Herr Junker sofort mein Rad eingespannt um die Durchsicht zu machen. Dann hat er noch den Schriftzug auf´s Rad geklebt und fertig war es - so sieht´s aus wenn das ein Profi macht.Als auch Olivers Rennmaschine fertig war haben wir mit entsetzen auf die Uhr gesehen und da war es schon weit nach 17 Uhr. Wir haben dann noch im Ort was gegessen und einen Kakao getrunken und dann sind wir losgedüst. Nach einigen Kilometern am ersten Berg fing dann leider wieder Olivers Knie an weh zu tun, so das er sogar vom Rad absteigen musste. So haben wir uns dann von Hügel zu Hügel geschleppt, immer mit kurzen Pausen im Berg. Am meisten hatte ich wieder vor dem Berg in Werther angst, doch diesmal kam ich nicht schnell aber locker hoch ohne mich zu quälen. Für Oliver wurde der Rest der Fahrt dafür zur großen Qual weil nun auch auf der Geraden das Knie schmerzte. Abends halb neun waren wir dann endlich zurück in Gütersloh. An diesem Tag bin ich wieder in Etappen 84,09 Km gefahren. Mit Hubert und Anja sind wir aber dann doch noch in die Weberei zur Ü 30 Party gegangen und ich bin erst morgens um 4 Uhr im Bett gewesen. Samstag habe ich dann erst mal schön ausgeschlafen um dann gegen Mittag Annkathrin von ihrer Jugendfreizeit abzuholen.Das war vielleicht eine Freude die kleine Maus wieder in den Arm zu nehmen und zu Kuscheln. Den Rest des Tages war ich mit Wäsche waschen beschäftigt. Sonntag haben wir einen ganz auf Familie gemacht und das Radtraining einfach ausfallen lassen. Abends waren wir noch bei Fatima zum 45. Geburtstag eingeladen. Das war ein schöner Abschluß der Woche.

Montag, 7. Juli 2008

Rennradmaus

Da bin ich mal wieder. Am Mittwoch bin wieder mit dem Rennrad zur Arbeit gefahren. Da es am Tag zuvor sehr heiß war, waren am frühen Morgen auch schon über 20 C und so war es ganz schön warm. Nach der Arbeit bin ich dann wieder Heim gefahren, obwohl es mächtig heiß war. Nachmittags bin ich dann in einen Beschriftungsladen gefahren, um einen Schriftzug für mein Rennrad drucken zu lassen. Da soll dann " Paul 1 " und " Birgit Schmidt-Böse " drauf stehen. Abends bin ich dann noch mit Olga eine runde Rennrad gefahren und am Ende des Tages hatte ich dann 92,54 Km auf dem Tacho. Donnerstag hatten wir dann wieder Rennradtraining. Mit Olga bin ich zum Treffpunkt gefahren und von dort aus sind wir Richtung Sassenberg geradelt. Als es am Himmel immer dunkler wurde, sind wir dann wieder umgedreht, aber auf den letzten Kilometern hat es uns dann doch noch erwischt. Wir haben den Arsch so richtig nass bekommen, doch es war nicht so schlimm, da der Regen ganz warm war. Nach 2:25:31 Stunden Fahrzeit war ich wieder daheim und auf dem Tacho standen 58,93 Km. Freitag bin ich dann auch wieder mit dem Rennrad auf Arbeit gefahren. Nach der Arbeit bin ich zu BOC gefahren um für meinen Mann Oliver eine neue Rennradbrille zu kaufen und von dort aus bin ich dann direkt nach Brake zu Herrn Junker gefahren. Herr Junker ist der Mann der mein Rennrad "Paul" gebaut hat und Oliver hat sich auch eins bei ihm bestellt. Als ich dort ankam hing das Rennrad von Oliver noch in der Werkstatt an der Decke, da Herr Junker noch nicht fertig war. So mussten wir noch eine ganze Weile warten.Nach einigen Stunden konnten wir dann endlich in Brake los fahren und sind voll in den Regen gekommen. In Jöllenbeck haben wir uns bei einer Eisdiele unter den Schirm gesetzt und haben beide eine heiße Zitrone getrunken in der Hoffnung das es bald aufhört zu regnen. Es hat zwar eine Weile gedauert aber wir hatten doch noch Glück und konnten trocken weiterfahren. Irgendwann unterwegs in der nähe von Halle W. haben wir eine Pipipause gemacht und Oliver ist mit seinen neuen Rennradschuhn in einen großen Haufen Schei........ getreten. Ich habe mich natürlich köstlich amüsiert und laut gesungen "Scheiße am Schuh huhuhu". Als das Problem gelöst war sind wir ganz schnell nach Hause gefahren. An diesem Tag bin ich insgesamt 85,60 Km gefahren und das habe ich dann auch gemerkt. Samstag habe ich dann einen Ruhetag eingelegt und war nur bei einer Geburtstagsfeier von einem aus dem Triathlonverein. Am Sonntag bin ich mit Oliver 10 Uhr zum Rennradtraining gefahren und nach unglaublichen 122,21 Km sind wir glücklich aber sehr müde wieder daheim gewesen. Diese meine erste große Fahrt werde ich wohl nie vergessen, denn das war voll der Hammer. Ich bin noch nie 122 Km am Stück Rad gefahren und wollte mir damit eigentlich auch noch ein paar Wochen Zeit lassen. So war´s aber auch ganz o.k. Heute bin ich ins Nordbad zum lockeren Schwimmen gefahren, was für die Muskeln nach 300,35 Km Wochenpensum sehr gut war. Ausruuuuuuhen!!!!!!

Dienstag, 1. Juli 2008

Laufhorror

Am Montag war ich beim Tätowierer um nachzufragen ob ich wieder ins Wasser darf und da sagt der einfach " NEIN". So ein Mist, denn das Wetter war einfach perfekt zum Schwimmen. Na ja noch eine Woche und dann darf ich wieder ins kühle Nass. Laufhorror das trifft es auf den Punkt. Am Dienstag war es auch wieder so schwül-warm und da ging der Horror schon los. Es lief einfach garnicht und mehr gibt es da nicht zu sagen. Meine Galle fing auch wieder an zu murren, was das ganze nicht besser machte. Nach 1:14 Stunde hatte ich 864 Kcal verbraucht - bei einem Durchschnittspuls von 161, denn ich einfach nicht runter bekommen habe. Am Mittwoch hatte ich dann meinen großen Tag und bin 40 Jahre alt geworden. Nach der Arbeit habe ich meine Mama vom Bahnhof abgeholt, die extra zu meinem Ehrentag aus Leipzig angereist war. Ich habe von meiner Familie eine Liegestuhl bekommen, denn den habe ich mir schon lange gewünscht. Und dann war da noch was in der Kiste, was kleines süßes und heißt Annkathrin. Abends sind wir dann alle ins Blue Fox zum Rudelgucken gegangen. Das Spiel gegen die Türkei war ja auch der Horrorfilm und wir hatten Glück das die Deutschen gewonnen hatten. Mitten im Spiel viel ja dann auch noch das Bild aus und dann in der letzten Minute hat Phillip Lahm endlich den Sack zu gemacht und das dritte Tor geschossen. Am Ende haben wir auf der Straße gestanden und es kamen viele hupende Autos vorbei.Am Donnerstag bin ich nach der Arbeit mit meiner Mutti und Annkathrin in die Stadt gegangen um mal so rum zu bummeln. Freitag hatte ich dann einen Tag Urlaub, was auch mal schön war und am Samstag war dann die große Geburtstagsparty. Mit dem Wetter hatten wir echt großes Glück obwohl es erst nicht so aussah. Es sind super viele Leute gekommen und die Zeit verging wie im Flug. Von Olga, Vera und Reinhard habe ich ein ganz persönliches Geschenk bekommen worüber ich mich am meisten gefreut habe, denn sie haben sich viel Mühe gemacht um all die Fotos zusammen zu tragen und in den Bilderrahmen zu kleben. Einen tollen Geburtstagskuchen habe ich dann auch noch bekommen und beim Kerzen auspusten habe ich mir etwas gewünscht was ich mir nicht kaufen kann. Der Abend ging leider viel zu schnell vorbei und 1 Uhr waren die letzten Gäste weg. Am Sonntag habe ich dann Annkathrin zum Bus gebracht, denn sie ist für zwei Wochen mit der Jugendfreizeit in Altefeld. Denn Rest des Tages war dann ausruhen angesagt. Montag durfte ich dann wieder ins Wasser, was richtig Spaß gemacht hat. Ich bin 45 Minuten geschwommen aber wieviel Meter es waren weiß ich nicht. Nach dem Training bin ich mit Olga und Reinhard noch in die Stadt gefahren um ein Eis zu essen; wieder mal wir drei.Heute war wieder Lauftraining und darüber muss ich auch nicht schreiben, denn es war grauenhaft. Es war viel zu warm, ich hatte zu wenig trinken mit und auch Zughause hatte ich wohl nicht genug getrunken. Nach 1:57 war ich dann endlich wieder daheim, nachdem ich auf dem Heimweg mehrmals die Sprenkleranlagen in irgendwelchen Gärten missbraucht hatte. So nun gehe ich unter die Dusche und dann ab ins Bett.

