Montag, 27. Oktober 2008

Sch...... Lauf

Die vorige Woche war ich nur ein wenig sportlich, da mein Mann Oliver ja Spätschicht hatte und ich Annkathrin nicht jeden Abend alleine lassen wollte. Mittwochabend bin ich zum Schwimmen gefahren und habe mein Handy an den Beckenrand gelegt, für denn Fall das Annkathrin anruft und irgendwas ist. So habe ich aller 50 und 100 Meter auf´s Handy geguckt und das war kein schönes Schwimmen. Nach 45 Minuten bin ich dann mit einem ganz unguten Gefühl aus dem Wasser gestiegen und bin schnell Heim gefahren. Gott sei Dank war alles o.k., aber Annkathrin sagte mir am nächsten morgen das sie auf mich gewartet hat und dann wohl dabei eingeschlafen sein muss. Hat ich´s doch im Gefühl!!!! Am Donnerstag bin ich mit Fatima wieder mal im Rhedaer Forst gewesen, das Wetter war super und am liebsten wären wir noch länger gelaufen, doch ich hatte Annkathrin gesagt das ich in einer Stunde wieder da bin. Nach 1:15:36 Stunden superschönen Laufen war ich dann wieder Daheim. Freitag wollte ich eigentlich zwei Stunden Spinning fahren und war dafür auch angemeldet, aber es ging irgendwie alles schief. So bin ich nur eine gefahren und war stinke sauer auf ALLE. Samstag war Familientag mit Bibliothek, Kino und Stadtbummel. Am Sonntag habe ich mit Hubert im Fernsehen den Frankfurt Marathon geguckt und danach sind wir für 2:03:11 Stunden gelaufen. Dabei ging es mir so richtig beschissen und je länger wir gelaufen sind desto schlimmer wurde es. Hubert meinte das wir das nächste mal besser was zu trinken mitnehmen sollten. Ich glaube er hat Recht. Meine Zunge klebte mir schon fast im Hals fest und meine Beine wurden immer schwerer und dicker. Zu hause war dann nicht mehr viel mit los und da war ich froh als es draußen anfing zu regnen. So haben wir den Rest des Tages auf dem Sofa vor dem Fernseher verbracht. Abends tat mir dann sogar der linke Oberschenkel und die rechte Schulter weh. Heute war dann Trainingsfrei, aber dafür rief der Haushalt ganz laut nach mir. Ich war gehorsam und habe mich an die Arbeit gemacht und alles was ich mir vorgenommen hatte habe ich auch geschafft puhhhhhhhh, schnauf, stöhn. Nun Ruhe ich mich aber wirklich aus, denn morgen ist wieder Lauftraining bei den Triathleten und das wird wieder hart wie ihr wisst. Auch mir fällt gerade noch ein das ich Ablage machen muss, aber dann wirklich Beine hoch. Versprochen!!!!!

Dienstag, 21. Oktober 2008

Zeitungsartikel

Ich habe die Tage mal mit Gerd Wickord vom Triathlonverein gesprochen und da kamen wir drauf das einige vom Tri-Team manchmal in der Lokalpresse erwähnt werden. Er sagt mir wenn ich das auch möchte soll ich mal einen kleinen Artikel schreiben und er leitet es dann weiter. Das lasse ich mir natürlich nicht zwei mal sagen und gesagt - getan. Als Aufhänger habe ich den Halbmarathon in Verl genommen den ich nächste Woche laufen will um dann in die verdiente Winterruhepause zu gehen. Mal sehen was daraus wird, ich werde euch auf jeden Fall davon berichten. Am Sonntag um 10 Uhr bin ich mit Maik zu Fatima gefahren und dann sind wir bei schönstem Herbstwetter an der Dalke lang gelaufen. Maik ist ein Kumpel von Steffi Hoffmann und der wollte auch mal einen langen Lauf machen, nur nicht alleine. Also hat er sich uns angeschlossen und es hat viel Spaß mit ihm gemacht. Unterwegs haben wir dann noch Elisabeth aufgegabelt. Leider war Hubert immer noch krank und so sind wir zu viert fast zwei Stunden gelaufen. Genau waren es 1:51:58 Stunden und dabei habe ich 1158 Kcal verbraucht. Danach bin ich schnell unter die Dusche gehopst und dann bin ich mit meiner Familie in die Stadt geradelt um über den Schinkenmarkt zu bummeln. Montag wollte ich dann eigentlich zum Spinning gehen, doch da ging es Annkathrin nicht gut und ich konnte sie nicht alleine lassen, da Oliver ja Spätschicht hatte. So habe ich mich 19.30 Uhr mit ihr ins Bett gelegt um mal wieder richtig auszuschlafen. Heute war Hubi wieder Fit und wir sind mit Fatima Richtung Spexard gelaufen. Wir hatten mal wieder richtiges Glück, denn es hatte gerade aufgehört zu regnen und so sind wir trocken nach 1:18:28 Stunden wieder an Annkathrins Tanzschule gewesen - wo sie trainiert hat. Jetzt bin ich frisch geduscht, habe das essen für morgen vorbereitet, muss die Spühlmaschiene leer machen und dann gehe ich ins Bett. Guten Nacht alle miteinander :o )

Freitag, 17. Oktober 2008

Herbstzauber

Es war eine wunderbare Woche, zu mindestens was das Wetter anging. Außer am Donnerstag da hat es gewittert und gehagelt. Am Montag hatte ich Sportfrei und das habe ich auch genossen. Dafür hatte ich mir vorgenommen am Dienstag mal wieder mit den Triatlethen zu laufen. Eigentlich wollte Hubert auch mitlaufen, doch er hatte sich einen Hexenschuss geholt, der bis heute noch nicht besser ist. Mit den Triatlethen bin ich dann 1:28 Stunden im Stadtpark gelaufen was wie immer sehr anstrengend war, aber diesmal hing ich nicht immer hinten dran sondern bin mitten in der Gruppe gelaufen. Das war mal ein Erfolgserlebnis für mich. Am Mittwoch bin ich eine Stunde Spinning bei Sabine Schumacher gefahren und vom Ampano aus bin ich dann gleich ins Hallenbad gefahren um noch eine Stunde mit den Triatlethen zu schwimmen. Einen neuen Schwimmtrainer hat uns Ines auch vorgestellt, da sie ja bald ihr Baby bekommt und dann keine Zeit mehr hat - erstmal. Hendrick heißt er. Zum Schluss sind wir 1900 m geschwommen, trotz des vielen Quatschens. Wie schon geschrieben hat es am Donnerstag ganz schön heftig geschauert und da bin ich mit Fatima auf´s Laufband gestiegen, was sich im nachhinein als Fehler herausstellte. Schon nach 15 Minuten merkte ich das mir Schwindelig und Übel wurde, und das ich mit dem Laufband nicht zurecht kam. Ich habe dann die 1 Stunde doch durchgehalten, aber ich glaube so schnell gehe ich nicht wieder auf so ein Ding. Als ich dann vom Laufband runter ging konnte ich kaum noch geradeaus gehen und musste mich sogar an der Wand festhalten um nicht die Kontrolle beim Gehen zu verlieren. Dafür bin ich heute noch mal raus zum Laufen gegangen um diesen Mist gestern zu vergessen. Es hatte sich ganz schön abgekühlt, aber es war trocken. Vom Ampano aus bin ich in den Stadtpark gelaufen und bin dort zwei Runden von "Gütersloh Läuft" gelaufen. Die erste Runde ganz locker in 14 Minuten und die zweite Runde in 12:30 Minuten für 2,3 Km pro Runde. Doch meine Beine waren von gestern noch etwas schlapp und so bin ich nach 55 Minuten wieder im Ampano gewesen. Dort habe ich eine 5 Minuten Gratismassage von Inessa bekommen, die damit Werbung macht. Es war wirklich sehr entspannend und irgendwann werde ich mir so was mal gönnen. Jetzt gehe ich gleich ins "Alex" zum Cocktailtrinken und mache mir mit meinem Mann einen schönen Abend. Morgen lege ich eine Pause ein um dann am Sonntag einen langen Lauf zu machen. Schönes Wochenende ;0}

