Montag, 14. Juni 2010

30Minuten

War heute wieder im Nordbad und da hatte ich meine eigene Fotografin und Filmerin dabei. Meine Tochter wollte zwar nicht mit ins Wasser, aber sie hat sich die Decke und ein Buch mitgenommen. Dafür hatte sie dann aber doch keine Zeit, weil sie einige Freundinnen dort getroffen hat. Ich habe mich wieder in diesen blöden Neo rein gezwängt und 19 Uhr ging es ins Wasser, was heute bei 22C Lufttemperatur sehr angenehm war. Olga kam dann auch noch und da hat uns meiner Tochter fotografiert.
Viel Spaß am Beckenrand.
Dann bin ich weiter geschwommen und da hat meine Tochter weiter Fotos gemacht. Sie hatte viel Spaß dabei und für mich ist das auch eine schöne Erinnerung.
Ich beim Schwimmen.
Als ich 800m voll hatte kam ich auf die Idee das mich meine Tochter beim Schwimmen mal Filmen soll.
Lagebesprechung am Beckenrand.
Ich habe meiner Tochter gezeigt wie das mit dem Filmen geht und dann bin ich auf der
Außenbahn geschwommen und sie ist am Beckenrand mit gelaufen und hat auf´s Knöpfchen gedrückt.
50m Schwimmen.
Nach 30 Minuten und 1000m habe ich mich aus meinem Neo befreit und da fühlte ich mich wieder wohl.
Der Mielekalender Spruch für heute: "Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand." Sag ich doch, der Neo ist auch gegen die Natur und hat deshalb auch keinen Bestand. Dann euch allen eine schöne Woche und lest fleißig weiter, denn ich weiß nicht wie lange ich hier noch schreibe. Vielleicht schließe ich diesen Blog hier Anfang Juli

Sonntag, 13. Juni 2010

Zu zweit

Gestern habe ich außer etwas herumradeln und schlafen nichts gemacht. Musste mich von der Ü30 Party, die erst am frühen Morgen beendet war ausruhen. Habe viel mit meiner Freundin Anja und Elli auf der Tanzfläche herumgetanzt. Heute Morgen war ich pünktlich kurz vor zehn am Pokalladen und da stand schon der Hubert da. Wir haben bis 10 nach 10 gewartet, aber keiner kam. Eigentlich wollte ich ja zum Hermannsdenkmal fahren und hatte auch meinen Rucksack dafür gepackt. Da mein Begleiter auch nicht da war und es ganz schwarz am Himmel war, habe ich das dann aber gelassen. Bin dann mit Hubert noch mal zu mir gefahren und habe meinen Rucksack abgesetzt. Gemeinsam sind wir meine Wadersloher Runde gafahren. Den Berg nach Stromberg hoch, bin ich das erste mal im Sitzen hoch gefahren. In Wadersloh haben wir eine Cappuccino Pause gemacht und dann sind wir weiter nach Langenberg. Dort sind wir zu einem Autohaus gefahren, wo Hubert was gucken wollte.
Pause am Autohaus
Von dort aus sind wir nach Rietberg und auf dem Weg dort hin haben wir einen Rennradfahrer gesehen. Wir haben uns dann langsam an ihn heran geschlichen und als wir näher kamen sah ich schon seine Startnummer. Als wir ihn überholt hatten und ihn grüßten, fragte er uns ob wir auch in Oelde bei der RTF waren. Wir haben ihn dann in unseren Windschatten genommen und nach Hause, nach Rietberg begleitet. Ich habe mich die ganze Zeit mit ihm unterhalten und als er sich von uns verabschiedet hat, hat er uns noch gedankt für den Windschatten, da er schon 160Km in den Beinen hatte. Dann sind auch wir nach Gütersloh Heim gefahren und haben noch bei Hubert auf der Sonnenterrasse ein paar Cappuccino getrunken.
Cappuccinopause in der Sonne.
Das Wetter hat die ganze Zeit doch ganz gut durchgehalten und so bin ich trocken mit etwas Sonne Heim gefahren. Nach 74,83 Km bei einer Fahrzeit von 2:40h und einem Durchschnitt von 28 Km/h war ich wieder zurück. Habe heute auch die 4000 Km mit meinem Paul, seit ich das Rennrad habe, voll gemacht. Werde nachher mal versuchen heraus zu bekommen wieviel Rad Kilometer ich dieses Jahr schon gefahren bin. Habe es schon raus bekommen - hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe gleich auf meiner 1-2-sports Seite nachgesehen und zusammen gerechnet. Es sind sage und schreibe 1981 Km in diesem Jahr und mein Tacho zeigt an, das ich insgesamt schon 4070 Km gefahren bin - was für mich ganz schön viel ist.
Nach dem Duschen habe ich mal wieder was neues ausprobiert und hier seht ihr das Ergebnis.
Bei nächster Gelegenheit werde ich das auch mal auf dem Rennrad probieren.
Hier noch der Spruch von Samstag: "Eine Freundschaft zwischen zwei Männern ist ein Luxus, zwischen zwei Frauen ein Wunder." O.K. das stimmt - also Martina, Anja und Elli wir haben ein Wunder vollbracht. Was ist aber mit der Freundschaft zwischen Mann und Frau?
Nun wünsche ich Euch allen noch einen schönen Restsonntag und meine Gedanken waren heute sehr oft beim Hasen im Norden.

