Montag, 23. März 2009

Rommarathon

Ja ich habe es schon wieder gemacht. Ich bin gestern in Rom den Marathon mitgelaufen. Es ist eine sehr lange Geschichte, aber ich werde sie euch trotzdem erzählen. Samstag 10.30 Uhr hat mich Markus mit dem Auto abgeholt und wir sind gemeinsam nach Hannover gefahren. Das Wetter wollte uns wahrscheinlich bestrafen weil wir das Land verlassen und so schien die Sonne in voller Pracht. Das hat uns aber nicht gestört, denn wir flogen ja auch in die Sonne. Als erstes bin ich losgeflogen und Markus ist erst 3 Stunden später losgeflogen. Ich habe einen zwischenstopp in Zürich gemacht und dann ging es aber auf direktem Weg nach Rom. Vom Flughafen aus musste ich mit dem Leonardo-Express in die Innenstadt von Rom fahren und von dort aus bin ich dann mit der Metro direkt ins Hotel gefahren. Von der Metrostation aus musste ich dann im dunklen noch einen Kilometer gehen bis ich das Hotel erreicht hatte. So ganz alleine im dunklen in einem fremden Land war schon komisch aber auch das habe ich geschafft. Eigentlich wollte ich ja noch zum Colosseum zur Starnummernausgabe als ich in Rom angekommen bin, doch leider war die Startnummernausgabe nur bis 20 Uhr geöffnet und ich war ja erst 20.30 Uhr am Bahnhof. Schade, denn ich hatte gehofft dort noch eine Startnummer für den Marathon zu bekommen. Da ich ja wusste das Markus erst so gegen 0:30 Uhr im Hotel sein wird habe ich mich in die Badewanne gelegt um mich aufzuwärmen und um mich zu entspannen. Dann habe ich mich ins Gästebett gelegt um etwas zu schlafen bis Markus kam. Als er 1 Uhr endlich da war sind wir dann aber auch recht schnell schlafen gegangen um Fit zu sein für Sonntag. Ich habe nicht sehr gut geschlafen, weil mir echt zu warm war, doch es hat gereicht. Ohne Frühstück sind wir zur Metro gelaufen um zum Colosseum zu fahren. In der Metro waren fast nur Marathonläufer zu sehen und von Station zu Station wurde die Metro voller. Als wir aus der Metro raus waren und die Treppe nach oben gelaufen sind war da nur ein Meer von Läufern zu sehen. Als wir aus der Metrostation raus kamen standen wir genau vor dem Colosseum, wo schon viele Läufer standen. Wir haben natürlich erstmal viele Fotos vor dem Colosseum gemacht, so wie sich das für echte Touris gehört. Markus sagte mir dann das er nun endlich, eine Stunde vor dem Start, motiviert ist den Marathon zu Laufen - wird ja höchste Zeit, oder was denkt ihr. Ich habe dann versucht noch irgendwoher eine Startnummer zu kriegen und hatte mir dafür sogar 50 € eingesteckt, doch egal wo ich gesucht habe es war nichts zu machen - keiner hat seine Startnummer wegen Krankheit oder Verletzung abgeben wollen. Ich habe mich dann mit Markus aber trotzdem Umgezogen und habe es dann irgendwie geschafft durch die Start-Kontrollen durch zu rutschen. Kurz vor 9 Uhr stand ich dann gemeinsam mit Markus im Startblock C. Es war am Anfang mächtig kalt, aber als die Sonne hinter Colosseum aufging wurde uns allen wärmer. Kurz nach 9 Uhr fiel dann der Startschuss den wir da hinten wo wir standen nicht gehört haben, doch an der Reaktion der Zuschauer und an der Welle von Schreien die durchs Läuferfeld ging habe wir es gemerkt das da was passiert ist. Langsam kam dann das ganze Läuferfeld ins rollen und die meisten sind da noch mal schnell in den Busch gegangen. Ich habe mich an Markus geklemmt und wollte ihn die ersten 15 Km begleiten und dann wollte ich aussteigen und auf ihn warten um dann noch die letzten 10 Km mit ihm ins Ziel laufen. Das war der Plan. Leider viel es mir schwer bei diesen Menschenmassen immer auf Markus zu achten und mich auch noch auf die Straße zu konzentrieren. Da es schnell warm wurde habe ich meine Jacke ausgezogen und mir um den Bauch gebunden und dabei ist mir eine Entscheidung abgenommen worden. Welche werdet ihr euch fragen - die Antwort kommt im nächsten Satz. Nach ca. 7 Km habe ich nämlich Markus aus den Augen verloren und meinen Reiseführer den ich hinten in der Tasche meiner Jacke hatte auch. Schade darum, denn da war auch der Streckenplan vom Marathon drin. Wie sollte ich mich nun nur zurecht finden? Da es mit dem Laufen sehr gut ging, habe ich mich dann während des Laufes dafür entschieden auf der Strecke zu bleiben und den Marathon komplett mit zu laufen. Das war mir dann auch sicherer - so konnte ich mich wenigstens nicht verlaufen. Gott sei Dank habe ich nicht mein Handy oder den Fotoapparat beim ausziehen der Jacke verloren, denn das wäre viel schlimmer gewesen. So wurde mir also die Entscheidung abgenommen den Marathon zu Laufen. Das war nicht mein Plan! Wirklich nicht - könnt ihr mir echt glauben. Könnt sogar Markus fragen wenn ihr mir nicht glaubt. Egal ich bin einfach nur gelaufen. Als ich durch einen Tunnel gelaufen bin hat irgendein Läufer ein Lied angestimmt und immer nur Na, na, na, na, na gesungen und das schallte in diesem Tunnel ganz toll und alle anderen Läufer stimmten dann mit ein. http://www.youtube.com/watch?v=6j7huh5Egew das war das Lied hört mal rein. Unterwegs habe ich dann mal ein Foto gemacht vom Petersdom, denn den fand ich am beeindrukensten. Die Zeit beim Laufen ging sehr schnell rum, da es immer was zu sehen gab - so wie bei einer Stadtrundfahrt war es. Es wurde für uns sogar eine Seite einer Schnellstraße gesperrt wo wir lang mussten. Dort war auch eine der vielen Verpflegungsstaionen aufgebaut und da habe ich ein Selbstfoto von mir gemacht. Das sah ein anderer Läufer und nahm mir den Fotoapparat aus der Hand um mich zu fotografieren. Ich sollte ihn dann auch noch mit seinem Apparat knipsen, was ich natürlich gerne gemacht habe. Danke und weiter ging es mit Laufen. Einen kleinen Durchhänger hatte ich dann mal so bei Km 25 etwa, doch da habe ich meinen MP 3 Player an gemacht und dann war die Krise schnell vorbei, denn da kam Peter Fox Musik. An der Verpflegungsstation bei Km 30 habe ich dann eine Läuferin von hinten gesehen auf deren T-Shirt irgendwas mit Stuttgart stand. Ich habe sie einfach an getippt und sie gefragt ob sie aus Deutschland kommt. Glücklicherweise kam sie aus Deutschland und so sind wir zusammen weiter gelaufen. Sie hieß Caren und wir habe uns gut unterhalten. Da sie schon ein paar Tage länger in Rom war hat sie mir immer mal gesagt wo wir sind und an der Spanischen Treppe stand dann ihre Gruppe mit dem Fotoapparat und hat ein Foto von uns beiden gemacht. Das will sie mir bei Gelegenheit noch schicken. Caren sagte mir dann irgendwann das sie schon sei einigen Kilometern leichte Krämpfe hat und nicht mehr so schnell kann wie ich. Das hat mich aber nicht gestört, da ich ja nicht auf Zeit gelaufen bin. Also habe ich mein Tempo gedrosselt und an kleinen Steigungen habe ich oben auf sie gewartet. Beim Start am Colosseum hatte ich ja meine Stoppuhr angemacht und da hatte ich bis dahin noch nicht einmal drauf geguckt. Wieso auch - es sollte ja nur ein Trainingslauf sein. Bei Km 39 habe ich dann doch mal drauf gesehen und da war ich ganz erstaunt das gerade mal 4 Stunden rum waren. Leider wurden bei Caren die Krämpfe nicht besser und sie wurde immer langsamer. Mir wurde klar das wenn ich jetzt ordentlich loslaufen würde ich schneller sein kann als in Münster. Das sagte ich Caren und sie gab mir noch ihre E-Mailadresse und dann haben wir uns verabschiedet. Ich hatte mich die letzten 10 Km mit Caren gut ausgeruht und konnte nun voller Kraft als ob ich noch nichts gemacht hätte los Laufen. Als ich kurz vor dem Ziel war und das Colosseum schon sah kam dann der Hammer. Es gab eine Zieleinlaufkontrolle und alle die keine Startnummer hatten wurden von der Strecke herausgeschickt. Ich habe alles versucht im Rennen zu bleiben, doch es brachte alles nichts. So bin ich also neben der Strecke her weiter gelaufen und als ich die Ziellinie sah und sie oberhalb überquert habe habe ich meine eigene Stoppuhr angehalten. Nach 4:16:17 Stunden wäre ich also im Ziel gewesen. Ich bin dann von hinten an den Zielbereich weiter gelaufen und auch dort habe ich mich wieder reingeschmuggelt um Markus zu suchen, der bestimmt schon lange im Ziel war. Wir haben uns dann auch gleich bei der Rucksackausgabe getroffen und er hatte sich schon gedacht das ich den Marathon mitgelaufen bin. Wir sind dann gemeinsam zum Ausgang gegangen und haben uns an einem Platz auf die Treppen gesetzt um uns etwas aus zu ruhen und zu quatschen. Bei mir gab es nicht viel aus zu ruhen, da ich wirklich nicht sehr schnell gelaufen war. Unterwegs hatte ich mal bei Km 20 eine Zwischenzeit genommen und da war 1:54:12 Stunden rum. Für die restlichen 22 Km habe ich dann demnach 2:22:04 Stunden gebraucht. Mir ging es in der zweiten Hälfte eigentlich auch viel besser als in der ersten Hälfte. Das lag sicher daran das ich so langsam mit Caren gelaufen bin. Eigentlich habe ich alles richtig gemacht für einen Trainingslauf. Wir haben dann noch einen Stadtrundgang gemacht, weil wegen dem Marathon keine Stadtrundfahrten statt fanden. Wir haben Eis gegessen,Souvenirs gekauft und haben uns noch ganz viel angesehen. 17 Uhr sind wir dann mit der Metro wieder zurück ins Hotel gefahren um uns endlich zu Duschen. 19 Uhr sind wir dann in eine kleine Pizzeria gegangen und haben auf unseren geschafften Marathon angestoßen. Zu essen gab es natürlich auch endlich was ordentliches und diesmal nicht nur Kekse oder Bananen wie auf der Strecke. Einen kleinen Sonnenbrand im Gesicht habe wir uns auch noch beide an diesem Tag eingefangen. Ja, so war das alles. Es war alles einfach sensationell. Kaum zu beschreiben! Montag sind wir dann wieder nach Deutschland zurück geflogen. Auf dem Flughafen in Rom haben Markus und ich noch zusammen gefrühstückt und dann sind wir wieder getrennt zurück geflogen. In Deutschland hat uns dann wieder das Regenwetter begrüßt und 17 Uhr war ich dann in Gütersloh. Ich will sofort zurück in den Süden war mein erster Gedanke als ich das Schei...... Wetter sah. Zu hause erwartete mich dann aber eine schöne Überraschung, denn meine Familie hatte mir einen Rommarathonkuchen gebacken und den habe ich mit Annkathrin gleich angeschnitten. Mmmmmmmmm lecker - Kohlenhydrate auffüllen. So ging das Romabenteuer zu Ende.