Freitag, 10. Oktober 2008

Lustloch

Meine Beine wollen nicht so wie ich will. Sie sind müde und der Rest meines Körpers glaube ich auch. Eigentlich wollt ich morgen mit Fatima einen langen Lauf machen, aber ich sollte auf meinen Körper hören und mich lieber noch ein wenig ausruhen, sonst wird das nichts mit dem Halbmarathon am 2. November in Verl. Am Dienstag sind Hubert, Fatima und ich wieder gemeinsam laufen gegangen. Wir haben diesmal aber eine neue Strecke ausprobiert, weil es sonst auf die Dauer langweilig wird. Keine Ahnung wo wir genau waren aber nach 1:25 Stunden waren wir wieder bei mir vor der Haustür. Am Mittwoch bin ich dann wieder mit Fatima und Frank zum Spinning gewesen, leider war Sabine Schumacher unsere Lieblingstrainerin im Urlaub. Dafür war dann Bettina da die es auch nicht schlecht gemacht hat, aber an Sabine kommt halt niemand ran. Gestern war dann wieder Laufen angesagt und da ging es mir richtig Sch......... Ich habe von Anfang an gemerkt das was nicht stimmte, doch ich weiß nicht was es war. 1:31 Stunde habe ich mich nur gequält und bin auch immer hinter den beiden anderen geblieben. So, nun ruhe ich mich heute aus und am Wochenende wahrscheinlich auch - besser ist das. Seit alle lieb gegrüßt und nutzt das schöne Wetter aus

Sonntag, 5. Oktober 2008

Wochenbericht

Ich habe gerade Urlaub und da habe ich nicht ganz so viel Sport gemacht wie sonst. Vorige Woche Freitag kam ich von Arbeit und die Sonne schien so schön und es war auch noch mal richtig warm geworden. Schon auf dem Heimweg von Arbeit habe ich mir überlegt nochmal meinen Paul aus dem Keller zu holen um ein paar lockere Kilometer zu fahren. Zu hause fiel mir ein das ich doch mal Alexandra Walter anrufen könnte ob sie auch Lust hat mitzufahren und sie hat sofort zugesagt, da sie sowieso auch mit dem Rad raus wollte. Als sie mich abgeholt hat stand ihr Mann Peter auch mit vor der Tür und da wusste ich das das kein lockeres Radeln wird, denn Peter ist ein IRONMAN. Wir drei sind dann zusammen Richtung Wadersloh gefahren und das wirklich ganz locker. Sobald irgendwo Schatten war wurde es ganz schön kalt und da war ich froh das ich Peter´s Rat angenommen hatte und eine Jacke angezogen habe. Nach über knapp zwei Stunden waren wir dann wieder in Gütersloh und auf meinem Tacho standen 52,94 Km. Am Samstag war dann der City Classics Lauf 2008 in Gütersloh wo ich mit Hubert natürlich hingefahren bin. Dies sollte mein erster 10 Km Lauf werden aber ich wusste garnicht wie man so ein Rennen vom Tempo her angeht. Vom Tri-Team waren auch ganz viele da und noch viele andere die ich kannte, natürlich auch Elisabeth. Am Start stand dann Agnes, die Verkäuferin aus Olaf´s Laufladen, vor mir und beim Laufen habe ich mich an sie dran gehangen. Leider habe ich sie in der letzten Runde etwas verloren, dafür kam ich Elisabeth immer näher. Ich habe versucht sie noch vor dem Ziel zu kriegen, aber der Abstand wo doch zu groß. Im Zielkanal sah ich dann auf der Zieluhr und da stand 0:49:55 und da habe ich noch mal richtig Gas gegeben obwohl es fast aussichtslos war unter 50 Minuten zu laufen. Als ich über die Ziellinie gelaufen bin wurde meine Startnummer gescannt und dann merkte ich das es mir K.....übel wurde und ich habe mich an die Seite gestellt und Übergeben. Da ich 20 Minuten vor dem Start nur eine Banane gegessen hatte kam nicht viel dabei raus und dann ging es mir wieder gut. Als ich dann meine Urkunde abgeholt hatte sah ich die Zeit und war ein wenig enttäuscht. Mit Hubert habe ich mir dann noch die Siegerehrung angesehen und dann sind wir auch Heim gefahren. Am Sonntag hatte dann mein Mann Oliver Geburtstag und da haben wir uns mit Fatima, Frank, Elisabeth und Hubert im Alex zum Brunch getroffen. Mitten beim Frühstück ging dann das Licht aus und es wurde ein Geburtstagslied gespielt und eine Kellnerin kam mit einem Dickmann mit einer Wunderkerze oben drauf zu uns an den Tisch.Der wurde dann Stilecht von Fatima mit Messer und Gabel verspeist.Es war noch ein langer Brunch bis 13 Uhr aber es war wirklich sehr schön und Nachmittags kamen Elisabeth und Hubert noch mal bei uns zu hause zum Kaffeetrinken vorbei. Am Montag hatten wir dann alle Urlaub und Annkathrin hatte Herbstferien und da sind wir in einen Freizeitpark gefahren, doch leider kam dann der Regen.Hier waren wir in einer Spiegelkugel und Annkathrin hat uns fotografiert. Am Dienstag sind wir vier Marathonies alle zusammen gelaufen, was auch mal ganz toll war. Nach 1:29 Stunden waren wir dann wieder bei Fatima, leider etwas nass. Mittwochabend bin ich dann zum Spinning zu Sabine Schumacher gegangen und danach wieder mal in die Sauna. Den Rest der Woche habe ich dann aber wirklich frei gemacht, denn morgen ist Montag und dann muss ich wieder arbeiten ;0{

Donnerstag, 25. September 2008

Spätsommerlauf

Da bin ich schon wieder. Heute war so ein schöner Spätsommertag wie man ihn sich nur wünschen kann. Mit Hubert habe ich mich für 17:30 Uhr zum Laufen verabredet und da ging es auch los. Wir sind wieder unsere Altbewerte Runde gelaufen und haben dabei sehr viel geredet. Hubert ist so ein Mensch mit dem kann man super gut reden ohne das man sich groß Gedanken machen muss was man sagt. Die Zeit verging so schnell aber es lief nicht rund. Nach 1:03:03 Stunden waren wir wieder bei mir zu Hause.

Mittwoch, 24. September 2008

Spinningauftackt

Heute war ich mal wieder, seit vier Monaten, beim Spinning gewesen. Sabine hatte ihren Gips vom Bein und war auch wieder da. Mann hatte ihr das Bein eingegipst, damit ihr nicht die Achillessehne abreißt und ruhig gestellt wird für 4 Wochen. Heute war ihre Achillessehne wieder ganz dick - na mal sehen wie das weiter geht. Auch vorige Woche war ich nicht ganz faul. Mittwoch nach dem Marathon bin ich zum Schwimmen ins Hallenbad gegangen, da leider die Freibadsaison im Nordbad zu ende ist. Am Donnerstag bin ich dann mit Fatima wieder locker laufen gegangen, aber Fatima ließ es nicht gerade locker laufen. Sie hatte ein ganz schön wildes Tempo drauf, was ich eigentlich nicht wirklich wollte. Was echt Klasse war, das wir beide unser Finisher T-Shirt aus Münster an hatten. Und gestern bin ich im strömenden Regen ganz alleine laufen gewesen und das hat auch mal Spaß gemacht. Wenn am Wochenende das Wetter gut ist werde ich wohl auch den Gütersloher Citylauf mitmachen - mal sehen.