Freitag, 11. Juni 2010

Webereitraining

Habe heute mein Training auf 22.30 Uhr verlegt und werde in der Weberei schön Tanzen. Vielleicht gehe ich aber doch noch ne kleine Runde laufen - seit Sonntag das erste mal wieder.
Bin 18.30 Uhr alleine zum Stadtpark gelaufen und bin eine Runde um den Ententeich und wieder zurück. In 50 Minuten bin ich bei der Wärme 9 Km gelaufen, was mir auch gereicht hat. Jetzt bin ich gesteilt und gehe Tanzen.
Die drei Wilden mal wieder!
Schönes WE euch allen und genießt das schöne Wetter so lange es da ist.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Pillepalle

Ich habe heute eine Mail von einer Läuferin bekommen die ich beim Hermannslauf kennen gelernt habe, die mir zu meinem Triathlon am Sonntag gratuliert hat. Sie schrieb mir das sie im Oktober in Frankfurt ihren ersten Marathon macht und meint das wäre für mich bestimmt nur Pillepalle. Nein Pillepalle ist das wirklich nicht und auch nicht für mich. Ich mag zwar die längeren Strecken viel lieber als die kurzen, aber das liegt nur daran, weil ich da nicht so schnell sein muss und nur meine Ausdauer brauche. Also Murmel - auch ich muss trainieren.
Heute morgen habe ich meine Ummeldung vom Bielefeldmarathon zum Münstermarathon bekommen und muss sie nun nur noch per Post wegschicken. Also, ende Juni geht dann auch für mich das Marathontraining los, damit ich am 12.09.2010 fit bin.
Der Spruch von heute ist supi: "Die drei Säulen des Erfolges: etwas Sein, etwas Schein und sehr viel Schwein."
Nachher fahre ich noch zum Radtraining und hoffe das es trocken bleibt.
Es ist trocken geblieben. Bin gerade zurück.
17 Uhr bin ich mit dem Rennrad zu Manfred gefahren und habe erst mal meine Rose Versand Schulden bezahlt. Von dort aus bin ich zum Rad-Treffpunkt nach Avenwedde gefahren, wo ich schon unterwegs auf drei andere von uns getroffen bin.
Beim warten und warten.
17.30 Uhr waren wir zu sechst (drei Frauen und drei Männer) und sind los in Richtung Marienfeld über kleine Straßen und Weg, wo ich mein Lebtag noch nie lang gekommen bin. Es war aber eine sehr schöne Strecke. Wir sind dann über Halle Hörste nach Steinhagen und ich weiß nicht wo noch überall lang über Isselhorst wieder zurück. Bei einer Triathletin musste kurz was an der Pedale eingestellt werden und das war die einzigste ganz kurze Pause die wir gemacht haben.
Minipause mitten zwischen zwei Feldern.
An einer Kreuzung fuhr ein Rennradfahrer vor uns auf unsere Straße. Er war so 100m vor uns und da habe ich mir mit der einen Triathletin vorgenommen, das wir uns den holen. Wir waren gerade an seinem Hinterrad da ist der Feigling nach links abgebogen, aber wir hätten ihn uns geholt. Dann sind wir, jeder für sich, Heim gefahren. Auf meinem Tacho stand dann 83,77Km in 2:59:45h bei einem Durchschnitt von 27,96 Km/h. Nun bin ich frisch geduscht und esse Fußballschokolde von Milka. Hab ich mir verdient!

Mittwoch, 9. Juni 2010

Gewitterwetter

Draußen sind drückende 26C und es sieht so aus, als ob es jeden Moment anfängt zu regnen. Wenn es anfängt zu regnen, fahre ich heute nicht mehr zum Schwimmen. Muss ja auch nicht - bin in meiner Ausruhwoche! Habe von jogmap eine Nachricht bekommen, das wir uns am Sonntag 14 Uhr am Hermannsdenkmal treffen - wegen der Medaillenübergabe. Wenn es trocken ist am Sonntag, werde ich 10 Uhr zum Radtraining fahren und von dort aus zum Hermann hoch fahren.
Der Spruch von heute: "Unordnung heißt, wo nichts am rechten Platz ist. Ordnung heißt, wo am rechten Platz nichts ist."
Hat zwar nicht geregnet, aber bin nun doch nicht zum Schwimmen gefahren - hab den A.... nicht mehr vom Sofa bekommen. Die gepackte Schwimmtasche habe ich dann wieder in den Keller gebracht für Montag ins Nordbad.

Dienstag, 8. Juni 2010

Mo und Di

Montag morgen bekam ich von Elli eine SMS, das ein kleiner Zeitungsartikel in der NW über mich steht und der liebe Hubert hat ihn für mich eingescannt. Guckt ihr!
Macht nen Doppelklick auf das Foto drauf, dann wird es größer und ihr könnt ihn besser lesen. Finde ich ganz toll geschrieben von Wotti. Ich habe Montag lange im Bett gelegen und dann habe ich alle Sportsachen ausgepackt und gewaschen. Mir tat nichts weh und es ging mir so gut das ich hätte ganz normal trainieren gehen können, aber ich mache jetzt ne Woche nur ganz wenig. Dann klingelte es plötzlich an der Tür und einen Nachbarin stand vor der Tür mit dem Zeitungsartikel - Danke. Nachmittags bin ich mit dem Rad und meinem Neo ins Nordbad gefahren. Da ich erst einmal mit dem Ding geschwommen bin, hat mir ein Triathlet noch mal erklärt wie man schnell und vernünftig in diesen blöden Neo rein kommt. Ich hasse dieses Ding, denn da fühle ich das Wasser nicht was ich doch so gut finde und eingeengt komme ich mir auch vor. Nach 30 Minuten und 1100m bin ich wieder aus dem Wasser gegangen. Zwei neue Triathleten (ein Ehepaar) haben auch bei uns angefangen und die haben ich erst mal bei uns im Verein begrüßt. Mit dem Mann habe ich am Sonntag ja schon im Zielbereich gestanden und so kannten wir uns schon ein wenig. Mit dem Rad ging es dann wieder Heim und so hatte ich 9 Km mit dem Rad gemacht. Der Spruch von Montag: "Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb."
Dienstag: Nach der Arbeit habe ich auf dem Heimweg eine Triathletin getroffen und die hat mir im vorbei fahren gratuliert. Nachmittags bin ich zu Ingmar in den Active-Shop geradelt um ihn noch mal zu Fragen ob sein Angebot steht mir zu Helfen. Hat er und macht er und wir haben auch einiges schon geklärt. Abends bin ich mit Olga zum Lauftraining gefahren, um zu hören wie es unserem Manfred so bei seiner ersten Langdistanz ergangen ist - erwartungsgemäß gut. Glückwunsch von hier noch mal an ihn. Im strömenden Regen haben wir im Vereinshaus gesessen, bis mich meine Freundin auf dem Handy anrief. Mit ihr bin ich dann noch ins Alex gefahren um zu quatschen. Auf dem Radtacho standen nun auch schon wieder 13,14 Km und mehr habe ich nicht gemacht.
Der Spruch: "Wenn man einen Deutschen mit ein paar Konservendosen in den Urwald jagt, kommt er mit einer Lokomotive wieder heraus."