Samstag, 21. März 2009

Abflug zu den Römern

Gestern war ich mit Olga und meiner Familie in der Welle zum Schwimmen. Als ich mit Olga in den Sportbereich gegangen bin sah ich am Beckenrand Maik den Triathlet aus Verl. Auch er war fleißig am trainieren. Wir grüßten ihn und haben ein paar Worte mit ihm gewechselt und dann haben auch wir mit dem Einschwimmen begonnen. Während des Schwimmens kam dann auch noch Jörn vom Tri Team. Ich konnte leider nicht so lange bleiben, da ich ja noch meinen Koffer packen musste. Abends habe ich mich dann noch für den 1. Gütersloher Lauf-Cup angemeldet und dann ging es bei Zeiten ins Bett. Heute geht es ab nach Rom und ich bin schon mächtig aufgeregt. Annkathrin hat mich dann noch verabschiedet und nur die kleine gelbe QuietscheEnte von Radio Gütersloh hat mich begleitet. Achtet mal drauf, die Ente ist ab heute fast immer mit dabei. Der große Reisebericht von Rom folgt die Tage noch.

Donnerstag, 19. März 2009

Sandsäcke

Gestern habe ich noch mal einen Ruhetag eingelegt und bin 20 Uhr ins Bett gegangen, weil ich so müde war. Dafür war ich heute mal wieder mit Hubert Laufen der wieder ganz Fit ist und da komme ich nicht mehr mit. Er ist gelaufen wie ne Wildsau und mir taten die Waden von Sonntag noch leicht weh. Ich bin dran geblieben, doch mein Tempo war das nicht. Eigentlich habe ich mich mehr gequält und Spaß hat es auch nicht gemacht. Es kam mir vor als ob mir jemand Sandsäcke an die Beine gebunden hat - ich habe die Füße gar nicht hoch bekommen. Das Wetter war dafür wunderbar und das ist doch auch schon mal was. Nach 1:40 Stunde war das Drama vorbei und ich habe mich ganz lange in die Dusche gesetzt - seit langen mal wieder fehlte mir eine Badewanne. Verbraucht habe ich bei diesem Kampf 1006 Kcal und mein Durchschnittspuls lag bei 150.