Sonntag, 22. Juni 2008

Langsam Anfangen

Das Wetter hat es am Mittwoch gut mit mir gemeint und ich bin trocken auf Arbeit und wieder zurück gekommen. Der Hinweg kam mir ewig lang vor und ich habe für 21,25 Km 56 Minuten gebraucht was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22,77 Km/h entspricht. Ich habe dann bis 17.30 Uhr gearbeitet und bin dann kurz in die Stadt um mir was zum Anziehen für meinen 40. Geburtstag zu kaufen, aber wie das so immer bei mir ist, habe ich nichts gefunden was mir gefällt und passt. Abends hatten wir dann noch von Arbeit aus Quartalsessen beim Argentinier. Das Essen war einfach lecker dort, aber viel zu viel und so habe ich fast die Hälfte stehen lassen müssen, damit ich nicht mit vollem Magen nachhause radeln musste. 21 Uhr habe ich mich dann vom Chef und von den Kollegen verabschiedet und bin mit dem Rad nach Gütersloh ins Blue Fox gefahren, wo Hubert schon auf mich gewartet hat. Für den Heimweg habe ich nur 50:32 Minuten gebraucht was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,74 entspricht. Im Blue Fox haben wir Fußball (meine Favoriten die Russen haben gewonnen) geguckt und viel gequatscht bis Oliver von der Spätschicht kam. Ohne Licht musste ich dann Heim fahren, aber ich hatte ja meinen Mann dabei. Donnerstag habe ich mir dann frei genommen, um das Fußballspiel der Deutschen zu sehen, was auch fast wie eine Trainingseinheit war - nur für die Nerven. Am Freitag bin ich mit Hubert gelaufen oder besser gesagt gerannt. Auf der Strecke habe ich dann auch noch einen vom Triathlon getroffen, dem unser Tempo aber auch zu schnell war. Nach 1:07 Stunde hatten wir 13,36 Km hinter uns, was für mich ganz schön viel war. Samstag habe ich dann meinen Klamottenkauf von Mittwoch fortgesetzt, aber diesmal mit viel mehr Erfolg. Der Erfolg hat mich aber dann auch 250 € gekostet und in meiner Tüte hatte ich drei Hosen und sieben Oberteile, was nun wieder für ein Jahr reichen muss. Tut es auch. Denn Rest des Tages habe ich dann mit Wäsche waschen und putzen totgeschlagen. Abends haben wir dann noch gegrillt und dann bin ich vorm Fernseher eingeschlafen. Heute kamen Reinhard und Olga mit dem Rad zu uns und dann sind wir Richtung Rietberg gefahren um ein Eis zu essen, was wir auch ausreichend getan habe. Von Rietberg aus sind wir dann nach Kaunitz gefahren und dann weiter nach Verl, wo wir noch einen kleinen Eisbesuch gemacht haben. Mmmmmm uns ging´s gut. So was nennt man dann eine Eistour. Nach 1:49 Stunde war ich wieder bei meiner Familie, die Sonntagsmärchen geguckt hat. Insgesamt sind wir mit zwei kalten Unterbrechungen 47,14 Km unterwegs gewesen und meine Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 25,90 Km/h. Langsam muss ich ja mal mit dem Radtraining anfangen, damit sich meine Beine an die Bewegung gewöhnen. Seit 3.5.2008 bin ich nun schon 550 Km geradelt, was aber nicht genug ist wie ich gehört habe. Morgen muss ich ja zur Kontrolle zum Tätowierer und da werde ich erst mal fragen ob ich wieder Schwimmen darf, denn morgen ist Schwimmtraining im Nordbad wo ich gerne hin möchte. Wenn ich Glück habe ist dann Lemmi auch da und den werde ich dann mal fragen ob er mir das Radfahren ordentlich beibringen kann. Pa´a - gehe Deinen Weg, lass Dich nicht von ihm abbringen, verfolge Dein Ziel, bleib beharrlich! Das ist das Motto von Matthias Müller und seiner Truppe und das will ich auch versuchen. In diesem Sinne eine schöne Woche :0}

Dienstag, 17. Juni 2008

Leichtes Training

Wie ich es mir vorgenommen hatte bin ich gestern Rennrad gefahren. Einmal zum Nordbad hin und wieder zurück, denn ins Wasser darf ich mit meinem neuen Tattoo erst mal nicht (so ca. 10 Tage). So bin ich locker 22,65 Km in 57:15 Minuten bei einem Durchschnitt von 23,75 Km/h gefahren. Für heute war ich mit Olga um 17 Uhr am Vereinshaus verabredet um vor der Helferparty noch etwas zu laufen. Bei aller Hektik zu hause habe ich sogar, das wichtigste, meine Laufschuhe vergessen, so das ich in meinen normalen Freizeitschuhen gelaufen bin. Wir habe uns ein paar 400m Runden eingelaufen und als wir schön warm waren, haben wir aller 300m immer einen Sprint von einem bis zum nächsten Mülleimer gemacht. Nach etwa 15 Runden hatte ich dann die Nase voll mit diesen blöden Schuhen zu laufen und da habe ich sie einfach ausgezogen. Barfuß bin ich dann noch zwei Runden gelaufen, was wie eine Befreiung für meine Füße war. Olga fand das so lustig das sie das auch gleich probiert hat und fand es auch nicht schlecht. Wozu es manchmal so gut ist seine Schuhe zu vergessen - endlich mal wieder Barfuß laufen. Nach 44 Minuten hatte ich 455 Kcal verbraucht und mein Durchschnittspuls lag bei 151 und der Höchste bei 172, was durch die Sprints kam. Wir haben uns dann schnell geduscht, denn die anderen hatten schon angefangen die Party aufzubauen. Die Helferparty war für alle die, die beim Dalkeman geholfen hatten. Benjamin und Annkathrin sind dann auch noch gekommen und so sind wir bei schönsten Sonnenschein bis 20.30 Uhr geblieben. Wir hatten alle viel Spaß und langsam gehören wir neuen Mitglieder auch dazu. Morgen werde ich mit dem Rennrad auf Arbeit hin und zurück fahren, was dann auch gleich mein Training ist, da eine Strecke an die 20 Km lang ist. Nun bin ich müde und gehe ins Bett.

Samstag, 14. Juni 2008

Viel Ruhe

Am Donnerstag musste ich ja nüchtern im Magen zum Arzt und der hat beim Ultraschall auch sofort eine dicke Entzündung an der Galle festgestellt. Den Auslöser dafür haben wir auch recht schnell gefunden, denn das war meine eigene Dummheit. Ich hatte in meiner Fahradtrinkflasche ein neues Powergel gemischt mit 500 ml Wasser und als ich auf der Fahrradstrecke in Hasewinkel war habe ich das getrunken und das war so ekelig das ich nur vier Schluck davon getrunken habe und den Rest habe ich nur in den Mund genommen, ausgespült und wieder ausgespuckt. Durch die große Hitze war aber mein Flüssigkeitsverlust so hoch das sich meine Gallenflüssigkeit verdickt hat und dadurch kam dann auch der Schmerz und danach die Entzündung. So habe ich den Arzt verstanden. Der Arzt hat gesagt das ich das nächste mal Apfelschorle mitnehmen soll, denn da ist alles drin was der Körper braucht und es schmeckt auch. Er sagte dann noch "Den Wettkampf haben sie dann aber abgebrochen - oder". Ich habe natürlich mit entsetzen reagiert und sofort "NEIN" gesagt und er hat nur gelacht. So war das nun auch geklärt und ich soll jetzt erst mal zwei Wochen gaaaanz langsam machen und mich viel ausruhen. Mach ich auch! Abends musste ich dann noch zum Zahnarzt, die mich auch mächtig gequält hat. Am Ende diesen Tages war ich einfach nur noch müde und kaputt, und dann bin ich auf dem Sofa eingeschlafen. Freitag nach der Arbeit hatte ich für 17 Uhr einen Termin beim Tätowierer um mein Geburtstagsgeschenk an mich selber abzuholen. Michael aus dem Tattoostudio hat schnell und sauber gearbeitet und am Ende ist das rausgekommen, siehe Foto, mein Wunschtattoo. Am Samstag war erst Kuchen backen und dann Aufbau für den Dalkeman angesagt, wobei es mächtig geregnet hat. Heute morgen bin ich 6 Uhr aufgestanden und um 7 Uhr war ich pünktlich im Nordbad um in der Wechselzone zu helfen. Was bei dieser Aufgabe schön war, war das ich alle gesehen, fotografiert und anfeuern konnte. Nachdem alle Starter im Ziel waren haben wir alles wieder abgebaut und sauber gemacht, was in der Truppe viel Spaß gemacht hat. Auf dem Bild sind nur einige von den Helfern zu sehen, denn die anderen waren noch am schuften. Nun bin ich wieder daheim und ruhe mich noch etwas aus vom vielen und langen stehen. Wenn morgen Abend das Wetter mitspielt, werde ich eine Runde Rennrad fahren um da mal etwas besser zu werden. Ich werde noch schnell im Internet nachsehen ob in Hückeswagen ein Startplatz für die Staffel da ist, denn da will ich mit Olga und Karin starten. Tschau bis bald