Montag, 7. Juni 2010

Sonntag

5 Uhr klingelte der Wecker und ich war nach nur 4 Stunden Schlaf topfit. Habe 4 Sandwichtoasts mit Rübenkraut gegessen, obwohl ich gar keinen Hunger hatte. Bin dann noch mal im Kopf durchgegangen ob ich auch wirklich an alles gedacht habe und bin dann kurz vor sechs mit dem Auto nach Harsewinkel gefahren. Als ich das Auto ausgepackt hatte und zur Wechselzone gelaufen bin, kam ein sehr bekannter Triathlet aus Marienfeld und mit dem habe ich mich dann ein wenig Unterhalten. Als ich in die Wechselzone kam, war alles noch leer und nur ein paar Leute waren da. Ich habe mein Rennrad gleich in die erste Reihe ganz vorne rein gestellt - der beste Platz überhaupt.Paul allein.
Dann habe ich meine Triathlonkiste ausgepackt und alles sortiert, als mich eine sächsische Stimme fragte ob ich weiß wo es Kaffee gibt. Es stellte sich heraus das Triathlet auch aus Leipzig kommt so wie ich. Na da gab es erst mal was zu Lachen. Immernoch stand mein Rennrad alleine da.
Paul immer noch ganz allein! Der Triathlet aus Leipzig erzählte mir dann noch das er einer der Begründer des "Skatstadtmarathons" in Altenburg ist. http://www.skatstadtmarathon.de/index.php?id=2
Dann bin ich zu Sabine gegangen und ihre Tochter hat ein Foto von uns zwein und ihrem Freund gemacht. Der Frau habe ich sehr viel zu verdanken - mein großes Vorbild. Als Motivation hat sie mir eine Trinkflasche geschenkt wo drauf steht "gibniemalsauf.com" - habe mich tierisch darüber gefreut und ihr versprochen nicht auf zu geben. Die Trinkflasche werde ich wohl nie benutzen und in Ehren halten.
Mit meiner Glückskuh. Als ich dann wieder in die Wechselzone kam waren da plötzlich schon ganz viele da und genau neben mir war eine ganz nette Triathletin. Wir haben uns sofort gut verstanden und ihr Mann hat uns immer wieder zum Lachen gebracht. So verging die Zeit bis zum Start super schnell und auf einmal stand ich schon am Schwimmbecken und bekam meine Startnummer 1330 auf den rechten Oberarm geschrieben. Wir haben uns kurz eingeschwommen und pünktlich 8 Uhr viel der Startschuss. Da ich auf meiner Bahn die schnellste Schwimmerin war (hatten vorher unsere Bestzeiten verglichen) bin ich als erste losgeschwommen und es passte auch genau. Nach 200m hatte ich schon den ersten Überrundet und es lief alles wie am Schnürchen. Es gab im Wasser keine Rampelein oder so - alles einfach nur Toll und schwupsdiwups hielt mir schon einer ein blaues Schwimmbrett ins Wasser, was so viel hieß wie, noch 100m bis du die 2000m voll hast. Nach 36 Minute war ich aus dem Wasser und bin zu meinem Rennrad gelaufen. Habe mich in Ruhe abgetrocknet, Helm und Brille aufgesetzt, Radhandschuhe an, Startnummer umgebunden und die Schuhe angezogen. Dann ging es im Laufschritt raus auf die Straße, wo ich erst aufsteigen und los fahren durfte. Später habe ich mitbekommen, das ich als vierte Frau aus dem Wasser gekommen war. Nun ging es auf die 80 Km lange fahrt mit dem Rennrad und das waren vier Runden a 20 Km. Auch da verging die Zeit so schnell und ich hatte immer was zu tun. Essen, trinken, in der Gegend rum gucken, mit mir selber reden und mich anfeuern und die mich überholten freundlich grüßen. Ich hatte voll meinen Spaß und die Temperaturen waren auch noch nicht ganz so schlimm wie ich dachte, oder ich habe sie auf dem Rad nicht so gemerkt. Die vier Radrunden waren auch so schnell rum und es hat einfach alles funktioniert. Auf der letzten Radrunde habe ich mich bei jedem Streckenposten bedankt und verabschiedet genau so von der einen Zuschauerin, die die ganze Zeit an der einen Stelle stand und immer geklatscht hat. Jeder freute sich über meinen Gruß und fast alle wünschten mir weiterhin viel Spaß und guten Lauf. Leider habe ich bei einem Schlagloch in der Straße mein angefangenes Gel verloren, woraus ich nur einen Schluck genommen hatte, aber das war zu verkraften. Als ich in die Wechselzone mit dem Rad in der Hand kam, hörte ich eine Triathletin aus meinem Verein. Ich habe mir schnell die Laufschuhe angezogen, den Helm und die Handschuhe abgesetzt und die Mütze aufgesetzt. Habe mir dann noch meine "Marshmellows" und Magnesium in die Taschen meines Einteilers gesteckt und bin durch die Wechselzone gerast. Leider war da, wo ich durchlaufen wollte, plötzlich gesperrt und da musste ich ganz schnell nach links ausweichen und hätte dabei fast noch einen Radständer mitgenommen. Dann ging es durch ein kleines Stadion, wo die Sonne schon mächtig auf dem Rücken brannte. Ich war froh das ich meinen eigenen Schwamm dabei hatte und Mütze und Brille auf hatte. Der erste Wasserbehälter der an der Laufstrecke stand, war meiner und da habe ich mein Cappy rein getaucht und so nass wie es war wieder auf meinen Kopf gesetzt. Nun hatte ich 4 Laufrunde a 5 Km vor mir und nach 2,5 einsamen Laufkilometern dachte ich das ich die Strecke verkehrt herum laufe, weil ich niemanden mehr sah. Als dann endlich ein Streckenposten kam, habe ich gefragt ob ich richtig Laufe. Er sagte mir das alles o.k. wäre und gleich auch schon eine Verpflegungsstelle kommt. Da war mir dann ein großer Stein vom Herzen gefallen und ich bin locker weiter gelaufen. Als erstes habe ich an der Verpflegungsstelle mein Magnesium genommen, was getrunken und meinen Schwamm nass gemacht. Weiter ging es und ich habe auch ein paar Triathletinen überholen können. Kurz bevor die erste Runde geschafft war habe ich die nette Frau von der Radstrecke wieder im Park sitzend getroffen und wir haben uns freudestrahlend begrüßt. Ich sagte zu ihr, das wir uns ja jetzt doch noch drei mal sehen werden. An der Verpflegungsstelle am Zielbereich hat mir ein kleiner Junge einen Becher gegeben und gesagt das da Wasser drin ist. Ich habe natürlich nicht rein geguckt und habe mir den halben Becher hinten über den Rücken geschüttet und wollte den Rest trinken. Als ich getrunken hatte merkte ich jedoch das das Cola war. Das habe ich auch gleich laut gesagt und die Leute die da standen haben gelacht. Ich habe mir dann einen echten Wasserbecher geben lassen und habe mir das Klebezeug weggespühlt. Die zweite Laufrunde ging auch recht schnell rum, aber in der vorletzten Rund habe ich doch ganz schön gequält.Auf zu den letzten 5 Km.
Als ich die letzte Laufrunde jedoch begonnen habe, war alles wieder gut, denn da ging es ja im wahrsten Sinne des Wortes "nach Hause". 1 Km vor dem Ziel habe ich mich dann aber wirklich von der netten Zuschauerin verabschiedet und bedankt um ins Ziel zu laufen. Kurz vor dem Einlauf in den Zielbereich habe ich meine Startnummer noch mal gerade gezupft und geguckt ob die Friesur sitzt.