Dienstag, 17. März 2009

Rom ruft

Juhu es hat geklappt. Markus hat noch einen günstigen Flug für mich ergattert, damit ich ihn zum Rom Marathon begleiten kann. Das ist die frohe Botschaft für heute. Gestern habe ich mir einen Ruhetag gegönnt und das war auch nötig, denn meine Oberschenkel drückten ganz schön. Ich habe mir Mittags zwei kleine Eiweissdrinks gemacht und die habe ich glaube nicht ganz so gut vertragen - war wohl zu viel des guten. Am Nachmittag war mir echt Übel und Bauchweh hatte ich auch. Markus sagte mir das ich mehr trinken muss wenn ich Eiweisspräparate zu mir nehme und das der Körper nur eine gewisse Menge aufnehmen kann. Was dann zu viel ist kann der Körper sowieso nicht aufnehmen und das ist dann nur ein durchlaufender Posten. Gut zu wissen! Danke für den Tipp Markus. Nachmittags bin ich in die Stadt gefahren und habe mir einen Reiseführer über Rom geholt, damit ich mich noch ein bisschen informieren kann was es dort alles so gibt. Bei Olaf´s Laufladen bin ich auch noch vorbei gefahren um mir ein Plakat von ihm zu holen, woraus ich ein Schild basteln will, das soll dann im Zielbereich vom Hermannslauf stehen, damit sich dort die ganze Laufgruppe treffen kann. Wenn es fertig ist mache ich natürlich ein Foto davon und schicke es an alle, sonst wissen sie ja nicht wonach sie Ausschau halten sollen. Voriges Jahr beim Hermannslauf haben wir uns nämlich nicht alle wieder gefunden - dafür ist die Veranstaltung dann doch zu groß. Diesen Fehler wollen wir dieses Jahr nicht wieder machen. Von der Stadt aus bin ich dann zum Training der Triathleten gefahren. Ich hatte leider noch immer leichte Schmerzen in den Oberschenkeln. Auf dem Weg mit dem Fahrrad zum Vereinshaus habe ich Hubert beim Laufen getroffen. Er wollte gerade nach Avenwedde Laufen und nicht zu uns ins Stadion - dann eben nicht. Mit Olga ohne Wolken am Himmel (kleiner Vorgeschmack auf den Frühling) und einer neuen (habe schon wieder ihren Namen vergessen -ich glaube Stefanie) Triathletin bin ich ganz langsam gelaufen. Die neue ist echt Nett und wir haben uns fast die ganze Zeit lang unterhalten. Sie hat die Übungen die der Trainer uns gegeben hat tapfer mitgemacht und ich habe sie dabei einfach nur begleitet. Nach 1:09 Stunde haben wir dann mit den Anderen Schluss gemacht und haben uns geduscht. Im Vereinshaus haben wir dann noch ein bisschen gequatscht und dann bin ich mit dem Fahrrad wieder Heim gefahren. Sehr müde bin ich sofort ins Bett und weg war ich.

Sonntag, 15. März 2009

Hermannsvorvorlauf

Samstag war Shoppingtag und das war ganz schön teuer. Da das Wetter so schön war, waren wir bis 17 Uhr in der Stadt und habe sogar eine Kugel Eis gegessen. Dann war nur noch ausruhen angesagt. Heute morgen hat mich Markus mit dem Auto abgeholt, dann haben wir noch Elli aufgesammelt und dann sind wir gemeinsam nach Bielefeld zur Sparrenburg gefahren. Dort oben sind wir ins Auto von Karsten meiner Freundin ihrem Mann gestiegen und der hat uns nach Detmold zum Hermannsdenkmal gebracht. Leider war das Wetter nicht so wie wir uns das erhofft haben, doch daran konnten wir nichts ändern. Eine nette Wandererin hat uns noch mit dem Handy fotografiert, als Beweis das wir am Hermannsdenkmal gestartet sind. . 11.30 Uhr sind wir im Regen losgelaufen was sich auch die ganze Strecke bis Bielefeld nicht änderte. Da wir uns Zeit lassen wollten und so 4 Stunden Laufen wollten war das Wetter nicht gerade ideal. Aber egal geplant ist geplant und beim Wettkampf kann man auch nicht wegen Regen kneifen - können tut man schon aber wer macht das schon wenn er Monate lang dafür trainiert hat. Es lief sehr gut so langsam und wir sind immer dem Weg mit dem gefolgt der nicht ganz der Hermannslauf ist. Hat ja keiner für uns drei die Straßen gesperrt. Schade auch! Ich hätte ja gerne so ein Hermannsweg H -Schild gehabt die an den Bäumen hingen, aber die waren an den Bäumen fest genietet. Elli hat mal im Wald eine kleine Biopause eingelegt und ich habe mal einen Stein aus meinem Schuh geholt, ansonsten sind wir durchgelaufen. Den Tönsberg bin ich hoch gegangen um meinen Puls nicht unnötig hoch zu jagen und oben stand dann Markus mit seinem Handy um mal wieder ein Foto von mir zu machen. Das schwerste war damit auch geschafft und wir sind gemütlich weiter Richtung Sparrenburg gelaufen. Die Wege waren zwischendurch immer mal sehr schlammig und so sahen auch hinterher meine Schuhe aus.Kurz vor dem Ziel ging es Elli nicht mehr ganz so gut und da sind wir nur noch ganz langsam gelaufen. Mir wurde dabei aber zu kalt und deshalb bin ich dann doch etwas vorgelaufen. Als wir die Ziellinie nach 3:21 Stunden an der Sparrenburg überquert hatten habe ich meine Arme in die Höhe gerissen und habe laut geschrien. Wir sind dann zum Auto gegangen und haben uns schnell was trockenes angezogen. Als Beweis haben wir uns auch da wieder fotografieren lassen. Elli hat mir am Auto dann noch eine Wette angeboten ums Recht. Sie meint das ich den Hermannslauf in 2:50 Stunden schaffe und ich sage das ich 3:00:51 Stunden brauche. Mal sehen wer näher dran ist oder ob wir beide total falsch liegen. In 6 Wochen wissen wir mehr.

Schwimmich

Am Freitag bin ich mal wieder mit Olga in der Welle gewesen. Wir haben uns eingeschwommen (200m Kraul, 50m nur Beine, 50m nur Arme, 100m ganze Lage und 4x25m Sprints). Dann haben wir das Schwimmprogramm vom Training wiederholt was 5x200m bedeutete = 50m nur Beine, 50m nur Arme und 100m ganze Lage. Zwischen den 200m jeweils 1 Minute Pause und dann ging es weiter. Es war sehr anstrengend, doch je mehr wir machten desto besser wurde es. Danach haben wir noch 200m nur mit Paddels gearbeitet und ein Brettchen zwischen die Beine. Als Abschluss sind wir noch 4x25m Kraul geschwommen ohne zu Atmen. Ich habe es nur 3x geschafft und die anderen male gerade so. Hendrik unser Schwimmtrainer kam durch Zufall auch noch vorbei, denn er hat mit den Rettungsschwimmern trainiert. Als wir mit unserem Programm durch waren sind wir noch für 15 Minuten in den Woorlpool gegangen. Das tat vielleicht gut und am liebsten wäre ich gar nicht wieder raus gegangen. Olga wollte dann noch unbedingt auf die große Rutsche und da kam sie dann auch schreiend runter. Dann sind wir aber schnell Duschen gewesen, denn wir wollten Abends noch in die Weberei. Als ich Daheim war sind mir auf dem Sofa fast die Augen zugefallen, aber dann habe ich mich wieder aufgerappelt und habe mich für die Gammelfleischparty (Ü30 Party) fertig gemacht. Wie fast immer war die Weberei voll bis unters Dach, doch die Musik war diesmal echt Klasse. Markus, Siggi, Elli, Silke und noch viele andere waren auch da und deshalb war es auch schon schön. 4.15 Uhr habe ich mich dann aber dünne gemacht und lag 4.30 Uhr im Bett.