Mittwoch, 11. Juni 2008

Ich bin eine Triathletin

Nun fühle ich mich als eine richtige Triathletin, da ich meinen ersten Triathlon gefinished habe. Als ich am Samstag meine Startunterlagen abgeholt hatte, hat Olga angerufen ob sie bei uns schlafen kann, damit wir am Sonntag gleich bei Zeiten zusammen losfahren können. Gemeinsam mit Oliver haben wir die Räder ins Auto gepackt und den ganzen anderen Rest. Sehr zeitig sind wir ins Bett gegangen um am nächsten Morgen gut ausgeschlafen zu sein. 7 Uhr sind wir aufgestanden und haben erst mal richtig gut gefrühstückt. Kurz vor 9 Uhr sind wir nach Harsewinkel aufgebrochen und waren beide sehr aufgeregt. Als wir unsere Räder wieder zusammengebaut hatten sind wir gleich in die Wechselzone gegangen um einzuchecken. Dort mussten wir erst unseren Helm zeigen und aufsetzen bevor wir in die Wechselzone rein durften. Da wir so zeitig da waren standen unsere Räder gleich ganz vorne was für mich ein Vorteil war, weil ich nicht lange suchen muss wenn ich aus dem Wasser komme. Ich habe meine Sachen alle so aufgebaut das ich schnell in die Schuhe und in den Helm rein komme. Auch habe ich einen Tipp von Heide benutzt um mein Fahrrad besser zu sehen - ich habe ein Knallgelbes Handtuch drauf gelegt. Mit Olga habe ich mir dann die Wechselzone genau angesehen, wo wir zur Radstrecke raus müssen, wo zum Laufen und noch mal die genaue Position des Radständers und unserer Räder. Auch die Stelle wo wir auf´s Rad auf- und absteigen dürfen bzw. müssen, haben wir uns genau angesehen um ja keinen Fehler zu machen. Gemeinsam sind wir dann noch überall herumgelaufen um uns alles anzusehen und dabei verging die Zeit wie im Flug. Wie das dann immer so bei uns Mädels ist musste ich natürlich dauernd auf die Toilette und Olga ging´s genau so. Kurz bevor wir zum Schwimmbecken sind, hat Olga noch schnell ein Selbstportrait von uns gemacht. Am Schwimmbecken wurde uns noch einiges erklärt zum Rennverlauf und wie die Bahnen eingeteilt werden. Ich bin (keine Ahnung wie) auf der Bahn 7 gelandet, wo die fast schnellsten Schwimmer waren. Die Besten Schwimmer schwammen so 7 Minuten auf 500m und ich gerade mal vielleicht 8:30 Minuten. Ich kam nicht mal richtig zum einschwimmen als auch schon los ging und das war ein Kampf kann ich euch sagen. Vor mir hatte ich einen Mann der mir eigentlich zu langsam war aber immer wenn ich überholen wollte zog er das Tempo so an das mir immer jemand von vorn entgegen kam und ich es einfach nicht schaffte vorbei zu kommen und dann erst diese blöde Kuh hinter mir, die mir dauernd mit ihren Fingernägel die Füße kratzte. Irgendwann habe ich dann so stark mit den Füße gepaddelt aber das half auch nichts und da habe ich dann getreten. Leider habe ich durch diese ganzen Aktionen keinen Rhythmus gefunden und habe auch ganz schön viel Zeit vermasselt. Nach 9:03 Minuten kam ich erst aus dem Wasser aber mir ging´s gut. Ich bin dann zur Wechselzone gelaufen und da hat alles super gut geklappt obwohl ich davor ja am meisten Angst hatte. Also Brille und Helm auf, Socken und Schuhe an und ab auf die Strecke gelaufen bis zur Linie wo ich aufsteigen durfte, was auch super geklappt hat. Leider hatte ich den falschen Gang am Rad eingestellt, so das es sehr schwer los ging, doch das hatte ich schnell gelöst. Ich bin ja noch nie 20 Km hintereinander Power Rad gefahren, so das ich nicht wusste was auf mich zu kommt. Nach ein paar Kilometern wurde ich dann aber auch schon von den ersten aus dem Tri-Team eingeholt und ich kam einfach nicht hinter ihnen her. Nach 39:10 Minuten war ich dann wieder guter Dinge auch noch mit Kraft bei der Wechselzone, doch Olga hatte mich nicht wie erwartet beim Radfahren eingeholt. Auch jetzt hat in der Wechselzone alles gut geklappt, als ob ich das schon hundert mal gemacht hätte. Davon abgesehen, im Kopf habe ich es bestimmt hundert mal durchgespielt und geträumt habe ich auch davon, nur das im Traum mein Fahrrad weg war. Als ich zum Laufen raus bin waren meine Beine ganz schon komisch drauf. Nach ca. 300m kamen dann die starken Schmerzen in der rechten Seite, die mir fast den Verstand geraubt hätten und beinah wäre ich auch nur noch gegangen. Ein Streckenposten hat mich gefragt ob alles in Ordnung ist und ob es noch geht und ich habe gesagt "alles Gut". Gut war´s natürlich nicht aber ich habe versucht an etwas schönes zu denken und mich von den Schmerzen abzulenken, was mir auch einigermaßen gut gelungen ist. Nach 3 Km lief plötzlich Olga auf mich auf und ich sagte ihr sie soll weiter laufen und Gas geben, doch sie antwortete mir nicht und lief einfach neben mir her. Ich wiederholte es noch einige mal aber sie wollte oder konnte nicht mehr. So sind wir in der Hitze durch den Park gelaufen bis wir das Ziel gesehen haben und da haben wir uns bei der Hand genommen und sind mit hocherhobenen Händen über die Ziellinie gelaufen. Noch mehr Fotos von meinem ersten Triathlon könnt ihr unter www.seveload.de unter dem Kennwort : tazman70 sehen. Ich bin dann an die Seite gegangen weil mir so schlecht wurde das ich dachte ich müsste mich Übergeben und der Brechreiz war auch da aber es kam nicht´s raus. Da kam mein Mann Oliver auch schon zu mir und hat mich in den Arm genommen und mir gratuliert. Auch Fatima, Frank und Hubert waren im Ziel und haben mir gratuliert. Leider habe ich für´s Laufen 26:33 Minuten gebraucht, was einfach nur schlecht war aber ich habe es geschafft und bei der offiziellen Zeit stand Platz 12 mit Olga gemeinsam (das war ein Traum von uns) in 1:17:57 Stunden. Zum Schluss gab´s noch für jeden der ins Ziel gekommen ist ein T-Shirt was ich mir auch gleich bei Randi (Sabine Schumacher´s große Tochter) abgeholt habe. Die Urkunde kann ich mir nur von zu hause aus über´s Internet ausdrucken, was ich auf jeden Fall noch machen werde. Am liebsten wäre ich noch den ganzen Tag dort im Ziel geblieben um all das zu sehen, zu erleben und zu genießen. Ich habe mich dann noch mit Uwe Haslers Frau über meine Schmerzen unterhalten, da sie Ärztin ist. Sie meinte das das nach der Galle klingt wie ich die Schmerzen beschrieben habe und als ich ihr die Stelle gezeigt habe sagte sie das ich am Montag gleich zum Arzt gehen soll und mal einen Ultraschall machen lassen soll. Das Problem mit der Galle haben oft Blonde Frauen um die 40 meinte sie und das passt natürlich 100 % auf mich zu. Schönen Dank auch! Abends haben wir dann noch mit Hubi, Fati und Fränki gegrillt und mit einem Glas Sekt haben wir auf den Zieleinlauf angestoßen. Prost !!!! Am Montag war ich dann nur zum leichten Schwimmen im Nordbad und gestern bin ich dann 50 Minuten gelaufen, was wegen der Hitze sehr beschwerlich war. Heute ruhe ich mich aus und wenn morgen das Wetter mitspielt fahre ich etwas Rad. Morgen früh muss ich aber erst mal zum Arzt damit er raus kriegt was mit mir los ist, denn die Schmerzen sind immer noch da nur nicht so doll. :0(