Dienstag, 23. September 2008

Marathoni

Ja ich habe es geschafft - ich bin ein Marathoni. Blumen und Glückwünsche werden gern entgegengenommen. So nun von Anfang an erzählt: ich habe mich so viel wie nur irgend möglich ausgeruht und habe versucht nicht mehr an den Marathon zu denken und da das Wetter sehr gut war habe ich oft und viel auf der Terrasse gesessen und gelesen. Am Samstag morgen habe ich dann mein Marathon T-Shirt bei Olaf´s Laufladen abgeholt - gerade noch so fertig geworden und da merkte ich schon das die ganze Aufregung weg war. Ganz entspannt habe ich mit meiner Familie noch einen kleinen Stadtbummel gemacht und dabei habe ich noch einige Leute getroffen, die mir Glück gewünscht haben. Nachmittags haben wir dann Annkathrin zu einem Schulfreund gebracht, damit sie dort schlafen kann und das ganze warten beim Marathon nicht mit machen muss. Am Abend waren wir noch zu einem Polterabend von einem Triathleten eingeladen, wo wir für zwei Stunden geblieben sind. Weil ich ja nichts mit Kohlensäure trinke habe ich vorsichtshalber mein Trinken mitgenommen und das war gut so, denn es gab nur Fanta, Cola und Sprite. Die Leute hinterm Tresen waren aber so nett das sie irgendwoher noch O-Saft besorgt haben. Extra nur für mich; wie lieb. Als ich mich vom Brautpaar verabschiedet habe haben mir alle viel Glück gewünscht und einige haben mir sogar noch ein paar Ratschläge mit auf den Weg gegeben. Als ich zu hause war habe ich mir noch ein paar Nudeln gekocht und 22 Uhr lag ich im Bett und bin ohne Probleme eingeschlafen. 5 Uhr am Sonntag ging der Wecker, da mich Fatima 6 Uhr abholen wollte. Ich habe mir das Frühstück rein gezwungen aber es passte nicht viel rein. Kurz nach 6 kam dann auch Fatima und wir sind dann zu Elisabeth gefahren um sie abzuholen. Als letztes haben wir dann Hubert abgeholt und dann ging es gerade Wegs nach Münster. Wir haben viel gelacht auf dem Weg dorthin, so als ob das das normalste auf der Welt ist zu einem Marathon zu fahren. Die Stimmung war sehr gut und wir fühlten uns alle fit und bereit für unser großes Vorhaben. Als wir in Münster angekommen waren haben wir auch gleich einen Parkplatz gegenüber der Startunterlagenausgabe bekommen. Es war zwar Rattenkalt aber am Himmel war nicht eine Wolke zu sehen, was auf ideale Bedingungen hinwies. Als wir unser Startunterlagen in der Turnhalle abgeholt hatten, was super schnell ging, haben wir als erstes unser Startnummer auf dem T-Shirt befestigt. Wir sind noch einige Zeit in der Turnhalle geblieben, damit wir nicht zu kalt wurden. Elisabeth musste dauernd auf die Toilette und das hat mich auch angesteckt. Aber ich dachte mir besser jetzt, als nachher beim Laufen. In der Turnhalle standen an der Wand Schilder mit der Aufschrift " Brems- und Zugläufer " und dahinter eine Zeit. Da ich nicht wusste was das zu bedeuten hat, habe ich einfach mal gefragt. So wie ich mir das schon dachte gab es am Start eine Aufstellung nach der Zielzeit die man erreichen möchte. Zwei oder drei Läufer hatten rote Luftballons an ihrem T-Shirt und auf den Ballons standen dann Zielzeiten drauf. Wenn man sich also an die Läufer hielt wusste man genau seine Zeit. Tolle Sache für mich als Anfängerin - die beste Hilfe die man sich denken kann. Wir sind dann zum Auto gegangen und haben uns umgezogen und haben dann unser Trinkgürtel mit allem möglichen befüllt. v.l. Fatima, Elisabeth und ich. Mein Mann und meine Tochter hatten mir noch ein Foto von sich mitgegeben, was ich beim Laufen bei mir haben wollte und so habe ich mir das Bild mit ans T-Shirt gesteckt. Natürlich sind wir alle noch mal auf die Toilette gegangen und dann haben wir unsere Kleiderbeutel abgegeben um dann zum Start zu laufen. Wir haben uns ein bisschen warmgelaufe, denn bis zum Start waren es ein paar Meter zu laufen. Wir waren auch fast die letzten die zum Start kamen und dann sind wir durch die Absperrung zu den roten Ballons mit der Zielzeit 4:15 Stunden gegangen. Wenige Minuten später kam dann auch schon der Startschuss und kurz darauf ging´s auch für uns da hinten los. Nach ein paar hundert Metern merkte ich dann das ich gerade eine meiner Trinkflaschen verloren hatte und bin ohne nachzudenken zurück gelaufen um sie mir wieder zu holen. Wie dumm von mir, denn die anderen Läufer rechneten mit so etwas nicht und waren ganz schön Sauer auf mich. Sie hatten ja auch recht- da hätte sonstwas passieren können - Stürze und so. Dieser blöde Trinkgurt wackelte mir sowieso zu sehr am Körper, aber da musste ich jetzt durch. Nach einem Kilometer habe ich dann Oliver, Benjamin und Frank kurz an der linken Seite gesehen und nach ihnen gerufen, damit sie uns sehen bei den Massen von Läufern. Ganz locker ging es über die ersten Kilometer und am Straßenrand standen viele Leute und es machte echt viel Spaß zu laufen. Nach kurzer Zeit musste ich schon wieder für kleine Mädchen, aber ich hatte Angst die anderen so zeitig zu verlieren und den Anschluss zu verpassen. So bin ich weiter mit meinen Leuten gelaufen und habe gehofft das ich das alles rausschwitze. Überall am Straßenrand und an Bäumen standen die Männer die auch mal mussten und da habe ich mir gewünscht auch einer zu sein, denn bei denen geht das ganz schnell. Wir sind einige Zeit durch die Innenstadt gelaufen, wo wir auch dreimal Roland Hülsmann von der Laufgruppe gesehen haben. Er rief uns zu das wir etwas langsamer laufen sollen und er hatte recht, denn die 4:15 Stundengruppe hatten wir schon lange verlassen und sahen schon die 4 Stundengruppe. Bei Kilometer 11 sah ich schon von weiten meinen Mann und da bin ich schnell hin gelaufen. Erwischt!! Kurz vorher war mir schon wieder eine Flasche aus dem Gürtel gefallen, deshalb habe ich sie in der Hand behalten. Am besten wäre es gewesen ich hätte den Gürtel abgemacht und hätte ihn Oliver gegeben, aber so schnell habe ich nicht reagiert. Ich wusste ja auch das ich meinen Mann erst im Ziel wiedersehen würde und deshalb habe ich mich sehr gefreut ihn da nochmal gesehen zu haben. Doch weiter ging´s und bloß nicht den Anschluss verlieren, da wir immer noch alle beieinander waren. Die Strecke war sehr schön und die Stimmung war auch genial. Die Zeit verging superschnell und auf einmal stand da schon die Zeit vom Halbmarathon auf einer Anzeigetafel und da dachte ich noch boooooooo wie gut 1:58:43 Stunden. Hubert hatte sich in der zwischenzeit etwas von uns abgesetzt aber immer noch so das wir ihn sehen konnten. Fatima lief auch etwas hinter uns - ich glaube die beiden wollten lieber alleine ihren Rhythmus finden. Bei Km 28 kamen die ersten kleinen Bauchzwicker, die dann immer schlimmer wurden. Auch bei Elisabeth und Fatima merkte ich das irgendwas nicht stimmte, denn auch sie wurden langsamer. Ich weiß nicht mehr genau wer von uns drei Mädels zuerst gegangen ist, doch auf einmal mussten wir alle drei gehen. Ich bin immer wieder ins Laufen übergegangen und dann wieder ins Gehen, habe viel getrunken und mein Gel genommen, aber ich merkte keine Besserung. Obwohl die Leute uns wie wild angefeuert haben wurde es nicht besser. In einem Ortsteil war eine große Bühne aufgebaut und als ich da so durchgelaufen bin wurde ich auf einmal angesagt. Der Sprecher sagte " Und hier kommt Birgit Schmidt- Böse aus Gütersloh vom Tri-Team und sie läuft ihren ersten Marathon - mach weiter so du schaffst es." Das hat natürlich beflügelt, leider aber nur für kurze Zeit. Die 4 Stundengruppe hatte ich schon lange aus den Augen verloren, was ich aber nicht so schlimm fand. Jetzt kämpfte ich gegen mich selber, oder besser gesagt gegen meinen inneren Schweinehund und so habe ich mich nur noch auf mein Rennen konzentriert und was so rundherum um mich geschah habe ich fast nicht mehr mitbekommen. So habe ich mich bis Km 36 gequält und auf einmal holte mich die 4:15 Laufgruppe ein und da habe ich mich noch mal drangehangen und dabei habe ich nun auch noch Elisabeth verloren. Nach zwei Kilometern etwa reicht meine Kraft dann doch nicht um an der Gruppe dran zu bleiben und da habe ich sie laufen lassen. Nun wollte ich nur noch ankommen - das war mein Ziel. So einigermaßen lief es dann wieder, zu mindestens so das ich nicht mehr Gehen musste. Am Straßenrand wurden es immer mehr Zuschauer was das Ziel für mich erahnen ließ. Mir kamen dann auch die Tränen weil ich wusste das ich es nun auf jeden Fall schaffen würde und wenn ich ins Ziel krieche. Als ich schon dachte gleich kommt das Ziel kam da ein Schild wo drauf stand " noch 1 Km " aber ich wusste ja das mein Mann im Ziel auf mich wartet und das gab mir Kraft für die letzten 1000 Meter. Oliver hat im Zielbereich ein paar schöne Foto´s gemacht; guckst Du hier!!! Guckst Du weiter!!!!!!!!!!Die letzten Meter vergingen wie im Flug und wenige Meter vor dem Ziel sah ich meinen Mann in der Menge und er hat mich auch gesehen. Leider fehlte mir die Kraft laut zu schreien wie sehr ich ihn liebe. Er hat dann noch zwei Foto´s von mir machen können wie ich ins Ziel laufe und dann war ich im Ziel. Geschafft, aber wie!Ich wusste nicht ob ich weinen oder lachen soll. Als erstes hat mir ein Mädchen im Ziel meine Medaille umgehangen und dann bin ich weiter gegangen und habe Fatima und Hubert auf der Bank sitzen sehen. Dann haben mir die Helfer eine Folie über die Schultern gehangen, damit ich nicht so auskühle oder mich erkälte. Ich habe mir dann eine kleine Banane und etwas zu Trinken geholt um ein wenig Kraft zu schöpfen, aber das half alles nichts mehr. Ich war FERTIG!!!!!! Wenn ich mich hingesetzt hätte oder stehen geblieben wäre, wäre ich bestimmt umgekippt. So bin ich ganz langsam weiter Richtung Ausgang gelaufen und dann kam auch Elisabeth ins Ziel. Gemeinsam wollten wir zum Duschen gehen, doch Hubert hat sich schnell ein Bier holen wollen und da haben wir ihn verloren. Mit unseren Männern haben wir uns dann ausgemacht das wir nach dem Duschen wieder zum Zielbereich kommen und sie dort auf uns warten sollen. Ich habe mich ganz langsam durch die Massen von Läufern und Zuschauern gedrängt um bloß nicht stehen zu bleiben, aber am Ausgang vom Zielbereich wurde es dann so eng das immer nur einer durch den Ausgang durchkam und auf der anderen Seite standen natürlich die ganzen Angehörigen. Ich habe mich dann am Absperzaun festgehalten und habe einfach die Gehbewegung weitergemacht, damit mein Kreislauf nicht zur Ruhe kam. Ich merkte nämlich das mein Kreislauf verrückt spielte und meine Kräfte mich verließen. Elisabeth fragte mich ständig ob es noch geht und ich log sie an und sagte geht so einigermaßen. Mir wurde immer kälter und der Weg zur Dusche nahm kein Ende. Hätte ich was im Magen gehabt, hätte ich mich bestimmt Übergeben, aber da war ja nicht´s. Nachdem wir unseren Kleidersack abgeholt hatten sind wir zum Auto um unser Duschzeug zu holen. Auf dem Parkplatz habe ich als erstes meine Laufschuhe ausgezogen und das war wie eine Befreiung für mich. Barfuß bin ich dann zum Duschen über die Straße gegangen. Als ich unter der Dusche stand kam es mir vor als ob ich die ganze Erschöpfung abgewaschen habe. Auf einmal ging es mir wieder sehr gut und ich bin so lange wie möglich unter der warmen Dusche stehen geblieben. Vor der Sporthalle konnte man sich dann sogar noch die Urkunden ausdrucken lassen und das haben wir dann auch gleich alle gemacht. Die Organisation in Münster war wirklich erste Sahne. Wir waren dann alle zu müde um zurück zum Zielbereich zu gehen, also haben wir die Jungs angerufen das sie zum Parkhaus kommen solln. Wir mussten nun einige Zeit warten bis sie kamen und da haben wir uns auf eine Bank in die Sonne gesetzt. Wir sind dann mit denn zwei Auto´s raus aus Münster gefahren und am nächsten Parkplatz haben wir noch mal kurz angehalten um mit einer Flasche Sekt anzustoßen und um noch ein paar Foto´s zu machen. Stolz wollten wir unsere Medaillen zeigen. Außerdem musste ich noch an Sabine Schumacher eine SMS schreiben, denn das hatte ich ihr versprochen. Sie wollte unbedingt sofort erfahren das wir im Ziel sind. Nun ging es uns wieder gut. Dann haben wir uns alle verabschiedet und sind nach Gütersloh zurück gefahren. Ich saß hinten im Auto und habe die Beine hochgelegt und wäre dabei fast eingeschlafen. Wir haben dann noch schnell Annkathrin von Leonard abgeholt und dann sind wie Heim gefahren.