Freitag, 13. März 2009

Noch mehr Blau

Der Donnerstag war ein Tag wie ........... ich weiß nicht wie ich ihn beschreiben soll. Mit Kopfweh und Bauchweh und viel Regen begann der Tag und so endete er 20 Uhr auch. Hubert hat mich Nachmittags angerufen das er noch immer Krank ist und nicht Laufen kann und so bin ich bei dem Schei...... Wetter auch nicht gelaufen. Ausruhen kann sooooooo schön sein.

Mittwoch, 11. März 2009

Regenlauf

Wie versprochen habe ich am Montag einen Ruhetag eingelegt und wollte eigentlich zum HNO-Arzt gehen um das mit meinem Ohr mal abzuklären. Da kam mir aber mein Sohn Benjamin dazwischen- er hatte einen Arbeitsunfall mit dem Hubwagen und da habe ich ihn zum Chirurggen gebracht. Nach dem Röntgen gab es dann Entwarnung, es ist nichts gebrochen. Sein rechter Knöchel ist stark verstaucht und dick wie sonstwas. Gestern war ich beim Friseur und habe mir einen Sommerhaarschnitt verpassen lassen. Dann bin ich zu Olga gefahren und wir sind gemeinsam im Stadtpark gelaufen. Vom Stadtpark aus sind wir bei strömendem Regen zum Vereinshaus gelaufen, wo ich meinen Starpass der DTU für 2009 abgeholt habe. Er sieht aus wie eine ganz gewöhnliche Geldkarte und ich musste sogar hinten drauf Unterschreiben. Im Stadion bin ich mit Olga dann noch eine Runde gelaufen und dann habe ich mich auf den Heimweg gemacht. Nach 1:03 Stunde war ich dann nass wie ein gegossener Pudel daheim. Dieser lockere Lauf war trotzdem sehr anstrengend für mich - die Marathonmüdigkeit ist immer noch da. Heute habe ich als erstes Martin den Trainer der Frauenmanschafft angerufen um ihm die Nummer von meinem Startpass durchzugeben. Mittags waren dann endlich die Nettozeiten vom Luisenturmlauf im Netz und da hat es mich vor Ärger fast umgehauen als ich meine offizielle Zeit sah. Auf der Urkunde steht 2:00:00,8 Stunden und die acht Zehntel da hinten ist wenige als ein Hasenpubs. Wie gemein ist das denn. Ich bin insgesamt 34 geworden und in meiner AK 6. aber eigentlich kann ich mit meiner Zeit doch ganz zufrieden sein, denn ich bin eine Woche vorher erst einen Marathon gelaufen. Aber ärgern tue ich mich trotzdem. Ich ahne schon so etwas ähnliches wird mir beim Hermannslauf auch passieren. Wenn alles gut läuft werde ich bestimmt genau an der 3 Stunden Marke landen. Nah ja, schaun wer mal! Auch habe ich mich heute für den Strongman 2010 vorangemeldet, damit ich sicher gehe das ich einen Startplatz bekommen, denn für 2009 waren nach 4 Wochen alle Startplätze weg. Heute mache ich auch noch mal Blau und gehe gleich ins Bett.

Sonntag, 8. März 2009

Sonne pur

Kaputtgespielt vom Halbmarathon gestern bin ich heute 10.30 Uhr aus dem Bett gekrochen - im wahrsten Sinne des Wortes. Lange habe ich am Frühstückstisch gesessen, aber so richtig munter bin ich nicht geworden. Es hat den ganzen Vormittag geregnet und da war an Laufen mit Oliver nicht zu denken, doch so wie es im Wetterbericht angesagt wurde kam am Nachmittag die Sonne raus. Wie vorigen Sonntag habe ich das Laufen zum lockeren Auslaufen genommen, damit ich nicht so schwere Beine bekomme. Oliver hingegen ist sein Tempo gelaufen soweit es ging. Ohne Gehpause sind wir bis nach Hause gekommen und nach 29:26 Minuten war es geschafft. Montag ist dann auf jeden Fall Ruhetag - ganz sicher.