Samstag, 7. Juni 2008

Startunterlagen

Nur kurz will ich mich melden, da ich gleich meine Startunterlagen in Harsewinkel abholen muss und dann gehe ich mit Alexandra dort noch zum Nudelessen. Am Mittwoch bin noch ein bisschen Schwimmen gewesen ohne großen Kraftaufwand, einfach nur lockeres Schwimmen. Danach bin ich wie jeden Mittwoch ins Blue Fox gefahren wo ich mich mit Steffi und Ilja getroffen habe. Von Steffi haben wir uns dann verabschiedet weil sie für 10 Tage nach Griechenland in den Urlaub verschwindet - wie herrlich. Wir haben aber hier zur Zeit auch sehr schönes Wetter, also will ich mich mal nicht beklagen. Donnerstag und Freitag habe ich außer meiner Arbeit und dem Haushalt nichts gemacht um meine Kräfte für Sonntag zu sparen. Heute war ich mit Oliver und Annkathrin auf dem Erdbeerfeld und da haben wir uns den Bauch richtig vollgeschlagen. Gleich gibt es noch Vanilleeis mit Erdbeeren,Erdbeertorte und Pudding mit (ratet mal) Erdbeeren - richtig. Meinem Finger geht es auch schon etwas besser aber ohne Gummifinger geht nicht´s.Nun werde ich mal langsam meine Sachen für meinen ersten Triathlon packen, damit ich nichts vergesse. Ich habe mir eine List aus einem Triathlonbuch kopiert, wo genau drauf steht was man alles braucht und an was man so alles denken muss. Drückt mir bitte die Daumen für morgen und Tschüß

Dienstag, 3. Juni 2008

Langsam Bergauf

Am Samstag war ja nun wieder die Isselhorster Nacht und ich armer Tropf konnte nicht mitlaufen. Das war vielleicht ein schei....... Gefühl nur an der Strecke zu stehen und zu zusehen. Am Ende gab´s sogar noch für jeden Teilnehmer eine Medaille weil es die 10. Isselhorster Nacht war. Ich wollte den Jedermannslauf mitmachen um zu sehen wie ich mich in einem Jahr verbessert habe - was ich hoffe. Leider gibt es nun keinen Vergleich für mich ob ich besser geworden bin oder nicht. Ich glaube nämlich langsam das ich nicht für die kurzen Strecken geeignet bin, denn erst nach 60 Minuten laufen geht´s bei mir richtig los und ich fühle mich wohl. Auf jeden Fall habe ich Fatima und Hubert kräftig angefeuert und auch einige aus dem Tri-Team. Wir lagen dann erst gegen 1 Uhr im Bett doch am Morgen musste ich 8 Uhr mit dem Rennrad zu Olga um von dort aus zu Walter zu fahren. 9 Uhr sind wir dann von Walter aus nach Versmold geradelt um unser Tri-Team bei der Vereinsmeisterschaft anzufeuern. Bis nach Versmold waren es so 42 Km die ich ganz gut geschafft habe. Nur dieser blöde Finger tat immer mal weh und durch diesen dicken Verband konnte ich ihn auch nicht so bewegen wie ich wollte. Als wir ankamen ging es auch bald los und der Startschuss fiel.Wir haben natürlich alle feste angefeuert und bestimmt weit über 100 Fotos gemacht. Als dann fast alle im Ziel waren sagte Walter das er nun langsam wieder Heim muss, da er noch zum Konzert von Herbert Grönemeyer will. Auf dem Rückweg habe ich während der Fahrt immer mal wieder mit Olga gequatscht und so verging die Zeit recht schnell, doch zum Ende hin war ich am Ende mit meinen Kräften. Nach 3:23 Stunden Fahrzeit insgesamt und 85,43 Km ( Durchschn. Km/h 25,18) kein Wunder bei mir, denn die Sonne wurde auch immer stärker. Verbraucht habe ich 1797 Kcal und mein Durchschnittspuls lag bei 138 und der Höchste bei 161. Zu Hause habe ich mich dann geduscht und den Nudelsalat gemacht und dann ist die ganze Familie Schmidt- Böse mit dem Fahrrad zur Vereinsfeier gefahren. Die Feier fand bei Familie Großekathöfer statt, die alles toll hergerichtet hatten. Sie hatten in ihrem Garten ein Zelt und vier Bierzeltgarnieturen aufgebaut und jeder hat etwas mitgebracht, so das es ein ganz tolles Fest wurde.Olga ist auch noch vorbei gekommen, obwohl sie noch ganz viel für die Schule lernen musste. Oliver hat glaube ich auch einige Kontakte geknüpft und Annkathrin hatte sowieso ihren Spaß nur Benjamin war sehr ruhig. Am Montag habe ich dann endlich den Verband ab bekommen und dafür gab´s nur noch ein Pflaster und noch zwei Tage Wasserverbot. Außerdem hat er mir empfohlen in der nächsten Zeit viel Magnesium zu mir zu nehmen. Vom Arzt aus bin ich dann in´s Wapelbad, wo ich meinen 40. Geburtstag feiern werde, um zu besprechen was es da zu essen und zu trinken geben wird. Und von dort aus bin ich dann ins Nordbad zum Training gefahren wo mir Eckard einen Gummihandschuh und Klebeband um die Hand gemacht hat. Leider war nach 100 m doch Wasser im Handschuh und ich musste aufhören. Da ich Annkathrin mit hatte ist sie auch gleich mit den Kindern vom Tri-Team geschwommen, doch sie hatte sich wohl etwas übernommen und mindestens 1 Liter Wasser geschluckt. Sie hatte dann erst mal die Nase voll und wollte nie wieder dort Schwimmen. Ich habe ihr dann erklärt das man nicht so schnell aufgeben darf und sie soll es nächste Woche etwas langsamer angehen, na gut. Heute habe ich einen schnell Einkauf gemacht um dann mit Olga zum Lauftraining zu fahren. Da wir am Sonntag unseren Triathlon haben sind wir nur ganz leicht ( 144 Durchschnittspuls ) ohne die Gruppe gelaufen was bei der Bullenhitze sehr gut tat. Zum Auslaufen sind wir dann auf die Laufbahn gegangen, wo die anderen auch schon alle waren. Trotz das wir sehr langsam gelaufen sind habe ich 560 Kcal verbraucht. Nun Schluss für heute ich muss noch ein paar Kohlenhydrate zu mir nehmen. Guts Nächtle ;0}