Mittwoch, 10. September 2008

Letzter Lagebericht

Heute melde ich mich ein letztes mal vor meinem ersten Marathon und mir geht ganz schön die Muffe. Am Samstag haben wir unseren letzten langen Lauf gemacht und sind 9 Uhr bei Fatima losgelaufen. Wie so oft hatten wir mit dem Wetter wieder mal Glück. Es war nicht zu warm und nicht zu kalt, eigentlich optimal. Mit Hubert und Fatima ging es in Richtung Verl und von dort aus nach Avenwedde und dann zurück über den Stadtpark und nachhause. Es hat bei mir wieder ewig gedauert bis ich mich eingelaufen hatte, doch so richtig gut lief es die ganze Zeit nicht. Ich war froh als wir nach 2:29:11 Stunden wieder bei Fatima vor der Haustür waren. Keine Ahnung was mit mir los ist; ob das die Angst ist oder was? Gestern haben wir unseren letzten Lauf vor dem Marathon gemacht und der lief bei mir auch wieder besch....... Sonst reden wir immer während dem Lauf doch diesmal war es ganz komisch und das nicht nur bei mir. Als ob sich keiner getraut hat was zu sagen oder nur das Thema Marathon zu erwähnen. Also sind wir drei still und leise, jeder mit seinen eigenen Gedanken durch den Rhedaer Forst gelaufen. Nach 1:04:20 Stunden war unser Abschlußtraining bei schönstem Sonnenschein dann auch vorbei. Heute wollte ich eigentlich noch locker schwimmen gehen, doch ich bin so müde das ich gleich ins Bett gehen werde. Ich habe sogar mal eine Stunde auf der Terrasse im Liegestuhl gelegen und fast geschlafen und das will bei mir schon was heißen, da ich ja sonst die Füße nicht still halten kann. Auch auf Arbeit war ich die ganze Zeit wie im Delirium. Meine Arbeitskollegin hat sogar schon gefragt was mit mir los ist, doch eine Antwort konnte ich ihr nicht geben. Ich habe ihr nur gesagt das es nichts mit ihr zu tun hat. Am Freitag treffen wir uns noch mal alle im Blue Fox um alle Unklarheiten zu besprechen und dann kann´s los gehen. So nun werde ich mich ins Bett verabschieden und versuchen meine innere Ruhe zu finden. Ich hoffe das ich mich nächste Woche glücklich und mit einer Medaille um den Hals wieder bei euch melde ;0)