Samstag, 7. März 2009

Luisenturmlauf

Gut ausgeschlafen bin ich heute morgen 8 Uhr aufgewacht. In der NW stand ein großer Zeitungsartikel über unseren Julian drin der Krebs hat - echt beeindruckend was er zur Zeit durchmacht. Nach einem langen und ausgiebigen Frühstück habe ich mir meine Laufsachen angezogen und habe meine Tasche für den Luisenturmlauf gepackt. Als wir alle fertig waren haben wir Markus und Elli abgeholt um nach Borgholzhausen zu fahren. Das Wetter war einfach Sahne und mir ging es auch sehr gut. Die zwei Ruhetage haben mir wahrscheinlich sehr gut getan. Markus dagegen sah müde aus und Elli war mal wieder sehr aufgeregt. Leider sind meine Ohrenprobleme nicht weg gewesen, aber ich habe mir aus Watte einen Ohrstöpsel gebaut und so war das Ohr geschützt. Nach dem wir in Borgholzhausen angekommen waren haben wir uns fertig angezogen und haben unsere Startnummern geholt. Wie immer mussten wir Mädels erst noch mal wohin - na wohin wohl - mal für kleine Mädchen. Als wir fertig waren musste dann plötzlich Markus auch noch mal schnell los. Drei Weiber warten auf einen Mann. v.l. Ich, Elli und meine Tochter Annkathrin. Als wir dann wieder alle beieinander waren hat Oliver noch ein Gruppenfoto gemacht und da fing Markus an Syrtaki zu Tanzen. Schade das wir keine Videokamera mit hatten, das war vielleicht ein Bild für die Götter. v.l. Ich, Markus, Annkathrin und Elli beim Syrtaki Tanz. Dann mussten wir aber spurten um zum Start zu kommen - ich glaube wir waren fast die letzten. Am Start habe ich dann noch einige bekannte Gesichter getroffen wie zum Beispiel Oliver und Manfred die zwei Brüder aus Olaf´s Laufgruppe, Hermann von Lotto Wittenstein, Eckhard vom Tri-Team und Anna meine Vorläuferin vom Hermannsvorlauf 2008 tippte mir auch noch auf die Schultern. Es ist schon erstaunlich wie viele Leute ich in dem einen Jahr schon kennengelernt habe durch den Sport und jedes mal werden es mehr. Kurz darauf ging es aber auch schon los und wir sind eine Runde um den Sportplatz gelaufen und dann raus auf die Strecke.Elli ist sogar in kurz gestartet. Mit Oliver und Elli hatte ich mir vorgenommen die 2:15 Stunden für den Halbmarathon zu schaffen. Michael unser Trainer hat uns per E-Mail noch mal gewarnt zu schnell zu machen. Ihr werdet euch wundern wieso 2:15 und nicht zu schnell - ich zeige euch mal das Höhenprofil dann wisst ihr warum. In der Zeit wo ich meinen Lauf gemacht habe ist Oliver mit Annkathrin zum Pizzabäcker gelaufen und haben sich den Bauch vollgeschlagen. Mit Elli und klein Oliver ging es für mich in der Zeit in den Teuto hoch immer Bergauf. Oliver haben wir leider sehr schnell verloren, doch mit Elli konnte ich gerade noch so mithalten. Als wir Borgholzhausen verlassen hatten bin ich an dem Haus vorbei gelaufen wo ich vor 15 Jahren mit meinem ersten Mann Uwe gelebt habe und das war schon ein sehr merkwürdiges Gefühl. Irgendwann ging es dann in den Wald und die Steigungen wurden immer steiler. Schnell habe ich den Anschluss dort an Elli verloren weil ich hoch gegangen bin aber gesehen habe ich sie immer irgendwo. Am ersten Berg habe ich Anna überholt, obwohl sie eigentlich doch besser ist als ich. Als ich den ersten Berg hinter mir hatte habe ich mich wieder an Elli rangearbeitet und dann sind wir wieder gemeinsam gelaufen. Irgendwann bekam ich dann Schmerzen in der linken Seite und da meinte Elli ich soll doch mal was trinken. Das habe ich natürlich gleich gemacht und kurz danach waren die Schmerzen wirklich weg. An einer Stelle kamen uns dann sogar schon die ersten guten Läufer wieder entgegen und die haben wir natürlich angefeuert. Nach ca. 11 Km kam eine Getränkestation und da habe ich was von meinem Gel genommen, was mir ganz gut tat. Als ich den zweiten und letzten steilen Berg geschafft hatte merkte ich plötzlich wie ich so einen Schub nach vorne bekommen habe und da bin ich losgerannt ohne nach hinten zu gucken was Elli macht - hatte sie ganz vergessen. War echt keine Absicht - ich weiß auch nicht was in mich gefahren war. Als dann noch ein Streckenposten sagte das wir es fast geschafft haben und das schlimmste überstanden hätten ist es dann ganz mit mir durchgegangen. Bergab habe ich es dann laufen lassen als ob der Teufel hinter mir her ist. An der letzten Getränkestation bei Km 17 habe ich mir nur einen Schluck Tee genommen und weiter ging es. Aber das Ziel kam nicht so schnell wie ich gedacht habe und der letzte Kilometer wurde dann doch noch ganz schön hart. Ich bin dann durch ein Tor gelaufen und da war ich wieder in dem Stadion wo mich meine Tochter schreiend begrüßte. Ich habe dann das erste mal auf die Uhr gesehen und da stand 1: 58:? und da habe ich probiert so schnell wie möglich zum Ziel zu laufen. Ich dachte ich kann es noch schaffen unter 2 Stunden zu laufen, doch meine Kräfte waren am Ende. Annkathrin ist noch an der Seite mitgelaufen um mich zu unterstützen aber es half nichts. Als ich über die Ziellinie gelaufen war habe ich sofort gestoppt und da stand auf meiner Uhr 2:00:06 Stunden. Das kann doch wohl nicht wahr sein! Die letzten Meter kam es mir vor als ob ich in Zeitlupe laufe und es kam mir auch vor als ob ich nicht von der Stelle komme. Na ja es war aber nicht mehr zu machen - keine Chance. Im Ziel haben mich Uwe, Markus, Oliver, Eckhard, Andrea und Oliver erwartet und das war auch schön so. Von Annkathrin habe ich eine Siegerkuss bekommen, die gleich iiiiiiii schrie weil ich so nass geschwitzt war. Andrea hat mir dann erst mal einen Tee organisiert und dann kam Elli ins Ziel gelaufen. Auch ihr hat Annkathrin geholfen und ist an der Seite mitgelaufen. Nachdem wir genug getrunken hatten und uns gedehnt hatten sind wir zurück zum Auto gelaufen um aus den nassen Sachen raus zu kommen. Da kam dann auch der kleine Oliver mit seinem Bruder Manfred und der lieben Rita aus Spexard. Wir haben dann nur noch ein Abschlussfoto gemacht und dann sind wir schnell wieder nach Gütersloh zurück gefahren. Abends hat mein Sohn Benjamin dann noch seinen 20. Geburtstag bei uns im Partykeller gefeiert und 1 Uhr lag ich dann endlich im Bett. v.l. Thorsten, ich, Benjamin, Ramona und ihr Mann Thorsten.

Freitag, 6. März 2009

10 Monate später

Nein, nein nicht was ihr jetzt wieder denkt. Ich habe heute per MMS ein Handyfoto von Karsten Wirt bekommen das 10 Monate alt ist. Dieses Foto will ich schon seit dem Hermannslauf im April 2008 haben und nun ist das Wunder geschehen dank seiner Frau Silke, die ich in Bad Salzuflen noch mal darauf angesprochen hatte. Wenn wir Frauen was in die Hand nehmen dann wird es auch was. v.l. Karsten, ich, Silke, Fatima und Elisabeth und über uns Thront Hermann der Cherusker. Hubert hatten wir an dieser Stelle damals verloren und deshalb fehlt er leider auf diesem Foto. Sonst gibt es heute nichts zu berichten, da ich nichts gemacht habe um mich für Borgholzhausen morgen zu schonen. Leider habe ich gerade erfahren das Hubert wegen Krankheit morgen ausfällt und da waren wir nur noch drei (Elisabeth, Markus und ich) und die anderen 797 Läufer die auch den Luisenturmlauf mitmachen wollen. Doch noch was zum Thema 10 Monate später. Eine freudige Nachricht hat mich heute ereilt - der Stammhalter von Ingmar und seiner Frau ist nach 10 Monaten auf die Welt gekommen. Von hier aus herzlichen Glückwunsch von der ganzen Familie Schmidt-Böse. Oliver hat gerade bei Googel Earth die Strecke markiert die er seit Sonntag schon drei mal gelaufen ist und hat heraus gefunden das es 4,4 Km sind wofür er ca. 30 Minuten braucht. So ist es - aller Anfang ist schwer. Mir ging es vor knapp 2 Jahren auch nicht anders.

Donnerstag, 5. März 2009

Sondertraining

Ich habe gestern erst mal schnell meine 25 € (hätte ich fast vergessen) in Olaf´s Laufladen bezahlt - für den Laufkurs und ein neues Gel für den Luisenturlauf. Einen tollen Milchshaker von Tchibo habe ich mir auch noch gegönnt, damit ich die Eiweissdrinks auch so gut wie im Ampano hin kriege. Habe es sofort probiert und es funktioniert hervorragend und schmeckt lecker. Dann war noch mal Laufen angesagt. Ich bin mit dem Auto nach Isselhorst zu Michael unserem Lauftrainer gefahren. Mit ihm gemeinsam bin ich dann zum Peter auf´m Berg gefahren um uns dort mit Elli zu treffen. Erst kam sie garnicht und da dachte ich schon das ich heute Sondertraining bei Michael bekomme. Sie kam dann doch noch und wir sind zu dritt in den Berg gelaufen. Ich bin alles sehr langsam angegangen und habe mich so weit es ging geschont. Die erste große Rampe bin ich fast nur gegangen da ich mir vorgenommen hatte die Pulsvorgabe vom Trainingsplan einzuhalten und die sagte mir 156 Puls. Es ist mir auch ganz gut gelungen und es hat mich nicht im geringsten gestört das ich wieder mal letzte war. Wir sind dann wie im Trainingsplan beschrieben 2 x kurze und 1 x lange Rampen gelaufen und dann mussten wir uns sputen das wir noch im hellen zurück zum Parkplatz kamen. Wir haben dann noch das Ehepaar aus der Laufgruppe getroffen, aber die waren uns zu schnell. Als wir nach 1:32 Stunden auf dem Parkplatz ankamen wurde es auch ratz - fatz Dunkel. Ich bin dann noch zum Schwimmen gefahren und da ich noch Zeit hatte bis das Training anfing habe ich mich erst mal ausgiebig geduscht. Je länger ich aber unter der Dusche stand desto müder wurde ich. Die Stelle am Fuß war auch ganz schön geschwollen, obwohl ich sogar noch vor dem Laufen Pferdesalbe drauf gemacht hatte. Als ich so unter der Dusche stand kam Agnes die nette Verkäuferin von Olaf´s Laufladen rein und fragte mich wie es so in Bad Salzuflen gelaufen ist. Sie erzählte mir das Elli gesagt hat so wie sie mich kennt werde ich bestimmt den Marathon laufen - da wusste sie mehr als ich. Sie fragte mich dann noch wieviel ich gelaufen bin und da musste ich Elli recht geben - och ne sagte sie, du bist verrückt und das muss man wohl sein wenn man so was macht. Als Agnes aus der Dusche raus war bin ich zurück in die Umkleide und bin Hundemüde Heim gefahren. Jetzt kommt die Marathonmüdigkeit. Als ich zu Hause ankam sagte mir Oliver das Martin der Trainer der Frauenmannschaft angerufen hat und das ich bitte zurück rufen soll, doch selbst dafür war ich zu müde. 21 Uhr lag ich im Bett und weg war ich. Heute wollte ich eigentlich mit Reinhard eine Stunde Rad fahren, aber mir fehlt jede Kraft dafür und in meinem Ohr braust es auch noch herum. Wenn das bis Montag nicht weg ist gehe ich auf jeden Fall mal zum HNO. Bei Reinhard entschuldige ich mich auf diesem Wege hier persönlich und denke dran aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Eine bitte noch an Reinhard - wenn du meinen Blog doch immer regelmäßig liest kannst du dich auch als regelmäßiger Leser anmelden. Bitte, bitte :0} sonst werde ich zum Zornröschen (zickiges Mädchen) und mit denen ist nicht zu spaßen. Ich werde heute wieder versuchen bei Zeiten ins Bett zu kommen um meine Kräfte für den Luisenturmlauf am Samstag zu sammeln.