Freitag, 30. Mai 2008

Nur noch neun Finger

Nachdem ich am Mittwoch mit Oliver und Annkathrin in der Eisdiele war, bin ich ins Ampano gefahren um meine letzte Spinningstunde vor der Sommerpause (3 Monate) zu fahren. Leider war Sabine Schumacher nicht da, weil sie von Dirk Kröger ( frischer Ironmann ) nach Köln zu Stern TV eingeladen war. Bettina hat dann ihre Stunde übernommen was auch nicht schlecht war, doch an Sabine kommt halt keiner dran. Wir haben alle wahnsinnig geschwitzt, weil es sehr warm war und dabei habe ich 418 Kcal verbraucht - doch die hatte ich mir ja vorher mit dem Eisbecher schon drauf gefuttert. Vom Ampano aus bin ich dann ins Hallenbad gefahren um noch mal die 500m auf Zeit zu schwimmen. Ich habe mich nun auch schon mit den ersten aus dem Tri-Team angefreundet die auch neu angefangen haben und die waren auch beim Schwimmen da. Mit Andrea und ihrem Mann Eckhardt und Heide haben wir uns ein paar Bahnen eingeschwommen und dann bin ich auf die Außenbahn geschwommen und los ging´s mit den ersten 500m. Nach 8:53 Minuten habe ich dann wieder angeschlagen und das war das erste mal das ich die 9 Minuten unterboten habe. Wir haben dann im Wasser noch etwas gequatscht und dann bin ich wieder die 500m geschwommen, wo ich nach 8:56 Minuten wieder da war. Na es geht doch!!!! nach dem Schwimmen bin ich dann ins Blue Fox gefahren wo Oliver, Ilja und Hubert schon auf mich im Biergarten warteten. Ich bin vorher aber noch ins Blue Fox rein gegangen und habe bei Sascha eine Hochzeitstagspizza bestellt. Als wir dann im Biergarten saßen kam dann ein junges Mädchen aus der Küche mit einem Teller in der Hand und gratulierte uns zum Hochzeitstag. Sie stellte dann den Teller vor Oliver hin und da lag eine Herzförmige Pizza drauf - wie toll und das auf kosten des Hauses. So war das aber nicht gedacht aber echt klasse gemacht. Die Pizza haben wir dann auch gemeinsam gegessen und 22 Uhr sind wir dann ganz schnell Heim gefahren um Stern TV zu sehen. Als der Bericht dann von Lanzarote kam, kamen bei mir auch gleich die Tränen - echt beeindruckend. Am Donnerstag hatte ich dann echt Stress, weil ich zum Zahnarzt musste und zum Radtraining und Essen kochen und, und, und. Und dann geschah es bei Fleisch schneiden das ich mit dem neuen Messer ausgerutscht bin und voll in den Finger rein - Schei..........! Annkathrin hat sofort meine liebe Nachbarin Sylvia geholt die mich sofort ins Krankenhaus gebracht hat. Umwickelt mit einem Küchentuch kamen wir dann auf der Unfallstation an und ab sofort ins Untersuchungszimmer Nr.1, da mir ganz wackelig auf den Beinen war. Irgendwann fing ich dann auch noch an zu zittern weil ich die ganze Zeit die Schnittwunde zusammengedrückt habe und so langsam verließen mich meine Kräfte, aber immer wenn ich los gelassen habe kam das Blut und der Schmerz. Nachdem die Ärztin sich die Wunde angesehen hatte wurde der Schnitt gesäubert und getapet (es wird nicht mehr genäht - Gott sei Dank). Nach 45 Minuten war ich wieder zu Hause und habe dann meinen Mann damit Überrascht. Das Messer mit dem Blut dran lag noch in der Küche, das Küchentuch war auch voll mit Blut und ich war geschafft. So sieht man aus wenn man nicht aufpasst. Ich darf jetzt erst mal mindestens zwei Tag keinen Sport machen und eine Woche nicht ins Wasser. Das bringt natürlich meine ganze Vorbereitung für meinen ersten Triathlon durcheinander aber da muss ich nun durch. Pech gehabt! Morgen zur Isselhorster Nacht kann ich wahrscheinlich auch nicht mitlaufen da ich am ganzen Körper Muskelkater habe,wohl von dem Schock gestern. Alles Scheiße, deine Elli!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mittwoch, 28. Mai 2008

Heimtriathlon

Am Samstag so gegen 22.45 Uhr waren die vier Verrückten von Mathias Müller alle samt Ironmänner - Sensationell. Es war ein sehr aufregendes Erlebnis, wo ich gerne auch Live mit dabei gewesen wäre. Heute Abend kommt bei Stern TV ein Bericht über das Projekt, was ich mir auf jeden Fall ansehen werde. So nun zu mir - am Sonntag habe ich mal nichts gemacht, da Oliver echt genervt war von Samstag in Oelde. Er kann einfach nichts damit anfangen und kennen tut er ja auch noch niemanden vom Tri-Team, deshalb war es für ihn echt langweilig bei diesem Triathlon. Ich glaube aber wenn er erst mal welche kennt wird's auch einfacher für ihn und nicht mehr so langweilig. Am Montag hatte ich im Nordbad Schwimmtraining und da bin ich mit dem Rennrad hin gefahren. Dort im Freibad haben sie 50m Bahnen, wo ich gut für meinen ersten Triathlon in zwei Wochen in Harsewinkel üben konnte. Das erste mal habe ich auch meinen Triathlonanzug benutzt und als ich ins Wasser gestiegen bin und der Anzug nass wurde kam plötzlich ein noch nie da gewesenes Muster zum Vorschein. Es lies sich übrigens sehr gut in dem Triathlonanzug schwimmen und nach dem Einschwimmen bin ich 500m auf Zeit geschwommen. Nach 9:18 Minuten hatte ich es geschafft aber meinen Nasenstecker (denn ich schon seit Wochen raus nehmen wollte) habe ich dabei verloren. Ich bin dann mit einer Taucherbrille noch mal zu der Stelle geschwommen wo ich ihn verloren hatte, doch das war aussichtslos. Nach dem Schwimmen bin ich wieder mit dem Rennrad nachhause gefahren - die letzten Meter etwas schneller. Vor der Haustür hatte ich meine Laufschuhe hingestellt, damit ich sofort in sie hinein schlüpfen konnte um danach noch zu Laufen. So habe ich mal ein Koppeltraining gemacht um zu wissen was auf mich in der Wechselzone zu kommt. Wie ich auch schon oft in Büchern gelesen hatte, war es sehr komisch vom Radfahren auf´s Laufen umzuschalten. Mehr Befürchtungen habe ich allerdings vom Schwimmen raus zum Radfahren zu wechseln, denn das kann ich nicht wirklich üben. Mal sehen ob ich das nächsten Montag im Freibad probieren kann. Gestern war ich beim Lauftraining was mir wieder sehr schwer gefallen ist. Ich weiß garnicht was ich nur machen soll damit das mal besser wird. Unterwegs habe ich mich dann der langsamen Gruppe angeschlossen und nach 1:01 Stunden waren wir wieder am Vereinshaus. Mein Durchschnittspuls lag bei 155 und der Höchste bei 172, was eindeutig zu viel ist. So, nun gehe ich mit meinem Ehemann in die Eisdiele und dort feiern wir unseren 9. Hochzeitstag. Neidisch ne ;0}

Samstag, 24. Mai 2008

Der Ironman läuft

Ich habe nur kurz Zeit, denn die vier verückten Laufen gerade auf Lanzarote. Besser gesagt Martin ist nach 11:29 Stunden schon im Ziel und somit auch ein IRONMAN. Mittwoch war ich Schwimmen, aber nur so la la. Am Donnerstag bin ich Rennrad gefahren - 1:45 Stunden Fahrzeit = 46,09 Km = 26,09 Km/h. Heute war ich auch ein bisschen mit dem Rad unterwegs. In Oelde war ein Triathlon und da habe ich mal zugeguckt wie das geht in der Wechselzone. Dann wieder mit dem Rad bei Gegenwind zurück nach Gütersloh. Nach einer Fahrzeit von 1:48 Stunden und 44,12 Km war ich wieder hier bei mir vor der Haustür. Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 24,46 Km/h wegen diesem blöden Gegenwind. Ich muss jetzt schnell zurück zum Blog von Mathias um die Verrückten in Lanzarote zu beobachten. Ich fiebere schon seit heute morgen 8 Uhr mit den vieren. Pa ´a