5 Meter vor dem Ziel habe ich noch eine Frau und einen Mann an mir vorbei ins Ziel laufen lassen damit ich das machen konnte was ich schon lange mal machen wollte. Als ich auf der Zeitmatte war, habe ich mich hingelegt und habe mich dann ins Ziel gerollert, so wie ich früher einen Berg runter gerollert bin. Leider gibt es davon kein Foto.
Hier bin ich schon im Ziel.
Habe gleich auf meiner Uhr Stop gedrückt und dann musste ich erst mal einen Moment für mich alleine sein, um zu verstehen das ich im Ziel bin und es gar nicht so schlimm war wie ich dachte usw.
Im Zielbereich habe ich dann viele Triathleten aus meinem Verein getroffen, die mir gratulierten und nach meiner Zeit gefragt. Als ich auf meine Stoppzeit sah, war ich mir sicher das ich mich verstoppt habe, denn da stand was von 5:08:21h drauf. Ich habe mich dann noch sehr lange im Zielbereich aufgehalten und dann habe ich mir mein Finisher T-Shirt bei Sabines Tochter abgeholt. Als dann die offiziellen Zeiten raus kamen sagte mir Sabine das ich mich doch nicht verstoppt habe und meine genaue Zeit 5:08:02h ist und ich damit 14 Frau bin. Da musste ich erst mal Schlucken, denn das waren 50 Minuten schneller als meine Zielzeit, die ich mir vorgenommen hatte. Dann bin ich Duschen gegangen (wo ich sah das ich irgendwas in die Hacke bekommen habe und meine linke Socke voller Blut war) und habe mir mit Olga noch ein paar Schwimmstarts von unseren Jungs angesehen. Als ich noch mal zum Zielbereich wollte kam Wotti auf mich zu und fragte mich ob der eine Reporter schon bei mir war, wegen dem kleinen Interview. Als ich das verneinte, hat er das kurzerhand selber übernommen. Nach dem letzten Schwimmstart habe ich dann meine Sachen zusammen gepackt, weil es nach Gewitter aussah. Da habe ich dann auch noch die Triathletin aus Ahlen getroffen, mit der ich mich so gut verstanden habe. Sie fragte mich dann nach meiner Radzeit und auf dem Tacho stand 82,52Km-2:39:07h-31,11Km/h Durchschnitt-36,22Km/h Maxgeschwindigkeit. Als sie meine Zeit hörte, meinte sie das ich eine Runde zu wenig gefahren bin, doch als sie die Kilometer auf meinem Tacho sah, musste sie einsehen das es doch alles stimmte. Dann bin ich Heim nach Gütersloh gefahren und es kam mir gar nicht so vor als ob ich eben mal 102 Km als Wettkampf gemacht hatte.
Abends habe ich mir bei Mika-Timing dann die Zeiten und Platzierungen raus gesucht.
Von 28 Frauen bin ich die 14te geworden und fünfte der AK 40 von 11 in meiner AK. Also 36:57 Minuten Schwimmzeit = 4 Frau; 2:42:10 h Radzeit = 12 Frau; 1:48:54 h Laufzeit = 14 Frau. Das soll es dann erstmal gewesen sein - wenn mir noch was zu diesem Tag einfällt werde ich es noch nachtragen - mir fällt bestimmt noch was ein.