Montag, 8. September 2008

Auferstanden

Ja, ja ich lebe noch. Mein großer Sohn Benjamin hat sich kurz entschlossen mit Olga in eine WG zu ziehen und da haben wir natürlich alle viel geholfen (Streichen, Tapezieren, Teppichboden reinigen usw.). Wir haben zwei Wochen gebraucht um alles fertig zu machen und am vorigen Sonntag war dann der Umzug. Jetzt habe ich erst mal ne Woche gebraucht um mich aus zu ruhen. Vorigen Dienstag musste ich dann erst mal wieder zu Dr. Rotgeri-Nunnemann, da mir mein Rücken weh tat und mein linker Arm stark schmerzte. Er hat mich wieder eingerenkt und am Arm war ein Nerv eingeklemmt. Danach war ich erst mal fast drei Tage außer Gefecht gesetzt, ich war nur noch müde und kaputt. Doch die drei Wochen vorher war ich nicht untätig. Am Samstag, den 16.08. bin ich mit Olga und Eckhard vom Tri-Team nach Hückeswagen gefahren um eine Triathlon-Volksstaffel zu machen. Ich war natürlich die Schwimmerin, was sonst. Als wir am frühen Morgen dort ankamen, kam auch die Sonne raus und es wurde schön warm. Auf dem Parkplatz haben wir dann schnell was gefrühstückt und Quatsch gemacht.Da wir viel Zeit hatten sind wir überall mal rum gelaufen und da habe ich Dirk,Thomas, Mathias Müller (17 Stunden zum Ruhm Autor) und auch Anna getroffen, die ich monatelang im Blog beobachtet habe wie sie sich auf den Ironman auf Lanzarote vorbereitet haben. Es war toll sie endlich mal live kennen zu lernen. Anna habe ich das Buch von Mathias gegeben, damit sie mir was rein schreibt - hat sie auch gemacht. Kurz bevor ich ins Wasser bin habe ich Anna dann noch mal am Start getroffen und das habe ich gleich noch für ein Foto ausgenutzt. Das schwimmen hat mir viel Spaß gemacht, obwohl man in so einem See keine richtige Orientierung hat aber irgendwie bin ich durch gekommen - doch wie 500m kam mir das nicht vor, eher kürzer. Nach 8:05 Minuten kam ich aus dem Wasser (blaue Badekappe) und habe an Olga übergeben. Olga hat eine ganz gute Radzeit hingelegt und an Eckhard unseren Läufer übergeben, der nach 1:13:38 Stunden für uns ins Ziel lief. Am Ende war das der 10.Platz insgesamt und wir waren recht zufrieden. Die Woche über habe ich weiter mein Marathontraining mit Hubert gemacht und an einem Tag war ich so gut drauf und da habe ich meine Bestzeit von vor ein paar Wochen noch mal verbessert auf 59:40 Minuten. Am Samstag, den 23.08. war bei uns im Nordbad 24 Stunden Schwimmen und da bin ich mit Olga hin um die Ironmanstrecke von 3,8 Km auf Zeit zu schwimmen. 14 Uhr ging es los, doch wir waren erst etwas später im Wasser weil wir uns noch umziehen und anmelden mussten. Das Wetter war auch einigermaßen in Ordnung und ab und zu kam auch mal die Sonne raus was irre viel Spaß gemacht hat. Nach 1:14:46 Stunde hatte ich meine 3,8 Km voll und habe mich ganz toll gefühlt, da ich eigentlich so mit 1:20 Stunden gerechnet hatte. Olga war zu diesem Zeitpunkt erst bei 2,9 Km und so bin ich einfach noch weiter geschwommen, weil es mir so gut ging. So gegen 17 Uhr haben mich dann Hubert und meine Familie besucht und da habe ich eine kurze Pause gemacht, doch lange konnte ich nicht draußen bleiben, denn dazu war es dann doch zu kalt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich so ca. 8 Km hinter mir und es ging mir immernoch recht gut, so das ich dachte ich werde die 10 Km voll machen und dann nachhause gehen. Als ich zwischendurch mal mit Uwe Hasler gesprochen habe hat der mir erzählt das vor zwei Jahren eine Frau einen Marathon geschwommen ist in den 24 Stunden und ich doch wohl jetzt nicht nach 10 Km schon schlapp machen würde. Nö,nö aber ich habe nur bis 21 Uhr Zeit, weil ich am nächsten Morgen 3 Stunden Marathontraining auf dem Plan stehen hatte. Auf der Zählkarte war dann auch bei 15 Km Schluss und da dachte ich mir ; das probiere ich mal zu schaffen bis 21 Uhr. Also weiter ging es mit Schwimmen, doch bei Kilometer 13 wurde es dann ganz schön hart in den Armen und kalt wurde es dann auch noch. Es wurde bereits dunkel als ich so gegen 20:30 Uhr die 15 Km voll hatte und dann reichte es mir aber auch. Als Belohnung habe ich eine Goldmedaille und eine Urkunde bekommen. Am Dienstag danach stand in der NW Gütersloh Lokalsport auch noch ein großer Bericht über das 24 Stunden Schwimmen wo ich erfahren habe das ich zweite geworden bin. Die erste Frau hatte 16 Km geschafft; schade das ich keine Zeit mehr hatte weiter zu machen. Wartet ab, wenn ich nächstes Jahr richtig viel Zeit habe und mich darauf ordentlich vorbereiten kann. Mal sehen was ich dann schaffe!!!!!!!!!!!! Wieder einen Samstag später habe Hubert morgens beim Umzug geholfen und nachmittags war dann im Stadtpark Gütersloh Läuft, wo ich natürlich auch mit machen wollt. Eigentlich war ich völlig geschafft vom renovieren und Umzug fahre, aber ich hatte mich ja angemeldet und da musste ich nun durch. Mit viel zu hohem Puls bin ich die 9,2 Km in katastrophalen 47:13 Minuten gelaufen und habe mich dabei nicht gut gefühlt. Fatima ging es genau so schlecht und nach der Hälfte hat sie abgebrochen, was ich vielleicht auch hätte machen sollen. Leider habe ich dafür zu viel (viel zu viel) Ehrgeiz - was auch nicht immer so gut ist. In der ersten Runde ging ja auch noch alles sehr gut, doch dann kam der große Einbruch. Wahrscheinlich bin ich auch zu schnell los gelaufen. Trotzdem habe ich eine Urkunde bekommen und bin in meiner AK fünfte geworden.So, das war ein kurzer Rückblick auf die letzten 3 Wochen. Doch eigentlich ist noch viel mehr gewesen, aber das würde für heute wohl zu viel.

Montag, 11. August 2008

Immer mehr

Ich bin´s mal wieder, die Rennspinne. Vor lauter Laufen habe ich kam noch Zeit zum schreiben. Am Freitag habe ich mit Hubert den Pyramidenlauf absolviert. Booooh war der hart!!!!!!!!!!! Wir mussten 2-8-10-8-2 Minuten Tempo laufen bei einem Puls von ca. 170 und Hubert war mir immer weit voraus, da er einen ganz anderen Puls hat als ich. Wir mussten sogar eine etwas größere Runde laufen, damit wir die ganze Pyramide schafften. Nach 1:11:43 Stunden hatten wir es dann aber geschafft wobei wir ca. 12 Km gelaufen waren. Am Samstag war Pause angesagt und da bin ich mit Oliver zu einem Radladen gefahren um mal ein paar Sattel auszuprobieren. Ihm schläft nämlich immer sein bestes Stück ein und das ist wohl sehr unangenehm. Mein Sattel ist mir aber auch zu hart und so haben wir bei Fahrrad "Peitz" welche getestet. Im Gespräch mit dem Verkäufer ( Frank Peter ) habe ich mitbekommen das er auch aus dem "Osten" kommt und da habe ich natürlich gleich nachgefragt woher er kommt. Und ihr werdet es kaum glauben er kommt genau wie ich auch aus Leipzig. Wir haben nur ein paar Straßen auseinander gewohnt und sind auch der selbe Jahrgang. Er war Radsportler und ich war Schwimmerin - ach wie klein ist doch die Welt. Leider hatte er viel zu tun so das wir uns nicht lange unterhalten konnten. Vom Laden aus bin ich dann noch eine Stunde herumgefahren um mal wieder was mit Paul zu machen. Nach 1:20:24 Stunden und 35, 30 Km war ich wieder zu hause. Ich hatte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 Km/h. Am Sonntag war dann unser wohl längster Trainingslauf von 3 Stunden. Wir hatten wieder mal Glück mit dem Wetter und uns ging es auch allen sehr gut. Vor Fatimas Haustür sind wir dann auf blauen Dunst gestartet und es lief recht gut. Manchmal wussten wir nicht wo wir waren aber nach 2 Stunden waren wir dann wieder im Rhedaer Forst. Nach den 2 Stunden sind wir schon 21,6 Km gelaufen und da waren wir alle sehr begeistert. Zum Schluss wurde es dann aber doch noch hart. Kurz vor zu hause wurden die Beine immer schwerer und härter. Nach 2:58:07 Stunden waren wir bei Fatima und hatten richtig "brand", da unser Trinken alle war. Leider ist Huberts Laufsensor ausgefalle, so das wir nicht genau wissen wieviel Km wir insgesamt gelaufen sind. Wir schätzen mal so ca. 31 Km werden es wohl gewesen sein. Das heißt für mich das ich die Woche 64 Km insgesamt gelaufen bin. Die neue Woche begann wie immer mit Schwimmen und das war wieder sehr schön. Ich mach jetzt Schluss, denn Oliver ist gerade von der Spätschicht gekommen. Nachti

Donnerstag, 7. August 2008

Verschlafen

Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe am Montag das Schwimmtraining verschlafen. Ich war vom langen Sonntagslauf so kaputt das ich mich nur mal kurz hinlegen wollt und 19 Uhr weckt mich Annkathrin um zu fragen wann das Schwimmtraining los geht. Leider musste ich ihr sagen " Jetzt geht das Training los " und das schaffen wir nicht mehr. So hatte ich einen ungewollten Ruhetag der mir sehr gut tat. Am Dienstag ging es dann wieder auf die Piste mit Hubi und Fatima. Aber ihr werdet es nicht glauben die waren auch noch vom Sonntagslauf geschafft und so haben wir nur einen ganz, ganz langsamen Lauf gemacht. Mehr war nicht drin : ca. 10 Km in 1:04:59 Stunden bei einem Durchschnittspuls von 145. Dafür habe ich gestern einen Tempolauf hingelegt. Eigentlich stand auf dem Trainingsplan Tempolauf im Teuto, aber den Teuto habe ich nicht geschafft und dafür musste unsere gewohnte Strecke herhalten. Alleine bin ich von der Haustür bis zur Haustür zurück wirklich mit Tempo gelaufen und mit schöner Musik auf dem MP3 - Player. Mit neuer Bestzeit stand ich nach 0:59:48 Stunden wieder vor meiner Tür. Ich habe mir dann was zu trinken geholt um dann meine Dehnübung vor dem Haus zu machen und dann lief der Schweiß in strömen. Mein Durchschnittspuls lag bei 164 und dabei habe ich 714 Kcal verbraucht. Heute habe ich wieder einen Ruhetag um dann morgen zum Pyramidentraining zu starten.