Dienstag, 3. März 2009

........... Lauf

Als ich heute morgen aufgewacht bin war ich völlig kaputt. Ich habe mich sogar noch mal eine Stunde ins Bett gelegt weil ich so müde war, obwohl ich gestern recht Zeitig eingeschlafen bin. Erst dachte ich das ich heute nicht mal zum Training gehen kann, doch als ich dann beim Training war war alles wieder gut. Na gut, die Oberschenkel haben ein ganz klein wenig gezwickt, aber nicht mehr. Viel Triathleten kamen auf mich zu und haben mir gratuliert, sogar einige die garnicht in Bad Salzuflen waren wussten das ich den Marathon gelaufen war. Ich fand das sehr nett von allen und auch Uwe meinte das er in den Ergebnislisten nachgesehen hat um zu gucken ob wir auch alle eine gute Leistung abgegeben haben. Mit Olga und Reinhard bin ich ganz langsam losgelaufen und haben dem Trainer auch gleich gesagt das wir nur an der Seite mitlaufen. Olga sagte ihm das wir am Wochenende einen Marathon gelaufen sind aber er hat keine Reaktion gezeigt, einfach nichts. Manchmal ist er ganz lustig drauf und ein anderes mal ...... - so wie diesmal. Wir haben auf jeden Fall unseren Lauf gemacht und haben uns dabei noch gut unterhalten. Nach 1:02 Stunde haben wir Schluss gemacht und haben uns mit den anderen gedehnt. Ich habe Gisela noch meinen Stick gegeben wo alle Fotos von Bad Salzuflen drauf waren,damit sie wieder was zu tun hat. Jemand hat mir noch vor dem Laufen gesagt das ich jetzt nach dem Marathon etwas Ruhe einlegen sollte, damit mir nicht so was wie ihrem Mann passiert (Leberwerte zu hoch). Danke für die Warnung - nach dem Luisenturmlauf jetzt am Samstag schraube ich das Training für eine Woche runter das verspreche ich großes Ehrenwort. Als ich abends zu Hause war merkte ich auf meinem Fußrücken so einen merkwürdigen Schmerz als ob mir da was drauf gefallen ist, aber da war nichts draufgefallen. Da habe ich erst mal Voltaren Schmerzgel drauf gemacht und nun heißt es abwarten was das nun wieder ist. Dann habe ich noch mal den Computer an gemacht um meine E-Mails abzurufen und da war von Gisela schon eine Nachricht drin das die Bilder von Bad Salzuflen jetzt auf der Tri-Team Seite zu sehen sind - wie schnell ist die denn. Habe mir natürlich gleich angesehen wir das aussieht und da habe ich ein ganz tolles Foto gefunden was ich so vorher noch nie gesehen hatte. Seht selbst! Wie toll ist das denn geworden. Ich habe mir das natürlich sofort kopiert und gespeichert. Hoffentlich habe ich nichts vergessen zu schreiben, denn es ist wieder so viel passiert. Schlaft auch schön!

Montag, 2. März 2009

Schlappohr

Mein Ohr sitzt immer noch zu, aber ich habe keine Schmerzen. Wie seltsam. Heute standen endlich die genauen Ergebnisse vom Baukastenmarathon im Internet. Meine Zeit lag bei 4:27:32 Stunden und das war der 139. Platz und der 4. Platz bei den W40. Ich habe dann gleich einen Zeitungsartikel für die NW an Uwe geschrieben und hoffe das er es die Tage irgendwann in die Zeitung setzt wenn Platz ist. Die Urkunde hat mir Oliver auch gleich ausgedruckt, damit meine Unterlagen komplett sind. Heute habe ich nichts gemacht und gehe auch ganz zeitig ins Bett.

Sonntag, 1. März 2009

Auslaufsonntag

Ich habe bis 10 Uhr geschlafen, aber sehr unruhig. Nach dem Frühstück bin ich mit Oliver das erste mal gelaufen. Er hat seine neuen Laufschuhe getestet und ich habe diesen Lauf als Auslaufen vom Marathon genommen. Beim Marathon hatte ich 3144 Kcal verbraucht und da war nicht mehr viel Kraft da, aber ganz locker Laufen ging noch. In den Oberschenkeln hat es zwar etwas gezwickt, doch mehr auch nicht. Nach einer halben Stunde (so ca. 4 Km) und zwei kleinen Gehpausen bei Oliver waren wir wieder daheim. Abends bin ich mit Olga, Markus und Thorsten noch ins Kino gefahren (mit dem Rad natürlich) und da haben wir dann auch noch Elli getroffen, die wie sie sagte sich denken konnte das ich den Marathon laufe. v.l. Elisabeth, Olga und ich im Kino. Elli erzählte mir dann noch das wir am Mittwoch Bergtraining mit Michael haben und bis dahin versuche ich natürlich wieder Fit zu sein.