Samstag

So sah mein Tag aus, vor meiner ersten Mitteldistanz.Den ganzen Tag im Liegestuhl liegend mit meinem Buch in der Hand unterm Kirschbaum.
Mein Buch habe ich deshalb auch durchgelesen, weil ich außer Trinken und Trinken wegbringen nichts gemacht habe. Nachmittags habe ich dann das Auto für Harsewinkel gepackt wo ich mein Rennrad im ganzen in den Kofferraum rein bekommen habe. Die Triathlonkist und Dusch-und Wechselsachen für nach dem Wettkampf kam auch noch in den Kofferraum. 18.30 Uhr haben mich Alla, Arthur und Olga mit dem Auto abgeholt um zur Isselhorster Nacht zu fahren.
Nach dem Startnummern abholen.
Wir haben uns alles angesehen und hier und da jemanden getroffen. Überall haben wir unseren Spaß gemacht. Dann haben wir einen jungen Mann angesprochen ob er mal von uns vieren ein Foto machen würde.
Die vier Spaßvögel.
Den Fotoapparat habe ich dann in einer Tasche am Oberarm befestigt, um ihn mit zu unserem 4,2 Km Spaßlauf zu nehmen. Dann haben wir uns in den Startbereich gestellt, wo ich auch ein Foto gemacht habe.
Die Tri Mädchen Gütersloh.
Als der Startschuss viel, sind wir ganz langsam los gelaufen und dabei hat mich der Event-Moderator, der bei der NW arbeitet, gesehen und hat mich ganz ungläubig angesehen. Am Streckenrand habe ich viel Bekannte getroffen, die mir auch fröhlich zujubelten. Auf der Strecke hatte ich echt den größten Spaß meines kurzen Läuferlebens. Einmal bin ich ein Stück vor gelaufen und habe mich bei den Zuschauern auf eine Bank gesetzt (die haben mich ganz entsetzt angesehen, dann aber gelacht) und habe Alla und Olga angefeuert, dann habe ich mir irgendwo bei den Zuschauern eine Bratwurst bestellt, die ich mir in der nächsten Runde abholen wollte, Eis essen wollte ich auch noch - hatte aber leider kein Geld dabei.
Mit Alla beim Laufen. Ich habe dann Alla etwas unterstützt und ihr gesagt das sie gut im Rennen ist und das es nicht mehr so weit ist. Dann haben wir versucht ein Lauffoto von uns drein selbst zu machen, was nach dem dritten Versuch auch einigermaßen gelungen war.
So sehen wir beim Laufen aus.
Kurz vor dem Ziel habe ich Alla gesagt das wir nun noch die eine Läuferin im roten
T-Shirt einholen müssen, weil die ja viel langsamer war als sie. Das hat sie dann auch geschafft und dann gings zum ZielDas Foto ist vom NW Fotografen Henrik gemacht worden, kurz vorm Zieleinlauf. Im Ziel gab es dann für jede Frau eine große Rose und ein kleines weißes Handtuch. Im Zielbereich sagt mir dann jemand das ich vom Sprecher ausgerufen wurde und da bin ich zu Wotti hin und habe nachgefragt was es gibt. Er fragte ob ich wirklich gerade gelaufen bin und morgen meine erste Mitteldistanz mache. Ich sagte ihm das es hoffentlich so sein wird und dann sagte er mir das ein Reporter mit mir ein kleines Interview machen wird. Welch eine Ähre für mich!
Als wir dann unser Urkunden hatten, haben wir uns noch den Start vom Hauptlauf angesehen und dann ging es so gegen 23 Uhr zurück nach Gütersloh. Bin dann auch ohne an Harsewinkel zu denken gut eingeschlafen. Der Spruch ist wieder mal gut: "Das Merkwürdigste an der Zukunft ist, dass man unsere Zeit später die "gute alte Zeit" nannen wird."

Freitag, 4. Juni 2010

Kühlschrankbild

Heute habe ich nichts gemacht und aus langer weile habe ich meinen Kopf in den Kühlschrank gesteckt.
Kuckuck!
War noch in der City von Gütersloh und habe mir noch einige Sachen für Sonntag gekauft. Nachmittags kam der Postbote und hat mir einen kleinen Umschlag aus Bielefeld gebracht.
Da war die Medaille vom Hermannslauf drin.
Der Wetterbericht hat für Sonntag nun schon 30C angesagt und meine Anspannung steigt auch immer mehr. Noch 37 h bis zum Start in HW!
Der Spruch für heute: "Toleranz ist die Nächstenliebe der Intelligenz."
Vorhin war noch eine Triathletin da und hat mir für Sonntag viel Glück gewünscht, was mich echt sehr gefreut hat. Manfred hat auch gerade an der Tür geklingelt und hat mir was vom Rose Versand vorbei gebracht, was ich mit ihm zusammen bestellt hatte. Wir haben uns auch gegenseitig für Sonntag Glück gewünscht (er macht ja in Hannover die volle Distanz) und dann ist er noch ne Runde Rennrad gefahren. Jetzt wird gegrillt und dann geht es heute bei Zeiten ins Bett.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Frohe Leiche