Dienstag, 20. Mai 2008

Eisenloch

Am Sonntag bin ich mit Olga zum Radtraining vom Tri-Team gefahren. Erst kam niemand zum Treffpunkt und dann eine Minute vor der Angst kamen dann doch noch vier starke Jungs. Wir sind dann auch gleich losgeradelt und nach ein paar Metern hat sich Klaus (72 Jahre alt) auch schon wieder verabschiedet. Also sind wir zu fünft in Richtung - ich weiß nicht wohin - gefahren. Es war trocken und die Sonne schien, aber die Temperatur lag so bei 13 C, was mächtig kalt an den Fingern war. Am Anfang bin ich mit Helmut Delka von Radio Gütersloh gefahren und wir haben ein bisschen während der Fahrt gequatscht, wo ich erfahren habe das er auch ganz neu beim Tri-Team Gütersloh ist aber den Hermannslauf hat er schon oft und sehr gut geschafft. Irgendwann wurde die Strecke immer hügeliger und das ist noch nichts für mich, zu mindestens nicht in dem Tempo von den Jungs. So hing ich immer hinten dran, aber ich habe alles mitgemacht und auch geschafft. Auf der Bergspitze mussten sie dann halt auf mich warten, doch das fanden sie nicht wirklich schlimm und holten ihre Butterbrote raus. Als wir da so standen und ich mich umgesehen hatte kam mir die Gegend sehr bekannt vor, bis mir Thomas sagte das wir an der Hermannsstrecke stehen. Ach ja, jetzt wo du´s sagst. Dann ging´s Gott sei Dank nur noch bergab und an einer Stelle hatte ich sogar mal 57,95 Km/h auf dem Tacho. Wir haben dann noch einen kleinen Umweg über Verl-Sürenheide gemacht wo die Firma Kleinemaas Fabrikverkauf gemacht hat und ratet mal was die Verkaufe? Bratwürste - und sogar richtig gute Bratwürste. Vor der Fabrik war ein kleines Volksfest und natürlich auch ein Bratwurststand, wo die Wurst nur 0,50 € kostete. Helmut Delka hat dann 'ne Runde Bratwürste geschmissen und die Leute haben uns ganz ungläubig angesehen was wir da mit unseren Rennrädern machen. Dann ging´s aber Heim und das war gut so, denn ich war ganz schön kaputt. Nach 2:46 Stunden Fahrzeit und 67,48 Km war ich wieder zu Hause. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 24,37 Km/h und verbraucht habe ich dabei 1582 Kcal minus eine Bratwurst mit Brötchen und etwas Ketchup = ca. 1200 Kcal. Mein Durchschnittspuls lag bei 143 und der Höchste bei 174 - woran dieser Berg schuld war. Montag habe ich dann Ruhetag gemacht und bin nicht zum Schwimmen gegangen. Ich habe ja vom Arzt bestätigt bekommen das ich einen manifesten Eisenmangel habe und den bekomme ich zur Zeit zu spüren, aber volle Lotte (Eisenloch). Heute bin ich dann zum Lauftraining obwohl mir noch immer der Oberschenkel weh tat. Es ging aber einigermaßen gut und ich war nicht wie immer die letzte. Fatima habe ich unterwegs auch noch aufgegabelt und Sie ist dann mit uns mitgelaufen. Nach 1:20 Stunden waren wir wieder am Vereinshaus und mein Durchschnittspuls lag bei 156 und der Höchste bei 176. Ich werde mir jetzt erst mal noch ein paar Eisentabletten im Internet bestellen, damit´s bald wieder aufwärts mit mir geht. Gut´s Nächtle sagt Birgit.

Samstag, 17. Mai 2008

Schwer Infiziert

Das war vielleicht eine kurze Woche und die ging so schnell rum. Am Mittwoch bin ich wieder mal zum Spinning gegangen in der Hoffnung das Dirk Kröger aus Hamburg es diesmal schafft mit uns zu Spinnen. Als ich die Tür vom Ampano geöffnet hatte sah ich als erstes Dirk bei den Zeitungen stehen und da habe ich innerlich schon einen Freudensprung gemacht. Ich bin dann sofort zu ihm gegangen um ihn unbekannterweise zu begrüßen. Als ich auf ihn zu kam sah er kurz von seiner Zeitung hoch und fing an mich anzustrahlen. Ich reichte ihm die Hand um mich vorzustellen, doch er nahm mich in den Arm und sagte "Ich weis wer du bist, ich habe dich sofort von deinem Blogbild erkannt". Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden und haben uns noch einige Minuten unterhalten. Dann sind wir gemeinsam in Sabines Spinningstunde gegangen, wo wir nebeneinander gefahren sind. Nach 1:10 Stunden hatte ich 428 Kcal verbraucht und mein Durchschnittspuls lag bei 113 und der Höchste bei 137, halt ganz ruhig weg. Eigentlich wollte ich ja noch zum Schwimmtraining gehen, aber Sabine und auch Dirk habe gefragt ob ich noch mit in die Sauna komme. Natürlich bin ich dann mit in die Sauna gegangen, denn Schwimmen kann ich nächste Woche immer noch. Die Gelegenheit mit Dirk in Ruhe zu Reden bekomme ich vielleicht nicht so schnell wieder - wenn er erstmal berühmt ist !!!!!!! Hi, hi, hi. Olaf aus dem Studio hat dann noch zwei Flaschen Sekt spendiert und dann haben wir es uns richtig gut gehen lassen. Sabine, Dirk, Olaf und ich vor der Sauna im Ampano und noch ein Foto mit Dirk und mir alleine. Mit allen guten Wünschen haben wir uns dann am Abend verabschiedet und Dirk hat mich ganz fest gedrückt und ich habe ihm gesagt das ich ihm und dem ganzen Team am 25.05.2008 für Lanzarote die Daumen drücke und immer an sie denken werde. Das war mal ein schönes Erlebnis und Dirk ist ein wirklich sehr netter und bescheidener Typ. Ich habe ihm am nächsten Tag dann noch ne E-Mail geschrieben um ihn und das ganze Team zu meinem 40. Geburtstag einzuladen. Mal sehen was passiert! Am Donnerstag bin ich dann zum ersten mal mit den Triathleten Rennrad gefahren und bei dieser Gelegenheit habe ich natürlich auch gleich mein neues Tri-Team Rennrad T-Sihrt angezogen. Es hat richtig Spaß gemacht in der Gruppe zu fahren, da ich bis jetzt immer nur allein oder zu zweit gefahren bin. Irgendwann hat uns dann aber der Regen richtig erwischt und wir haben den Arsch richtig voll bekommen. Das Wasser lief mir sogar aus den Schuhen heraus, doch als der Regen vorbei war hat uns der Fahrtwind schnell wieder getrocknet. Nach 2:01 Stunden Fahrzeit war ich wieder zu Hause wobei ich 1098 Kcal verbraucht habe. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 25,40 Km/h und die höchste Geschwindigkeit war 37,27 Km/h. Mein Durchschnittspuls lag bei 137 und der Höchste bei 160 als wir Gegenwind hatten und insgesamt sind wir 51,45 Km gefahren. Mein Mann Oliver war ganz neidisch auf mich und will nun auch unbedingt Rad fahren. Er spricht zur Zeit von nichts anderem mehr. Gestern war unser Hermannslauf Nachtreffen von Claudias Laufgruppe. Wir haben uns hier bei uns vor der Haustür getroffen, wo wir eine Bierzeltgarnietur aufgebaut hatten um die Läufer des Kattenstrother Laufes anzufeuern. Der Abend war echt schön und es gab viel zu erzählen.Auf dem Foto sind Hubert, ich, Silke und Elisabeth zu sehen. Mein Sohn Benjamin ist auch auf dem Foto und guckt rechts um die Ecke mit einem Eis. Heute wollte ich eigentlich mein Rennrad Paul zur Durchsicht nach Bielefeld Brake zu Herrn Junker bringen, aber als ich munter wurde regnete es in strömen. Da Oliver (Schwer Infiziert) und Benjamin aber nun unbedingt auch ein Rad haben möchten sind wir dann mit dem Auto zu Herrn Junker gefahren. Dort wurden sie genau vermessen und Oliver hat sein Rad auch gleich für Ende Juni bestellt und hat auch alle Einzelheiten mit Herrn Junker besprochen. Von Brake aus sind wir dann noch bei B.O.C in Bielefeld vorbei gefahren, ach nein wir sind rein gegangen. Eigentlich wollten wir nur mal nach Rennradschuhen in Olivers Schuhgröße gucken, ob es so große Größen überhaupt gibt. Nach einer Stunde waren wir eine Tasche schwerer in der Hand und 245 € leichter in der Brieftasche. Ja, ja nur mal gucken. Oliver ist nun voll ausgestattet, es fehlt nur noch das Rad.Zu hause war dann große Kostümprobe ha,ha,ha. Süß sieht er aus in seiner neuen Buddelhose. Nun wartet er gespannt wie ein Flitzebogen nur noch auf sein (hoffentlich) matt Silbernes Traumrad. Wenn morgen das Wetter etwas besser ist fahre ich mit Olga und dem Tri-Team Rennrad. Tschüss und schönes Restwochenende

Dienstag, 13. Mai 2008

Verkackt oder Abgekackt

Hab ich´s doch gewusst. Die Triathleten sind beim Laufen einfach zu schnell für mich, so das ich wieder "das" letzte war. Nach 1:22 Stunde war ich fast völlig fertig wieder am Vereinshaus. Verbraucht habe ich dabei 979 Kcal und mein Durchschnittspuls lag bei satten164 und der Höchste bei 185. Am Ende gab´s dann aber doch noch ein Trostpflaster für mich - mein Radshirt vom Tri Team Gütersloh ist da.