Berg-Cross-Marathon

Gestern kam Markus zum Frühstück zu mir und nach dem Frühstück sind wir zu Olga gefahren wo wir uns mit ihr und Reinhard getroffen haben. v.l. Markus, Ich und Reinhard. Gemeinsam sind wir mit Reinhards Auto nach Bad Salzuflen gefahren und haben uns dort für den Baukasten-Marathon gemeldet. Hier holen wir gerade unsere Startnummer ab und müssen erst mal bezahlen. 13 € für einen Marathon ist ja eigentlich nichts, oder? Nachdem wir uns umgezogen hatten sind wir vom Parkplatz wieder zurück zum Start gelaufen und da habe ich eine menge bekannter Leute getroffen. Manfred von Lauftreff, Silke vom alten Lauftreff, Dirk der Gastläufer vom Tri-Team, Sylvias Schwester und und und. Olga, Reinhard, Markus und ich - wir haben uns dann am Start zusammen gestellt und als der Startschuss kam haben wir uns ganz schnell verloren in dem Gedränge. Mit Markus bin ich zwar noch ein kleines Stück gelaufen, doch dann war er kurz hinter mir verschwunden. Es dauerte aber nicht lange, da kam Markus von hinten an gebraust und hat mich überholt und weg war er. Die ersten zwei Kilometer ging es bergauf und sehr langsam, da 1500 Starter die engen und matschigen Wege hochliefen. Da war der 6 Minuten Schnitt auf einen Kilometer schnell versaut und ich lag nach 5 Km schon 1:30 Minuten hinter meiner Zeit. An einer sehr matschigen Stelle ist mir sogar der Schuh im Schlamm stecken geblieben, doch ich hatte Glück das ich wieder zurück in meinen Schuh kam ohne mit dem Socken im Schlamm zu landen. Keine Ahnung wie ich das gemacht habe. Weiter ging es auf der Cross-ähnlichen Strecke die pro Runde an die 150 Höhenmeter hatte. Irgendwo an der Strecke hörte und dann sah ich auch Heide (ehem. vom Tri-Team) mit ihrem Rad stehen. Es hat mich sehr gefreut das Heide an der Strecke stand, leider aber ohne Fotoapparat. Zwischendurch habe ich noch zwei Frauen vom Tri-Team überholt und dann auch noch die Schwester von Sylvia. Ich habe mich dann einem Laufpaar angeschlossen das immer sehr gleichmäßig lief - genau den 6er Schnitt. An einer Steigung habe ich dann komischerweise auch noch den schnellen Dirk überholt und habe ihn ermuntert weiter zu machen. Leider konnte ich das Tempo des Laufpaares nicht mithalte und so bei Kilometer 24 etwa habe ich den Anschluss verloren. In der dritten Runde wo es den ersten blauen Strich auf der Startnummer gab viel es mir mit dem Laufen plötzlich sehr schwer, aber ich musste nicht gehen und als die Gabelung zum Ziel oder weiter Laufen kam ging es mir wieder gut. Also habe ich beschlossen noch eine weitere 8 Km Runde zu probieren. In der vierten Runde gab es einen grünen Strich auf die Startnummer auf den ich mächtig Stolz war. Leider habe ich kaum noch Läufer auf der Strecke gesehen, aber ich hatte ja meinen MP3-Player ohne den es bestimmt nicht so gut gelaufen wäre. Als ich dann wieder am Scheideweg stand konnte ich immer noch Laufen und da habe ich die Helfer gefragt was ich machen soll. Weiterlaufen oder zum Ziel das war hier die Frage und als die eine Helferin sagte das ich doch noch ganz gut aussehe und weiter Laufen soll habe ich es einfach gemacht. In der letzten Runde gab es dann einen roten Strich auf die Startnummer was so viel bedeutete wie Marathon gelaufen. Die letzte Runde war zwar noch einsamer und anstrengender als die davor, aber ich habe mich durchgebissen und bin durchgelaufen ohne Gehpausen. Nur an den Verpflegungsstellen habe ich kurz angehalten um was zu trinken und um mein Gel zu nehmen. Das war mein großes Ziel, keine Gehpausen, und mehr nicht - die Zeit war dabei nicht so wichtig. Als die letzte Runde rum war bin ich zum Ziel abgebogen und da ging es 2 Km fast nur noch bergab. Man konnte schon von weitem den Zielsprecher hören und da liefe es wie von alleine. Mein MP3-Player gab dann 100m vor dem Ziel auf, doch ich nicht. Der Zielsprecher sagte mich mit Namen und Zielzeit 4:28 Stunden an, da sonst weit und breit kein andere Läufer zu sehen war. Im Ziel stand da schon Markus und wartete auf mich und hat mit dem Handy noch ein Foto von mir gemacht und da sieht man wie schlammig meine Schuhe aussehen. Markus erzählte mir das Olga bis jetzt noch nicht ins Ziel gekommen ist und da haben wir uns große Sorgen um sie gemacht. Ich habe in der Frauendusche und Umkleide nach ihr gesucht, aber keine Olga. Nach dem ich meine Schuhe in einer Wasserwanne sauber gemacht hatte, (bin einfach mit den Schuhen komplett in die Wanne reingetreten- Füße waren ja eh nass) bin ich zum Parkplatz gejoggt, wo Reinhard im Auto auf uns Frauen wartete. Da immer noch nichts von Olga zu hören war sind wir mit dem Auto direkt hoch zum Ziel gefahren. Ich habe mich dann schnell geduscht (es war nur eiskaltes Wasser da) und als ich mich gerade abgetrocknet hatte kam Olga zur Tür herein. Sie erzählte mir das sie mit einem Mann zusammen langsam gelaufen ist und so nun auch den Marathon geschafft hat. Nun waren wir alle wieder zusammen und haben erst mal richtig viel gegessen. Ich habe noch Kuchen geholt und Olga hatte Brötchen geschmiert. So haben wir es uns richtig gut gehen lassen. v.l. Markus, Reinhard, ich und Olga. Dann wollte ich noch mein Zielfoto abholen, doch als ich in die Turnhalle rein kam hatte Foto Müller gerade den Stecker vom Computer abgezogen. So ein Mist! Ich bin dann abends noch zu einem Geburtstag gefahren und 0 Uhr lag ich dann im Bett und kam nicht zur Ruhe.

Freitag, 27. Februar 2009

Abschiedsspinning

Gestern Abend als ich ins Bett bin habe ich plötzlich so ein sausen im Ohr gehabt und habe deshalb auch sehr schlecht geschlafen. Heute morgen hatte ich dann im linken Ohr richtige Schmerzen - so ein Mist. Ich habe mir gleich Ohrentropfen von Annkathrin rein gemacht und eine Ibu 600 genommen. So bin ich auf Arbeit gefahren und es ging so lala. Von Arbeit aus bin ich zum Active-Shop in Bielefeld rüber gegangen, weil bei meiner neuen Laufjacke der Reisverschluss etwas schwer geht und da wollte ich mal fragen ob es da einen Trick gibt das das weg geht. Da viel Kundschaft da war musste ich etwas warten und da habe ich im Regal ein Buch gesehen wo drauf stand "Tödlicher Hermannslauf" von Renée Pleyter. Ich habe mir hinten mal durchgelesen worum es geht und da es ein Krimi ist und um den Hermannslauf geht(was mich beides Interessiert) habe ich es mir mitgenommen. Etwas Werbung am Rande - es ist wirklich ein tolles Buch. Ingmar hatte mich gestern gefragt wie es so mit meinem Training läuft und da habe ich ihm erzählt das ich immer solche Anlaufschwierigkeiten habe. Da hat er mir Fit Line Activize empfohlen und es in Bielefeld für mich wegstellen lassen. Ich hatte erst so meine bedenken, doch er sagte mir das es kein Doping ist und er selbst es auch nimmt. Er hat mir gesagt das ich es erst mal Testen soll, denn wenn man es nimmt kribbelt es kurz nach der Einnahme im ganzen Körper und daran muss man sich erst gewöhnen. Ich habe das Zeug (31€) heute auch gleich in Bielefeld abgeholt und auch der Verkäufer hat meine Bedenken ausgeräumt. Er selbst nimmt es täglich und ist auch wie Ingmar mehrfacher Ironman. Als ich im Büro war habe ich gleich ein Glas Wasser mit dem Pulver drin getrunken, doch das versprochene Kribbeln kam nicht und ich warte noch immer darauf. Oliver hatte die Tage den Blog den ich hier schreibe auf einen Stick gepackt und ich habe ihn dann ausdrucken lassen und heute hat unsere liebe Sekretärin Claudia die Seiten zusammengebunden. Es sieht schon toll aus wenn man mal alles auf einen Haufen sieht. Das wird irgendwann mal eine prima Erinnerung sein. Jetzt komme ich gerade vom Spinning und das war unsere letzte Stunde für diese Wintersaison 2008/2009. Ich bin aber nur gaaaaaanz langsam mitgeradelt, weil ich ja morgen den Baukastenmarathon mit machen möchte. Hoffentlich macht mein Ohr nicht schlapp! Ein Abschiedsfoto haben wir natürlich auch noch gemacht. v.l.Gerd, ich, ? , Olga und Jan-Hendrik. Deshalb gehe ich auch gleich ins Bett, da ich ja 7.30 Uhr aufstehen muss. In der Sauna war ich heute auch noch mal kurz - so als krönender Abschluss. Nach dem Duschen stand auf einmal Olga mit dem Fotoapparat in der Umkleide - wie frech. Nun geht es schnell ins Bett, damit ich morgen etwas fiter bin als heute. LG von Birgit