Heute ist Feiertag bei uns und das habe ich voll wörtlich genommen. Bin mit dem Rad ins Nordbad gefahren und habe mich in die Sonne gelegt. Habe mich auch ganz ordentlich mit Sonnencreme eingecremt.
Sag ich doch, ganz ordentlich und schön habe ich mich eingecremt.
Dann habe ich noch die Verkäuferin von Olaf´s Laufladen getroffen und die hat mir erzählt das alle die den Bielefeld Marathon machen wollten nun kostenlos beim Münster Marathon mitmachen dürfen. Da bin ich aber froh das ich noch nichts neues Gebucht hatte. 15 Uhr bin ich dann ins Becken gesprungen - das erste mal in diesem Jahr. Bin dann die 2000m auf Zeit geschwommen und habe dafür 38:01 Minuten gebraucht. Dann bin ich noch locker, mit Pulboy weiter geschwommen und hatte nach einer Stunde die 3000m voll. Dann hatte ich aber mächtigen Hunger! 18 Uhr ging es dann mit dem Rad wieder nach Hause und das waren auch wieder 10 Km, und dann habe ich meine Laufsachen angezogen und bin 19 Uhr mit einem Bekannten noch eine lockere Runde gelaufen. Nach 38 Minuten und ca. 6,5 Km war´s dann für heute genug Sport. Abends habe ich im Internet dann noch nachgesehen ob das mit dem Münster Marathon so stimmt und da habe ich gelesen das man sich bis 1.Juli zum Marathon in Münster am 12.September um melden kann. Na dann ist ja alles klar und das ist doch mal eine gute Nachricht für mich. Dann kann das Training für den Marathon ja im Juli ganz langsam starten.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Plitsch, platsch

Habe heute viel über den Marathon für dieses Jahr nachgedacht und wo ich ihn machen werde. Bielefeld fällt ja nun aus wegen "ist nicht". Eventuell werde ich da hin gehen, wo mich auch mein ganz großes Ziel hin führen soll. Nach der Arbeit habe ich mich viel ausgeruht und weiter in meinem Buch von Stieg Larsson "Verdammnis" gelesen. Habe schön auf der Terrasse gesessen, obwohl ich ne Menge im Haus machen müsste - wird verschoben auf nächste Woche wo ich nicht trainiere werde. Dann kam meine Tochter mit einem leckeren Eis zu mir. Mmmmmmmmm lecker war das!
Wir haben dann noch schön in der Sonne gesessen und da sind mir fast, oder mir sind sogar die Augen zu gefallen. 20 Uhr war ich im Hallenbad beim Schwimmen und das hat mal wieder viel Spaß gemacht. In der einen Stunde bin ich 2200m locker geschwommen.
Der Spruch von heute: "Humor ist der Knopf, der verhindert dass uns der Kragen platzt." Wo ist der Knopf bei mir????
So das war´s heute in aller kürze von mir - morgen ist Feiertag und da werde ich nur ne kleine Runde Laufen gehen am Abend und Tagsüber werde ich mich vielleicht ins Nordbad mit meinem Buch begeben. Zwischendurch werde ich mal die 2000m auf Zeit schwimmen - wenn ich jemanden finden sollte der die Bahne zählt.
Noch 4 Tage bis HW

Dienstag, 1. Juni 2010

Ausruhphase

Gestern war ich morgens bei Herrn Lewerenz zur Massage und als er hörte das ich erst am Sonntag den Wettkampf habe freute er sich und sagte das er dann ja richtig loslegen kann, denn mein Körper hat dann ja bis Sonntag Zeit sich davon zu erholen. Kleiner Scherzkeks und dann hat er sich ins Fäustchen gelacht. Er konnte sogar bei der Massage fühlen das meine rechte Wade Mittlerweile viel muskolöser ist als die linke, die ich immer geschont habe, wegen der Knochenhautentzündung. Er hat alles locker gemacht und alles dahin gedreht wo es hin gehört. Schnell, viel zu schnell waren die 20 Minuten um und es tat auch gar nicht weh. Vom Hermannslauf wollte er auch noch was hören und da habe ich ihm von meinem tollen Erfolg erzählt, wozu auch er einen Teil mit beigetragen hat. Für Sonntag hat er mir viel Erfolg gewünscht und dann bin ich wieder Heim geradelt. Die 10 Km Rad sollten dann auch alles an Sport an diesem Tag gewesen sein. Nachmittags hat es nur noch geregnet und mein Schwimmtraining im Nordbad habe ich dann ausfallen lassen. Habe dann aus dem Montag ein Schontag gemacht. Mein Traingstagebuch http://www.1-2-sports.com/login.action hat mir am letzten Tag des Monats Mai gezeigt, das ich 9:32h gelaufen bin, 39:23h geradelt bin, 3:10h gewandert bin und nur 2h geschwommen bin. Ohje!!! Im Mai bin ich insgesamt 54 h unterwegs gewesen und habe dabei 1056 Km bewältigt.
Hier noch der Spruch von Montag: "Es ist weniger wichtig, wie viel Lebenszeit einem Menschen geschenkt wird, sondern vielmehr, was er aus dieser Zeit macht."
Heute bin ich 16 Uhr mit Steffi mit dem Rennrad nach Oelde gefahren um mal die Strecke genau zu messen, die ich am Samstag gelaufen bin - kam mir ja alles etwas komisch vor. Wir sind also genau die Strecke gefahren, die ich am Samstag gelaufen bin und als ich an der Stelle war, wo ich am Samstag gestartet war, hatte ich auf dem Tacho nur 21,17 Km drauf - das kommt schon eher hin als 23,98 Km. Werde morgen mal zu Activ gehen und fragen was das für komische 1% Abweichungen sind die er mir da versprochen hat. Der Fußpod hat sich um fast 3 Km vermessen, was 12% sind. Wir zwei Mädels sind dann in die City von Oelde gefahren und haben uns eine Kugel Eis geleistet.
Hier ist es schön!
Wir sind dann etwas schneller wieder nach Gütersloh zurück gefahren, denn jetzt hatten wir Rückenwind und dann habe ich Steffi noch Heim gebracht. Von ihr aus bin ich schnell zum Vereinshaus gefahren, aber die Triathleten waren schon weg, was aber nicht schlimm war. Ich wollte ja sowieso mein Koppeltraining für mich alleine auf der Bahn machen. Ich also mein Rennrad an der Seite abgestellt, Schuhe gewechselt und los ging es auf die 400m Bahn. Da ich meinen Fußpod am Schuh hatte, sah ich schon nach 400m das das Gerät falsch misst und nach 4 Km hatte ich 4,34 Km auf der Uhr stehen, was auch 8% falsch ist. Egal - für die 4 Km haben ich 19,26 Minuten gebraucht und danach habe ich mich gedehnt. Als ich so beim Dehnen war, kamen auch schon die ersten Triathleten vom Laufen wieder rein. Ich habe mich dann mit Alla für die Isselhorster Nach verabredet und dann habe ich noch hier und da mit ein paar Triathleten gequatscht. Dann bin ich auf schnellstem Weg Heim gefahren und da hatte ich wieder 54 Km auf dem Tacho. Als ich Daheim ankam, ließ mich meine Tochter nicht zur Tür rein, denn sie wollte gerade eine Überraschung vorbereiten und war noch nicht ganz ferig. So habe ich noch einige Minuten vor der Haustür gewartet und dann durfte ich rein und sah was meine kleine Tochter für mich gemacht hatte.
Hier seht ihr es auch!
Ein Abendessen mit Kerzenschein für uns zwei. Das war eine schöne Überraschung für einen schönen Tag.
Der Spruch für heute: "Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd (oder nach dem Wettkampf)." Wie wahr!
Ich zähle nun schon die Tage rückwärts, bis nach Harsewinkel (HW) und in 5 Tagen ist es soweit das ich in HW 103 Km schwimmen,ragedl und laufen möchte. Was mir ein wenig Angst macht ist das Wetter - es soll richtig heiß werden am Wochenende und da muss ich mir noch was einfallen lassen, wo ich was zu trinken auf der Radstrecke her bekomme. Habe vom Hasen die Tage auch ne SMS bekommen, wo drin stand das ich 8 Uhr starte (armes Mädchen) und aus HW habe ich auch noch eine E-Mail bekommen, das ich die Startnummer 1330 habe. Langsam fange ich auch schon an die Sachen die ich so für den Wettkampf brauche zurecht zu legen, damit ich ja nichts vergesse. Das war´s mal wieder für heute - genug geschrieben - ab ins Bett.