Zickenoberschenkel

Da mir mein Oberschenkel immer noch weh tut, habe ich vorige Woche nur wenig trainiert. Am Mittwoch war ich bei Sabines Spinnigstunde, weil Dirk kommen wollte. Ich hatte für Ihn und die anderen Lanzaroteverrückten eine Kiste Merci mitgebracht, aber leider war Dirk dann doch nicht da. Es sollte ein kleines Dankeschön an Mathias sein, weil er mir die Widmung ins Buch geschrieben hatte. So haben wir die Kiste Merci mit in die Sauna genommen und vernichtet bevor sie schlecht wird. Ha, ha, ha. Verbraucht habe ich bei dieser Spinningstunde 411 Kcal und mein Durchschnittspuls lag bei 108 und der Höchste bei 134. Denn Rest der Woche habe ich sportlich nichts mehr gemacht außer beim Nachtradrennen zugesehen. Bei dieser Veranstaltung habe ich mir auch ein neues Rennrad- Shirt gekauft, was wie angegossen passt. Am Sonntag zum Muttertag habe ich 12 Stunden auf dem Flohmarkt gearbeitet um den Keller mal wieder leer zu kriegen. Aber dann am Montag habe ich meinen Paul aus dem Keller geholt, habe meine neuen Rennradsachen angezogen (neu von oben bis unten)und bin zu meiner Freundin Martina nach Pödinghausen (kurz vor Enger) gefahren. 11 Uhr bin ich gestartet - Oliver und Annkathrin sind mit dem Auto gefahren, natürlich aber anderthalb Stunden später als ich. Es war eine sehr schöne Fahrt und das Wetter war auch erste Sahne. Unterwegs habe ich einen Rennradfahrer überholt und als ich an ihm dran war habe ich gesehen das er nicht mal einen Helm getragen hat - wie Verrückt und das auf einer Bundesstraße. Kurz bevor ich diese Bundesstraße verlassen musste hat mich dann ein anderer Rennfahrer überholt und als ich das merkte habe ich ihn einfach angequatscht. Wir haben uns dann ein paar Minuten während der Fahrt unterhalten bis sich unsere Wege trennten. Nach 1:45 Stunden Fahrzeit kam ich dann bei meiner Freundin Martina an. Es war zwar manchmal anstrengend aber ich war nicht völlig kapput. Verbraucht habe ich 1106 Kcal und mein Durchschnittspuls lag bei 150 und mein Höchster bei 170. Heute Zickt mein Oberschenkel wieder rum und ich muss gleich noch zum Lauftraining. Mal sehen ob ich wieder so abkacke wie vorige Woche.

Dienstag, 6. Mai 2008

Dicke Beine

Heute war Lauftraining bei den Triathleten angesagt, da sich unsere Laufgruppe ja aufgelöst hat. Der Hermannslauf ist halt vorbei !!! Von Samstag tut mir noch der rechte Oberschenkel weh. Der Berg war wohl für die Saisoneröffnung etwas zu hart. Beim Laufen fühlten sich meine Beine dick und schwer an, wie bei einer alten Frau und so fühle ich mich jetzt auch. Nach 1:14 Stunde habe ich 759 Kcal verbraucht und mein Durchschnittspuls lag bei 150 und der Höchste bei 170. Ich bin soooooo Müde. Ich husche jetzt ganz schnell ins Bett. Guten Nacht ;-)

Montag, 5. Mai 2008

Neoprenanzug testen

Heute war zum ersten mal Schwimmtraining im Freibad. 17 Uhr bin ich mit Annkathrin ins Nordbad gefahren, denn da konnten man heute mal Neoprenanzüge testen. Ingmar vom Activladen hatte das Organisiert und das war mal was ganz neues. So sehe ich in einem Neoprenanzug aus.Nachdem ich ein paar Bahnen damit geschwommen bin habe ich gemerkt das es mir fast die Kehle abgeschnürt hat. Also habe ich einen anderen ausprobiert und der passte dann wie angegossen. Mit Olga bin ich dann auch noch etwas geschwommen aber ihr macht der Neo beim Schwimmen keinen Spaß aber sonst schon wie man sieht.Zum Trainieren hatte ich dann aber keine Lust mehr und mit Annkathrin wäre es sowieso zu spät geworden. Morgen ist auch noch ein Tag

Regenerationswoche

Denn Bericht gestern zu schreiben viel mir sehr schwer, da man das alles garnicht so wieder geben kann wie man es erlebt hat. Viele Dinge sind auf und an der Strecke passiert die man nur kurz mitbekommen hat aber doch einprägsam waren wie zum Beispiel, eine Frau die mitten auf der Strecke lag und nicht weiter konnte und ihr Mann hat sie angeschrien das sie aufstehen soll oder eine junge Frau am Waldrand die in so eine Rettungsdecke eingewickelt war oder der singende Frauenchor mitten im Wald oder, oder, oder. Es waren einfach zu viele Erlebnisse auf einmal. Die Woche nach dem Hermannslauf habe ich dann eine Regenerationswoche eingelegt. Montag war Ruhetag, Dienstag bin ich 50 Minuten gelaufen, Mittwoch war Spinning und Tanz in den Mai, Donnerstag Feiertag, Freitag Schwimmen, Samstag Renrad fahren und Sonntag nochmals Ruhetag. Am Samstag habe ich zum ersten mal in diesem Jahr mein Renrad "Paul" aus dem Keller geholt, um mit Olga ein paar Kilometer zu fahren.Wir sind gemeinsam über den Rütli nach Bielefeld gefahren um bei BOC Radklamotten zu kaufen. Ich habe mir Renradschuhe, eine kurze Radhose und eine Klingel für´s Renrad gekauft. Hin und Zurück haben wir 2:25 Stunden für 58 Km gebraucht - Sch...... Berg. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 24 Km/h und die Höchste fast 54 Km/h bergab. Danach gab es ein leckeres Nutellaeis :-b

Sonntag, 4. Mai 2008

Hier ist die "Hermannsbezwingerin"