Donnerstag, 26. Februar 2009

Windiges Läufchen

Heute nur kurz von mir. Habe heute die gute Nachricht bekommen das wir (Olga, Markus, Reinhard und ich) doch noch einen Startplatz für Samstag beim Baukastenmarathon in Bad Salzuflen ergattert haben, obwohl schon Meldeschluss war. Als ich einen Verantwortlichen vom Orga-Team am Telefon hatte hörte ich es sofort "Sächseln". Ich habe Herrn Probst gleich gefragt wo er her kommt und da sagte er mir das er aus Halle an der Saale kommt, was nur ein paar Kilometer von meiner Heimatstadt Leipzig entfernt ist. So klein ist die Welt! Ihr wollt wissen was ein Baukastenmarathon ist - erkläre ich natürlich gerne. Wusste bis vor kurzem auch nicht genau was das ist und wie das geht. Mann kann sich während des Laufes entscheiden wie lange man Läuft und wann man Schluss macht. Los geht es mit 18 Km und dann werden immer wieder 8 Km dran gehangen, oder man hört auf. Wie jeder will und kann. Also 18, 26, 34 Km oder den Marathon, man kann also im Lauf die Streckenlänge festlegen. Nun dann schaumer mal wie weit ich komme. Heute Nachmittag bin ich raus zum Laufen gegangen und Annkathrin und ihr Freund Phil haben mich mit dem Rad begleitet. Da ich ja wusste das ich am Samstag einen Wettkampf habe bin ich nur sehr langsam gelaufen und nach 1:05 Stunden waren wir wieder zu Hause. Auf der Strecke war es manchmal sehr Windig und da war es dann doch etwas anstrengender. Jetzt gehe ich schnell ins Bett, denn morgen ist ein langer Tag und ich habe das letzte Mal Spinning in diesem Winter.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Mutter-Kind-Schwimmen

Mein Sohn Benjamin ist heute 20 Jahre alt geworden und da gab es Schoko-Sahne Torte. Nach dem er seine Geschenke hatte und er satt war ist er aber auch gleich wieder verschwunden. Annkathrin war heute mächtig aufgeregt, weil sie heute mit zum Schwimmen durfte, da sie morgen Schulfrei hat. Ich habe Brötchen geschmiert und was zu trinken mitgenommen und dann bin ich das erste mal mit dem Auto zum Schwimmtraining gefahren. Annkathrin war gleich voll mit dabei und hat sich sofort wohl gefühlt. Sie hat da ja gar keine Berührungsängste und hat sofort mit jedem gequatscht. Mit Gisela ist sie zusammen auf die Bahn gegangen wo die nicht so guten Schwimmer sind und los ging es. Ich war sehr erstaunt wie gut Annkathrin mittlerweile schwimmen kann, da ich ja beim Schwimmunterricht nicht zugucken kann. Zuerst bin ich auf der mittleren Bahn geschwommen, aber die waren mir irgendwie zu langsam und da bin ich zu den Jungs auf die Bahn gegangen, wo ich sehr gut mithalten konnte. So richtig konzentrieren konnte ich mich aber trotzdem nicht, da ich immer ein Auge bei Annkathrin hatte, weil kein anderes Kind da war - nicht das sie Blödsinn macht oder so. Agnes die Verkäuferin von Olaf´s Laufladen war auch da bei einem anderen Schwimmkurs und die andere Frau die mit ihr schwamm unterhielt sich plötzlich mit Annkathrin. Wie sich herausstellte war das eine Schwimmtrainerin von Annkathrin aus dem Seepferdchenkurs - daher kannten sie sich also. 21 Uhr bin ich dann mit Annkathrin aus dem Wasser raus - auch wenn sie noch nicht wollte. Glücklicherweise hat Annkathrin morgen Schulfrei und deshalb war es nicht so schlimm das es so spät war. Sie ist auch einen Zeit lang mit Flossen geschwommen und das fand sie richtig Klasse. Was wünscht sie sich also nun zum Geburtstag - ratet mal. 22 Uhr lag sie dann erst im Bett und war ganz schnell eingeschlafen. Ihr hat es auf jeden Fall super Spaß gemacht.

Deckblatt für´s Buch

Jedermanns-Geschichte

Es ist eine Geschichte wie jede andere, aber diese hier ist meine!


von Birgit Schmidt-Böse

November 2007


Dienstag, 24. Februar 2009

Zu zweit Lauf

Heute stand zwar Berglauf auf dem Trainingsplan, da aber Oliver Spätschicht hat geht das natürlich überhaupt nicht. Also habe ich Annkathrin zur Tanzschule gebracht und wollt mal wieder alleine los. Da sich Hubert nicht mehr gemeldet hat bin ich davon aus gegangen das er im Teuto läuft. Als ich mit Annkathrin in der Tanzschule drin war sagte sie plötzlich das da draußen Hubert steht und da sagte ich nur das kann eigentlich nicht sein. Doch als ich mich umdrehte stand draußen auf der Straße wirklich Hubert und suchte nach mir. Was war los! Er dachte das der Tanzunterricht noch wie früher 17 Uhr anfing und da ist er wie immer 17 Uhr daheim losgelaufen. Er hatte sich schon gewundert das er mich auf der Strecke nicht getroffen hat - halt wie immer. Ja, ja die neuen Zeiten sind nicht so einfach zu merken - MANN wird ja älter. Mal wieder zu zweit sind wir unsere altgewohnte Runde, nur etwas schneller, gelaufen. Als wir an der Dalke gelaufen sind kam mir da unser Schwimmtrainer vom Triathlon der Hendrik entgegen. Da war ich doch echt erstaunt das der auch läuft und nicht nur schwimmt. Mit Hubert habe ich mich dann noch ein wenig über meine Problem unterhalten und nach 1:09 Stunde war ich wieder an der Tanzschule.