Sonntag, 30. Mai 2010

Dreckig

10 Uhr war Treff am Pokalladen in Gütersloh und auf dem Weg dahin traf ich einen Mieleradfahrer aus unserem Verein und der ist dann auch mitgekommen. Außer Manfred, Hermann und ich kam sonst keiner und so sind wir 10.05 Uhr nach Paderborn los gefahren. Wir sind im gemütlichen Tempo gefahren und auf der Höhe Nadermanns Tierpark hat uns dann ein Schauer überrascht. Wir konnten uns gut unter Bäumen unterstellen und nach 10 Minuten war alles vorbei und vergessen. Wir sind dann weiter und nach einer Stunde hat sich Hermann dann von uns verabschiedet um wieder zurück zu fahren. Trocken, aber mit zwei rutschern auf der nassen und rutschigen Fahrbahn sind wir dann in Paderborn angekommen. Einmal ist Manfred in der Kurve weggerutscht und ein Holzzaun hat ihn gestoppt und ich auch einmal mitten auf der Straße in einer Kurve und da hat der LKW hinter mir gut reagiert und gehupt wie blöde. Habe ihm gezeigt was passiert ist und mich entschuldigt per Hand. Heile und froh das wir da sind, haben wir unsere Rennräder in der Nähe von der Wechselzone angeschlossen und haben uns das bunte Treiben vom Paderborner Triathlon angesehen. Die Liga-Jungs waren schon auf der Radstrecke, wo auch einige Unfälle zu sehen waren, weil es so schmierig auf der Fahrbahn war. Einige aus unserem Verein haben wir an der Seite der Strecke getroffen und ein Teil war beim Wettkampf - die haben wir natürlich angefeuert und geknipst. Zwischendurch fing es immer mal wieder an zu regnen, dann wieder schien die Sonne ganz toll - so das unsere Klamotten am Leib wieder trocknen konnten. In der Wechselzone haben wir uns dann noch eine Weile aufgehalten und kurz bevor wir wieder fahren wollten, sahen wir am Himmel schon wieder eine große schwarze Wolke auf uns zu kommen.
Hier stehen wir NOCH in der Sonne.
Wir haben dann doch noch eine Zeit lang abgewartet, um zu gucken was das Wetter so macht. Ich habe immer wieder den einen fremden Triathleten angefeuert der so lustig drauf war und er hat mir auch jedes mal geantwortet. So gegen 15 Uhr haben wir uns dann doch langsam auf den Weg gemacht und haben unsere Rennräder geholt. Gerade als wir fahren wollten, kam der lustige Triathlet auf uns zu und da habe ich ihm erst mal gratuliert. Wie haben dann noch 5 Minuten gequatscht und dabei erzählte er mir, das er diesen Sport auch erst seit einem Jahr betreibt. Er wollte dann noch wissen wo wir her kommen und ich denke mal, das wir uns bestimmt in Verl wieder sehen werden. Wir haben uns dann verabschiedet und sind bei Sonnenschein los gefahren. Der Wind wurde auf einmal immer heftiger und die große schwarze Wolke war auch immer noch zu sehen. So sind wir, immer mit Seitenwind, bis nach Neuenkirchen gekommen, wo dann der Platzregen kam. Wir haben uns schnell unter ein Vordach gerettet und haben abgewartet.
So sah mein Rennrad und auch mein Hinterteil aus, weil wir einen Streckenteil auch durch Schlamm und Schotter mussten. So haben wir eine Weile da gestanden, Riegel gegessen und gewartet.
Bei der Zwangspause in Neuenkirchen.
Leider wurde der Regen immer schlimmer und so wurde die Pause länger als wir gewollt haben. Es war aber auch wirklich nichts zu machen, man sah die Hand vor Augen kaum.
So viel Regen auf einmal. Hätte es nicht noch ne halbe Stunde warten können mit dem Regen, dann wären wir daheim gewesen. Als es dann fast aufgehört hatte, haben wir uns auf unsere Räder geschwungen und sind ganz vorsichtig nach Gütersloh gefahren. Kurz bevor ich ankam fing es nochmal an zu regne, aber das war eh egal.
Nass und dreckig wie ein begossenen Pudel.
Heute bin ich wieder mal 77 Km mit dem Rennrad gefahren und das war vor Harsewinkel, in 7 Tagen, wohl die letzte große Ausfahrt.
Meine Radklamotten und meinen Rucksack musste ich dann erst mal in die Waschmaschine stecken und mein Rennrad habe ich im Garten mit dem Wasserschlauch ab spritzen müssen.