Montag, 4. August 2008

Wiedermal Peter

Seit über drei Monaten bin ich mal wieder im Teuto gelaufen und das war ganz schön anstrengend. Mit Fatima und Hubert sind wir wieder auf den Parkplatz "Peter auf dem Berg" gefahren. Von dort aus sind wir wieder unsere alte Trainingsrunde gelaufen. Ich wusste garnicht mehr wie anstrengend das ist. Zwar bin ich immer an Fatima dran geblieben aber auch nur mit müh und Not. Am Berg haben sich mich aber immer wieder abgeschüttelt, doch auf gerader Strecke habe ich mich immer wieder rangearbeitet mit meinen langen Beinen. Nach 1:20:45 Stunden und 13 Km waren wir dann alle gemeinsam wieder auf dem Parkplatz, wo wir auch alle kaputt waren. Hubert konnte sogar sein T-Shirt ausringen und da kam richtig viel raus. Er hat sogar eine kleine Pfütze hinterlassen. Als ich zu hause ankam hatte Annkathrin für mich was mit Kreide auf den Boden geschrieben, was ich ganz lieb fand. Für abends habe ich mich dann noch mit Hubi ins Single verabredet. Ich hatte mich mit vier Freundinnen zum Weiberaben verabredet und da Hubert ja auch Single ist haben wir ihn einfach mitgeschleppt. Halb vier in der Früh waren wir dann erst im Bett, aber lustig war´s. Sonntag wollte ich eigentlich 9.30 Uhr nach Sassenberg zum Triathlon fahren um von dort aus meinen langen Lauf zu starten. Da es aber 9 Uhr so stark geregnet hat, habe ich mich noch mal im Bett herumgedreht. Zusammen mit Martina, Anja und Marina habe ich dann ganz gemütlich gefrühstückt und als die Weiber raus waren, kam dann auch Oliver aus dem Bett gekrochen. Ich habe dann noch eine Cappuccino getrunken und da kam plötzlich die Sonne raus. Kurz entschlossen hat mich Oliver dann doch noch nach Sassenberg gefahren. Beim Triathlon in Sassenberg habe ich viele vom Tri-Team getroffen und einige davon waren noch auf der Strecke. Die habe ich natürlich angefeuert, so wie sich das gehört. Da Sassenberg doch zu weit weg war für einen langen Lauf, hat mich Eduardt vom Tri-Team ein Stück mit zurück genommen bis Greffen. Dort hat er mich dann raus gelassen und ich bin von dort aus losgelaufen. Nach ein paar Kilometern fuhren dann auch noch Peter und Alexandra Walter an mir vorbei und Hupten mit fröhlich zu. Das Wetter wurde dann auch immer besser und wärmer. Leider hatte ich meinen MP3-Player vergessen und so kam mir die Laufzeit ewig vor. Zwischendurch habe ich immer mal Leute gefragt ob ich auf dem richtigen Weg nach Gütersloh bin, doch dann habe ich mich doch mal kurz verlaufen. In einem Waldstück bei Marienfeld waren am Wegesrand große Büsche mit schwarzen Brombeeren und da habe ich mal welche genascht die ganz oben hingen. Nach ca. 2:30 Stunden waren meine Wasserflaschen leergetrunken, doch ich hatte mit extra 5€ mitgenommen falls was passiert. Also wollte ich in die nächste Gaststätte laufen um mir eine Apfelschorlle zu bestellen. Leider hatte die eine Gaststätte auf meinem Weg pleite gemacht und war geschlossen. So bin ich etwas weiter gelaufen und habe dann an einem Privathaus geklingelt um nach Wasser zu fragen. Mir öffnete ein älterer Mann und sagte ich solle doch kurz rein kommen. Seine Frau gab mir ein Glas Apfelschorlle und ich bedankte mich sehr für ihr Hilfe. Von dort aus waren es vielleicht noch 6 Km, die ich schnell gelaufen bin. Nach 2:56:58 Stunden war ich völlig fertig wieder bei mir zu hause. Verbraucht habe ich 1819 Kcal die ich kurz danach mit Bratwürstchen wieder aufgefüllt habe. Heute habe ich auf der Wanderkarte mal aufgemalt wo ich gestern gelaufen bin um raus zu kriegen wieviel Km es waren. Ca. 29 Km sind es gewesen. Zur Zeit kann ich mir noch nicht vorstellen wie ich den Marathon in Münster schaffen soll, aber ich habe ja noch 6 Wochen Zeit zum trainieren. Vorige Woche bin ich ca. 64 Km insgesamt gelaufen und das merke ich heute auch. Wenn das Wetter heute mitspielt und es nicht regnet fahre ich gleich noch mit Annakthrin ins Nordbad zum Schwimmtraining. Da werde ich ganz gemütlich ausschwimmen. Wenn nicht gehe ich heute mal bei zeiten ins Bett, da ich schon einige Tage nicht richtig durchgeschlafen habe. Gerade kommen wieder dicke Wolken, na mal sehen was da kommt. Tschüßchen sagt die Birgit

Freitag, 1. August 2008

Rennspinne

Da bin ich wieder aus dem Urlaub. Leider viel zu kurz wie immer. Am Mittwoch hatte meine Nichte Anne ja ihren Polterabend und da hat es richtig gekracht. Freunde von ihr hatten ca. 30 Waschbecken mitgebracht und die Jungs hatten ihren Spaß. Am Donnerstag bin ich dann dort auf dem Dorf wo wir gewohnt haben laufen gegangen, denn der Vermieter hat mir einen schönen Weg erklärt. Annkathrin hat mich mit einem viel zu kleinen Fahrrad begleitet, aber es hat ihr und mir trotzdem viel Spaß gemacht. Nach 52:43 Minuten und 9 Km waren wir wieder auf dem Bauernhof, wo sich Annkathrin sehr wohl gefühlt hat. Am Freitag morgen ging es dann ab in Richtung Dresden zum Standesamt, wofür wir uns echt in Schale geworfen haben. Hier der Beweis. Das Wetter hatte es echt gut mit uns gemeint, da es morgens noch geregnet hatte. Nachdem das Paar sich das Jawort gegeben hatte, haben wir erst mal viele Fotos gemacht. Auch von uns gibt es ein schönes Familienfoto, nur Benjamin fehlt. Nach dem Standesamt sind wir dann nach Moritzburg gefahren, wo es endlich was zu essen gab. Den ganzen Abend war volles Programm und es wurde nie langweilig. Das war echt ´ne tolle Hochzeit und so sah das glückliche Brautpaar mit den Brauteltern von hinten aus. Erwischt!!!!!!!!!!!! Bei der Feier habe ich dann noch eine Triathleten kennegelernt, es war der Schwager des Bräutigam aus Bayern. So haben wir uns noch etwas über unseren Sport unterhalten, da er auch gerade erst angefangen hat. Ich habe mich einfach mal für nächstes Jahr für den Ironman in Roth bei ihm Eingeladen, wo er auch selber starten will. Wir haben dann noch bis halb zwei durchgehalten und dann ging´s ab ins Bett für ein paar Stunden. Am Samstagmorgen haben wir uns dann alle verabschiedet und mit Stefan dem Triathleten haben wir noch schnell die Adressen ausgetauscht. Wir sind von Moritzburg aus dann direkt Richtung Frankfurt nach Altenstadt zu unseren Freunden gefahren. Dort bin ich abends auch gleich laufen gegangen. Es war fürchterlich drückende Luft, aber es war ja nur eine Stunde zu laufen. Nach 10 Km war ich wieder zurück und kurz danach fing es auch an zu regnen. Am Sonntag war dann der lange Lauf dran und der Tag war noch heißer als der Tag zuvor. Aber ich habe mich dann gegen 17 Uhr auf den Weg gemacht, damit es abends nicht zu spät wird. Alleine mit meinem MP3-Player habe ich mich auf den Vulkan Radweg gemacht, der noch immer in der Sonne lag. Immer den Schildern des Radweges folgend bin ich ca. 11 Km gelaufen und dann bin ich einfach wieder die selbe Strecke zurück gelaufen. Die Hitze stand noch immer auf dem Radweg, obwohl es schon nach 19 Uhr war. Kurz bevor ich wieder bei Richter´s ankam ging meine Musik aus, weil der Akku alle war und da habe ich mir überlegt mit meinen Laufsachen in den Pool zu springen. Als ich in den Garten gegangen bin habe ich nur meinen Trinkgurt, den MP3-Player und die Schuhe ausgezogen und bin in den Pool gehopst. Das tat vielleicht gut sag ich euch. Nach 2:24 Stunden hatte ich ca. 22Km hinter mir. In dieser Woche bin ich ca.52 Km gelaufen - für mich enorm viel, halt ´ne Rennspinne. Montag habe ich dann Ruhetag gemacht. Abends bin ich dann mit Petty den Radweg noch mal mit dem Fahrrad abgefahren um herauszufinden wieviel Km es am Sonntag genau waren. Leider wurde es so schnell dunkel das wir auf halber Strecke kehrt machen mussten. Dienstag sind wir nach dem Frühstück wieder nach Gütersloh zurück gefahren, denn für abends war ich wieder mit Fatima und Hubert zum Laufen verabredet. Für unsere 11 Km Strecke haben wir genau 1:06 Stunden gebraucht. Mittwoch waren wir dann den ganzen Tag im Freibad und haben die Sonne genossen. Abends sind wir dann ins Ampano gefahren damit ich mein neues Rennradoutfit bei Sabine bekomme. Sieht echt Klasse aus und sitzt wie eine zweite Haut. Gestern waren wir wieder laufen. Die gewohnte Strecke aber diesmal mit drei Tempoeinheiten und das bei diesem Wetter. Nach 1:01:58 Stunde waren wir völlig erschöpft und ausgetrocknet wieder vor meiner Haustür. Auf der Strecke haben wir so geschwitzt das die Pferdebremsen nur so um uns herum geschwirrt sind um uns zu stechen und das war sehr lästig und unangenehm. Heute war wieder ausruhen angesagt und das mache ich auch. Gut nun für heute sagt eure Rennspinne Birgit