Erst heute bin ich soweit das ich all das erlebte verarbeitet habe und darüber schreiben kann. Meine Zwangstrainingspause habe ich bis zum Hermannslauf verlängert, da die Rückenschmerzen doch noch nicht ganz weg waren. Da ich meinen Start beim Hermannslauf nicht auf´s Spiel setzten wollte habe ich null und nichts mehr gemacht und das war auch gut so!! Am Samstag haben wir unsere Startnummern in Bielefeld abgeholt und waren alle sehr aufgeregt. Ich habe meine Startnummer aber erst am Abend beim Tri-Team abholen können, da die eine Sammelanmeldung gemacht haben. Alle Ratschläge die mir Claudia bezüglich des Essens und Trinken gegeben hat, habe ich so gut wie es mir möglich war befolgt. Am Sonntag bin ich 6.30 Uhr aufgestanden und habe mir das Frühstück reingezwungen, da ich eigentlich keinen Hunger hatte. Gemeinsam mit Hubert, Fatima, Berndt, Peter Kroll und Elisabeth sind wir kurz vor 8 in Richtung Bielefeld gestartet. Das Auto konnten wir kostenlos in einem Parkhaus abstellen, was alles sehr gut organisiert war. Dort haben wir auch Sabine Schumacher und Uwe Hasler getroffen, leider ohne Romi denn die hatte sich am Freitag den Arm gebrochen; was das aus für sie bedeutete. Wir sind dann alle noch mal schnell für kleine Mädchen gegangen, was super lange gedauert hat, da alle diese Idee hatten. Dann sind wir aber schnell zur Bushaltestelle gelaufen, wo alles sehr schnell und ruhig ab lief. Bis wir dann am Hermannsdenkmal angekommen waren ist aber fast eine Stunde vergangen und wir Mädels mussten natürlich vor lauter Aufregung schon wieder in den Wald zum Pillern. Ich bin dann schnell zum Hermannsdenkmal hoch gelaufen, weil wir da vom Tri-Team aus um 10 Uhr einen Fototermin hatten. Als ich am Denkmal ankam löste sich die Tri Team Gruppe gerade auf. Ich war natürlich zu spät dran, wie auch einige anderen und mir wurde gesagt "Ist doch nicht so schlimm, du bist doch noch nicht so lange dabei und wirst noch viele Rennen laufen". Booooh war ich sauer, denn dieses Foto hätte mir sehr wohl viel bedeutet; eben weil es mein erster großer Wettkampf gewesen ist. So wütend wie ich war bin ich dann wieder zu meine Laufgruppe zurück gegangen mit der Antwort "Schönen dank auch". Da ich beim Start aus Block C Starten musste (das ist der Block für die Neuen und die die über 3.30 Stunden laufen) ging´s für uns erst 11.20 Uhr los. Die Zeit bis dahin verging sehr schnell, da wir uns den Start der ganz Schnellen aus Block A angesehen habe, dann noch mal schnell Pillern, Vaseline auf die Haut, Kleidersack abgeben und dann ab zum Check-In für Block C. Die Aufregung habe ich ganz vergessen, weil es so viel zu sehen gab und man Leute getroffen hat die man so kennt. Ich hatte einfach keine Zeit daran zu denken was ich da vor mir habe und plötzlich kam dann auch schon der Startschuss für mich und den Rest von Block C. Gemeinsam mit Hubert bin ich die ersten 6 Km bergab gelaufen - ganz locker wie es uns Claudia gesagt hat. Im Wald habe ich mich dann von Hubert verabschiedet, da ich merkte das er das Tempo anzog. "Tschüss bis zum Ziel" habe ich gesagt und weg war er im Getümmel tausender Läufer. Nun war ich alleine und habe mein Rennen gestartet. Die Sonne brannte mir mächtig auf den Rücken, denn ich vorher mit roter Pferdesalbe eingeschmiert hatte und so wurde es mir immer heißer unterm Laufshirt. Der Trinkgürtel hat dann auch noch seinen Teil dazu beigetragen das es immer heißer unterm Shirt wurde - Rückenschmerzen hatte ich nun wirklich nicht mehr. Nach 9 Km kam ich dann zur Panzerbrücke wo mein Mann und meine Tochter an der Seite stehen wollte um mich anzufeuern. Da ich und auch mein Mann sehr groß sind, habe ich sie auch sehr schnell zwischen den vielen Zuschauern entdeckt. Mit einem Freudenschrei habe ich sie gegrüßt und weiter ging es im Sauseschritt.Meine Familie werde ich wohl erst im Ziel wieder sehen, wenn ich es überhaupt erreiche, dachte ich. Der Lauf lief eigentlich sehr gut, außer die Hitze die uns allen zu schaffen machte (plötzlich waren es 23 C). In Oerlinghausen hatte ich über die Hälfte des Laufes geschafft und fühlte mich auch immer noch ganz gut. Die Stimmung in Oerlinghausen war einfach phantastisch und das hat mir richtige Flügel verliehen. Ich habe noch versucht die Stimmung in mich aufzusaugen, damit ich diese Kraft für den Rest der Strecke habe. Mitten im Ort habe ich dann plötzlich meinen Mann entdeckt, was mich sehr glücklich gemacht hat. Im vorbeilaufen habe ich meiner Tochter einen dicken Kuss gegeben, weil sie so sehnsüchtig nach mir rief. Auf der Laufstrecke habe ich mir einen Läufer und eine Läuferin ausgesucht die ich immer im Blick behalten habe, damit ich immer eine Orientierung, einen Anreiz und ein Ziel hatte. Auf dem Foto ist meine Vorläuferin sogar zu sehen (die junge Frau vor mir in blau). Als ich gerade 50m von meiner Familie entfernt war bekam ich auf einmal einen stechenden Schmerz im Unterleib. Ich habe mit den Fingern dann genau in diese Stelle reingedrückt um einen Gegenschmerz zu erzeugen und genau so schnell wie der Schmerz gekommen ist war er auch wieder weg. An den Treppen von Lämershagen stand dann Thomas aus dem Tri-Team mit einem Verband und viel Blut im Gesicht. Er sagte zu mir es sei alles in Ordnung; nicht so schlimm wie es aussieht. Schreck Nummer eins! So ca. 10 Km vor dem Ziel wurden dann mein Vorläufer immer langsamer und blieb sogar stehen. Als ich zu ihm aufgelaufen war habe ich ihn gefragt was los ist und da sagte er mir das er nicht mehr kann und aufhört. Schreck Nummer zwei! Ich sagte ihm das er nicht aufhören kann, da er mich doch seit fast 20 Km gezogen hat und ich ihn doch brauche. Er sah mich ganz verdutzt an, steckte seinen Kopfhörer ins Ohr und sagte o.k. und lief wieder los als ob nichts gewesen wäre; oh nein doch nicht, er lief viel schneller als vorher. So habe ich dann auch meine Vorläuferin aus den Augen verloren, aber die brauchte ich nun auch nicht mehr. Mit meinem neuen jungen Freund bin ich dann im Zweikampf gelaufen ohne noch etwas anderes zu sehen. Ich habe dabei fast alles vergessen - Zeit, Ort und die schweren Beine. Irgendwo im Wald stand dann Fatima nach unten gebeugt an der Seite. Schreck Nummer drei! Als ich bei ihr war sagte sie mir das sie Krämpfe hat, aber es weiter versuchen wird. Sie lief dann noch etwas mit mir mit, doch es ging nicht mehr so richtig. Nach ein paar hundert Metern meinte sie zu mir ich solle weiter Laufen, es hat keinen Sinn auf sie zu warten. Das habe ich dann auch traurigerweise gemacht, denn ich hatte ja auch eine Zielzeit im Kopf. Ich habe mich dann wieder zu meinem jungen Freund gesellt, der sich schon nach mir umgeschaut hat wo ich wohl bleibe. Nicht weit von Fatimas Abschied stand dann auch Hubert und unser Spinningtrainer Peter Kroll im Wald mit Krämpfen. Schreck Nummer vier! Da ich nicht helfen konnte bin ich so schnell es ging wieder auf die Strecke zurück gelaufen und habe meinen Kampf aufgenommen. Da ich die Zeit und die Orientierung verloren hatte, wusste ich nicht mal mehr wie weit es wohl noch bis zum Ziel ist. Ich habe dann einfach gefragt ob jemand weiß wie weit es noch ist - Antwort von irgendwoher "nicht mehr weit". Tolle Antwort, nicht mehr weit ist relativ. Als ich dann aber die Promenade sah wusste ich das es nur noch ca. 2 Km sind und da habe ich zu meinem jungen Freund gesagt das ich noch vor 3:26 Stunden (Zeit von Alexandra Walter) Laufzeit im Ziel sein muss. O.K. sagte er und lief los. Da es auf der Promenade sehr eng war, ist er rechts nach außen gegangen und ich nach links und dann haben wir "Gas" gegeben. Keine Ahnung woher ich plötzlich so viel Kraft hatte, aber ich bin gelaufen als ob ich noch keinen Kilometer gelaufen wäre. Als ich über die Ziellinie gelaufen bin war der junge Mann nicht zu sehen und ich habe angefangen zu weinen. Aber nur kurz, denn dann kam mein Mann auf mich zu und hat mir die Medaille um gehangen. Kurz darauf habe ich den jungen Mann dann doch noch an der Seite stehen sehen und bin zu ihm rüber gegangen und habe zu ihm gesagt "Geschafft" und er sagte nur "Zum Glück". Dann habe ich ihn leider nie wieder gesehen. Mein Sohn Benjamin und Olga vom Triathlon standen auch am Ziel, worüber ich mich riesig gefreut habe, weil ich damit garnicht gerechnet hatte denn die beiden waren in Hannover auf dem Flughafen um Olgas Schwester zu verabschieden. Fatima kam nach ca. 5 Minuten dann doch noch ins Ziel aber mit schmerzverzerrtem Gesicht. Auch Hubert und Peter Kroll haben es dann unter starken Schmerzen und Krämpfen geschafft. Als ich dann auf meine Pulsuhr sah stand die bei 3 Stunden 17 Minute und 22 Sekunden. Verbraucht habe ich 2475 Kcal und mein Durchschnittspuls lag bei 168 und der Höchste bei188. Für mich als Anfängerin war das eine Super Zeit und ich war mächtig Stolz. Olga hat dann noch einige Fotos von uns allen gemacht.Wir haben dann hinter dem Ziel noch auf die anderen aus der Laufgruppe gewartet aber bei den Massen von Menschen haben wir nicht alle gefunden. Auch unsere Trainerin Claudia haben wir nicht gesehen obwohl sie uns am Ziel erwartet hat. Wir sind dann 15.30 Uhr zum Auto gegangen und nach Hause gefahren. Dann kam der Durchfall, aber wie! Abends um 18.30 Uhr haben wir uns dann auch noch zum Nachtreffen der Hermannsläufer vom Tri-Team aus getroffen, was auch ganz toll war. Da mein Sohn Benjamin großen Hunger hatte, ist er mit mir mitgekommen. Er wurde sehr nett von den andern Aufgenommen und man hat ihn sogar gefragt ob er nicht auch Lust hätte was zu machen. Na klar, aber nur Rad fahren! Da ich beim Hermannslauf einmal über eine Wurzel gestolpert bin, hatte ich an vier Zehen auf der rechten Seite dicke Blasen und blaue Flecken und im linken Schuh war ein kleiner Stock der mir an der Hacke auch eine große Blase verpasst hat. Mit den müden und ramponierten Füßen bin ich dann gegen 22 Uhr ins Bett gekrochen, aber einschlafen konnte ich nicht. Da war wohl noch zu viel Adrenalin im Blut oder wie heißt das Zeug??? Noch mehr Foto´s von meinem ersten Hermannslauf könnt ihr unter www.sevenload.de unter dem Benutzernamen tazman70 sehen.