Dienstag, 22. Juli 2008

Ab in den Osten

Heute bin ich wieder mit Hubi und Fati gelaufen. Natürlich wieder unsere gewohnte Runde aber diesmal sind wir noch über die Autobahnbrücke und wieder zurück gelaufen, was ich schon bei der Hermannsvorbereitung gemacht habe. Am Anfang des Laufes hatte ich mächtige Bauchschmerzen, da ich mit meiner Familie zum Mittag beim Chinesen essen war und das ist mir nicht so gut bekommen. Ab ich habe mich so durchgewurschtelt und am Ende ging´s dann wieder gut. Nach 1:08:36 = 12 Km und einem Durchschnittspuls von 154 waren wir wieder zurück. Mein Höchstpuls ist bei der Autobahnbrücke mal wieder auf 175 hochgeschossen; na ja das wird auch irgendwann besser hoffe ich. So nun verabschiede ich mich für eine Woche und fahre morgen früh in den wilden Osten zu meiner Familie nach Leipzig (große Hochzeitsfeier). Das heißt aber nicht das ich mein Training vernachlässige. Nein, nein die Laufsachen sind schon im Kofferraum verstaut. Tschüß bis in einer Woche. Selber Ort, selbe Zeit

Montag, 21. Juli 2008

Juhuuuuuu

Juhuuuuuu heute ist mein erster Urlaubstag, nur das Wetter spielt noch nicht ganz mit. Gestern stand der lange Lauf auf unserem Trainingsplan und denn haben wir ganz brav absolviert. Mit Hubi haben wir erst schön gefrühstückt und dann hat uns Oliver nach Verl zum Triathlon gebracht. Es hat ganz widerlich geregnet und die armen Triathleten sahen richtig durchgefrohren aus. Nach ca. einer Stunde hörte es dann aber endlich auf und die Sonne zeigte sich sogar manchmal. Wir haben das schöne Wetter natürlich auch gleich ausgenutzt und sind losgelaufen. Es lief am Anfang nicht so besonders aber es lief. Ich habe mich mit Hubert über viele Dinge unterhalten und es hat richtig Spaß gemacht. Nach einer Stunde hatte ich mich dann endlich eingelaufen und bekam meine Beine erst dann richtig hoch. Es machte einfach nur noch Spaß und das Wetter meinte es auch gut mit uns. Wir wünschten uns so ein Wetter für den Münster Marathon. Unterwegs trafen wir dann auch noch Elisabeth Turac, die das Projekt Münster für uns ins Leben gerufen hat. Zusammen sind wir noch einige Kilometer gelaufen, aber Elli musste dann langsam aufhören, da sie schon weit über 2 Stunden unterwegs war. Wir sind dann auch Richtung Heimat gelaufen und nach 2:11:55 Stunden waren wir wieder vor meiner Haustür. Ich habe 1322 Kcal verbraucht und wie mir Hubert gemailt hat sind wir 21,75 Km gelaufen was einen Durchschnitt von 6:03 Min pro Km macht. Mein Puls lag durchschnittlich bei 148 obwohl es weniger hätten sein müssen - eigentlich unter 135. Denn Rest des Tages habe ich nur rumgegammelt. Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet, doch kurz bevor ich zum Schwimmtraining gefahren bin hat es aufgehört. Mit dem Fahrrad bin ich zu Thomas Fortkord gefahren um mit ihm gemeinsam zum Schwimmen zu fahren. Da es aber nach Regen aussah haben sie mich mit dem Auto mit ins Nordbad genommen und dann ging´s ab ins Wasser. Mit Eckhard bin ich dann einfach losgeschwommen und das war richtig toll, da er ein sehr gleichmäßiges Tempo schwimmt. Nach einer halben Stunde hörte er auf und meinte das er sich jetzt ausschwimmt, da wir in 30 Minuten 1500 Meter geschwommen sind und damit ist er zufrieden; ich auch. Ich bin dann noch etwas weiter geschwommen, aber so viel Spaß hat es alleine natürlich nicht mehr gemacht. Wir haben beschlossen das wir zum 24 Stunden Schwimmen im Nordbad mal die 3,8 Km auf Zeit schwimmen wollen um mal zu sehen wo wir stehen mit der Zeit. Ich will sogar mal probieren so lange wie möglich zu schwimmen. Mal sehen wieviele Stunden ich aushalte. Wenn ich wieder aus dem Urlaub komme will ich mich mal schlau machen wo der Rekord für die längste Zeit in Gütersloh liegt. Bericht folgt am 24. August. Tschüss und schlaft schön alle miteinander

Samstag, 19. Juli 2008

Lauf, läufchen

Am Donnerstag ging das Marathontraining weiter und ich mit wieder mit Fatima und Hubert unsere gewohnte Runde von 11 Km gelaufen. Diesmal aber etwas langsamer, denn im Trainingsplan stand lockerer Dauerlauf bei 140 Puls. Wir haben uns auch daran gehalten und nach 1:03:55 bei einem Durchschnittspuls von 147 waren wir wieder bei mir vor der Haustür. Unterwegs haben wir, trotz das wir so langsam gelaufen sind, noch die Läuferinnen vom SV Spexard eingeholt und nett gegrüßt, da ich ja einige davon kante. Am Freitag hatte ich Trainingsfrei, aber zu tun hatte ich trotzdem genug. Ich habe mir endlich bei Olaf´s Laufladen eine kurze Laufhose für den Sommer gekauft. Es sieht zwar komisch aus so ne kurze Hose bei mir, aber für den Marathon brauche ich auf jeden Fall eine. Ein Stirnband, Laufsocken und ein Marathon Laufbuch für Frauen habe ich mir auch gleich noch gekauft und nun sind meine Geburtstagsgutscheine fast alle verbraucht. Heute morgen war ich 8.30 Uhr mit Fatima zum Laufen verabredet, doch leider hat es Bindfäden gegossen und da haben wir entschieden das heute mal jeder für sich läuft wann er will und Zeit hat. Ich bin gerade von meinem regenerativen Lauf zurück und sollte laut Trainingsplan 25 Minuten mit einem Puls unter 135 4 Km laufen. Raus gekommen sind 28:42 Minuten bei einem Durchschnittspuls von 140. Ich schaffe es einfach noch nicht den Puls unten zu halten, egal wie langsam ich laufe. Fatima sagte mir mal "Das ist alles eine Übungssache". Ich Übe doch und morgen Übe ich weiter. Tschüßikowski sagt Birgit

Dienstag, 15. Juli 2008

Trainingsbeginn

Am Montag war natürlich wieder Schwimmtraining und da Freien sind bin ich mit Annkathrin mit dem Fahrrad ins Nordbad gefahren. Annkathrin hat so etwas Rumgeplantscht und ich bin locker meine Bahnen geschwommen. Heute soll nun unser Marathontraining beginnen und das tat es auch. Gemeinsam mit Fatima, Hubert und Olga habe ich mich auf in den Rhedaer Forst gestürzt. Gestürzt ist wirklich der richtige Ausdruck so schnell wie Fatima das Tempo angezogen hat. Wieder bin ich meine Runde gelaufen wie immer 11 Km und habe einen neuen Rekord aufgestellt in 1:01:28 Stunde. Ich habe zwar ganz schön geschwitzt aber ich bin auch ganz gut mitgekommen. Kurz vor der Haustür haben wir dann wieder unseren berühmten Sprint eingelegt und schon waren wir wieder zu Hause. Morgen werde ich mit Hubert erst mal einen Trainingsplan schreiben, damit das ganze Training nicht zu Ziellos stattfindet. Nun hopse ich unter die Dusche - Guten Nacht alle miteinander!!!!!

Sonntag, 13. Juli 2008

Ich will´s wissen

Durch viel Regen hatte ich am Dienstag eine Zwangsruhepause. Aber am Mittwoch bin ich dann alleine zum Laufen gegangen. Ich habe mir Musik mitgenommen und bin wieder die selbe Runde gelaufen die ich letztens auch schon mit Hubert gelaufen bin. Es lief so gut und ich habe mich so frei gefühlt. So locker und leicht bin ich glaub ich noch nie gelaufen. Nach 1:04:56 Stunden war ich wieder daheim und das letzte mal habe ich für diese Runde 1:06:49 Stunden gebraucht, was also fast 2 Minuten schneller bedeutet. Abends bin ich dann mit Oliver noch ins Ampano gefahren um mit Sabine Schumacher,Uwe Hasler, Gerd Wickord, Fatima und Frank auf das neue Fahrrad anzustoßen und um einen Namen zu finden. Wir sind dann alle zusammen in die Sauna rein und haben überlegt wie das Rad wohl heißen könnte. Mit keinem Namen war Oliver zufrieden bis Sabine sagte das Käthe doch ein schöner Name wäre und so war es dann ohne Wiederrede beschlossen. KÄTHE so soll das Rennrad von Oliver heißen und darauf haben wir dann alle mit Prossecco angestoßen. Uwe hat auch noch eine Flasche Sekt auf seinen ersten Start in Roth ausgegeben. Wir haben auch Gerd und Sabine zu ihrem Ironman verabschiedet und Glück gewünscht. Vom Ampano aus sind wir über die Eisdiele zum Blue Fox gefahren, wo wir mit Hubert verabredet waren. Wie wir so am Quatschen waren sind wir wieder auf das Thema Münster Marathon gekommen und haben beschlossen das wir gleich wenn wir nachhause kommen die Anmeldung über´s Internet abschicken. Eigentlich wollte ich erst nächstes Jahr einen Marathon laufen, doch nun will ich´s wissen. Donnerstag war wieder Rennradtraining vom Tri-Team aus und da ist Oliver auch mitgekommen. Das Wetter hat gut durchgehalten und wir sind trocken geblieben. Wir waren zwar nur 5 Leute insgesamt, doch Spaß hat es trotzdem gemacht. Ich hing zwar immer nur hinten dran und nach 40 Km tat mir auch wieder der Hintern weh, aber da muß ich jetzt einmal durch. Irgendwann soll´s ja wohl besser werden. Nach 2:11:26 Stunden waren wir wieder vor unserer Haustür und hatten 61 Km auf dem Tacho was ein Durchschnitt von fast 28 Km/h bedeutet. Für mich ganz schön viel nach 8 Wochen Rennradtraining. Freitag bin ich dann wieder mit dem Rad auf Arbeit gefahren und nach der Arbeit hat mich Oliver mit dem Rad von Arbeit abgeholt. Gemeinsam sind wir zu BOC gefahren, um noch ein paar Kleinigkeiten für´s Rad zu kaufen. Dort haben wir uns mit Olga getroffen um dann zu Herrn Junker zu fahren. Als wir in Brake angekommen sind hat Herr Junker sofort mein Rad eingespannt um die Durchsicht zu machen. Dann hat er noch den Schriftzug auf´s Rad geklebt und fertig war es - so sieht´s aus wenn das ein Profi macht.Als auch Olivers Rennmaschine fertig war haben wir mit entsetzen auf die Uhr gesehen und da war es schon weit nach 17 Uhr. Wir haben dann noch im Ort was gegessen und einen Kakao getrunken und dann sind wir losgedüst. Nach einigen Kilometern am ersten Berg fing dann leider wieder Olivers Knie an weh zu tun, so das er sogar vom Rad absteigen musste. So haben wir uns dann von Hügel zu Hügel geschleppt, immer mit kurzen Pausen im Berg. Am meisten hatte ich wieder vor dem Berg in Werther angst, doch diesmal kam ich nicht schnell aber locker hoch ohne mich zu quälen. Für Oliver wurde der Rest der Fahrt dafür zur großen Qual weil nun auch auf der Geraden das Knie schmerzte. Abends halb neun waren wir dann endlich zurück in Gütersloh. An diesem Tag bin ich wieder in Etappen 84,09 Km gefahren. Mit Hubert und Anja sind wir aber dann doch noch in die Weberei zur Ü 30 Party gegangen und ich bin erst morgens um 4 Uhr im Bett gewesen. Samstag habe ich dann erst mal schön ausgeschlafen um dann gegen Mittag Annkathrin von ihrer Jugendfreizeit abzuholen.Das war vielleicht eine Freude die kleine Maus wieder in den Arm zu nehmen und zu Kuscheln. Den Rest des Tages war ich mit Wäsche waschen beschäftigt. Sonntag haben wir einen ganz auf Familie gemacht und das Radtraining einfach ausfallen lassen. Abends waren wir noch bei Fatima zum 45. Geburtstag eingeladen. Das war ein schöner Abschluß der Woche.

Montag, 7. Juli 2008

Rennradmaus

Da bin ich mal wieder. Am Mittwoch bin wieder mit dem Rennrad zur Arbeit gefahren. Da es am Tag zuvor sehr heiß war, waren am frühen Morgen auch schon über 20 C und so war es ganz schön warm. Nach der Arbeit bin ich dann wieder Heim gefahren, obwohl es mächtig heiß war. Nachmittags bin ich dann in einen Beschriftungsladen gefahren, um einen Schriftzug für mein Rennrad drucken zu lassen. Da soll dann " Paul 1 " und " Birgit Schmidt-Böse " drauf stehen. Abends bin ich dann noch mit Olga eine runde Rennrad gefahren und am Ende des Tages hatte ich dann 92,54 Km auf dem Tacho. Donnerstag hatten wir dann wieder Rennradtraining. Mit Olga bin ich zum Treffpunkt gefahren und von dort aus sind wir Richtung Sassenberg geradelt. Als es am Himmel immer dunkler wurde, sind wir dann wieder umgedreht, aber auf den letzten Kilometern hat es uns dann doch noch erwischt. Wir haben den Arsch so richtig nass bekommen, doch es war nicht so schlimm, da der Regen ganz warm war. Nach 2:25:31 Stunden Fahrzeit war ich wieder daheim und auf dem Tacho standen 58,93 Km. Freitag bin ich dann auch wieder mit dem Rennrad auf Arbeit gefahren. Nach der Arbeit bin ich zu BOC gefahren um für meinen Mann Oliver eine neue Rennradbrille zu kaufen und von dort aus bin ich dann direkt nach Brake zu Herrn Junker gefahren. Herr Junker ist der Mann der mein Rennrad "Paul" gebaut hat und Oliver hat sich auch eins bei ihm bestellt. Als ich dort ankam hing das Rennrad von Oliver noch in der Werkstatt an der Decke, da Herr Junker noch nicht fertig war. So mussten wir noch eine ganze Weile warten.Nach einigen Stunden konnten wir dann endlich in Brake los fahren und sind voll in den Regen gekommen. In Jöllenbeck haben wir uns bei einer Eisdiele unter den Schirm gesetzt und haben beide eine heiße Zitrone getrunken in der Hoffnung das es bald aufhört zu regnen. Es hat zwar eine Weile gedauert aber wir hatten doch noch Glück und konnten trocken weiterfahren. Irgendwann unterwegs in der nähe von Halle W. haben wir eine Pipipause gemacht und Oliver ist mit seinen neuen Rennradschuhn in einen großen Haufen Schei........ getreten. Ich habe mich natürlich köstlich amüsiert und laut gesungen "Scheiße am Schuh huhuhu". Als das Problem gelöst war sind wir ganz schnell nach Hause gefahren. An diesem Tag bin ich insgesamt 85,60 Km gefahren und das habe ich dann auch gemerkt. Samstag habe ich dann einen Ruhetag eingelegt und war nur bei einer Geburtstagsfeier von einem aus dem Triathlonverein. Am Sonntag bin ich mit Oliver 10 Uhr zum Rennradtraining gefahren und nach unglaublichen 122,21 Km sind wir glücklich aber sehr müde wieder daheim gewesen. Diese meine erste große Fahrt werde ich wohl nie vergessen, denn das war voll der Hammer. Ich bin noch nie 122 Km am Stück Rad gefahren und wollte mir damit eigentlich auch noch ein paar Wochen Zeit lassen. So war´s aber auch ganz o.k. Heute bin ich ins Nordbad zum lockeren Schwimmen gefahren, was für die Muskeln nach 300,35 Km Wochenpensum sehr gut war. Ausruuuuuuhen!!!!!!