Samstag, 29. Mai 2010

GhlL

GhlL; soll heißen "Ganz langer heißer Lauf". Samstag Vormittag war ich bei Zurbrüggen in Oelde Möbel angucken und dann wurde ich in Oelde beim Triathlon mit dem Auto abgesetzt. Ich hatte meine Laufsachen schon unter den normalen Anziehsachen drunter und so musste ich die nur ausziehen und fertig war ich. Da es morgens als ich los bin noch etwas frisch war, habe ich mir meine langarmige Laufjacke mitgenommen. In den drei Taschen hinten hatte ich alles drin was "Frau" so braucht wzB. Kreditkarte, Handy, Fotoapparat, Trinkflasche, Geld, Pferdebalsam und Tempos. Habe mir dann den Triathlon angesehen und dabei habe ich den Stand von Olaf´s Laufladen gesehen. Habe die zwei Mädels gegrüßt und da ich ja nichts zu tun hatte, habe ich beim Aufbauen geholfen. Dann habe ich mir den Start der Kinder und Jugend angesehen und dabei habe ich den Teammanager der Frauenstartgemeinschaft Olde/Gütersloh Martin getroffen, der die Fotoarbeit bei dieser Veranstaltung übernommen hatte. Da is er!
Die Sonne kam auch immer mehr raus und so habe ich meine lange Laufjacke einem Triathleten gegeben, der sie mit nach GT nehmen sollte. Nach langem hin und her habe ich mich dann 15 Uhr Laufend auf den Weg zurück nach Gütersloh gemacht. Es sollte ja mein letzter langer Lauf vor Harsewinkel in 8 Tagen werden. Ich hatte mir so ausgerechnet das es ca. 23 Km sein müssten und das passte ja genau in meinen Trainingsplan. Als ich so 3 Km gelaufen war und ich bestimmt schon vier mal Leute gefragt habe ob ich auf dem richtigen Weg bin, merkte ich plötzlich das ich meine Wasserflaschen in meiner Jacke vergessen hatte. Erst dachte ich das es nicht ganz so schlimm ist, da sie ja im Wetterbericht angesagt hatten, das es sich nachmittags bewölken soll. Leider ist von dieser Bewölkung nichts auf meiner Laufstrecke angekommen - ganz im Gegenteil. Die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite und der Weg wo ich laufen musste lag auch immer auf der Sonnenseite. Kurz vor Rheda (gerade mal 11 Km gelaufen) war auf der rechten Seite ein großer Bauernhof zu sehen, wo ich vorne einen roten Wasserschlauch sah. Da bin ich dann auf den Weg zum Hof abgebogen und wollte eine kurze Trinkpause einlegen. Die Besitzerin war im Garten und da habe ich sie höflich gefragt ob ich was trinken darf. Sie sagte nur das ich das ja sein lassen soll, da das Brunnenwasser ist. Sie bat mich dann in den Garten rein und hat mir eine ganze Flasche Wasser gegeben. Nach der kurzen Trinkpause bin ich dann weiter gelaufen und da merkte ich gleich wie es wieder besser lief. Als ich durch Rheda durchgelaufen war, war die Sonne immer noch wie Wild am scheinen. Das Wasser in meinem Körper war auch schon lange wieder verbraucht und so habe ich Zu hause angerufen das mir jemand mit dem Rad entgegen kommt und was zu trinken mitbringt. Durch den Wald durch ging es noch ganz gut, doch als ich dann wieder in der Sonne Laufen musste wurde die Spucke im Mund immer dicker. Sehnsüchtig habe ich auf mein Versorgungsfahrzeug gewartet und jeder Schritt wurde schwerer. Als ich dann schon bei Hornbach, kurz vor Daheim war, klingelte mein Handy. Wir müssen um einander herum gelaufen bzw. gefahren sein, denn mein Versorgungsfahrzeug war nun in Rheda und ich halt schon in GT. Als ich dann endlich nach vor meiner Haustür war, kam meine Tochter raus und hat mir sofort etwas zu trinken geholt. Das Versorgungsrad kam, als ich schon fertig war mit Dehnen. Meine neue Uhr sagte mir das ich 23,93 Km gelaufen bin und dafür habe ich 2:06:11 h gebraucht, wobei ich 1196 Kcal verbraucht habe und mein Durchschnittspuls lag bei 157. Ich kann mir das zwar nicht vorstellen, das ich trotz der Probleme einen 5,16 Schnitt gelaufen sein soll, aber mal sehen. Bei Gelegenheit werde ich die genaue Strecke mal mit dem Rad abfahren und dann werde ich ja sehen was mein Radtacho dazu sagt. Nach dem Duschen bin ich noch locker 20 Km mit meinem normalen Rad gefahren, wofür ich 1:03 h gebraucht habe. Meine Laufjacke habe ich dabei auch gleich noch abgeholt und eine Kugel Zitroneneis habe ich mir auch noch gegönnt. Abends habe ich mir dann noch, Müde wie ich war, den Sieg von Lena beim Grand Prix angesehen.
Der Spruch noch "Das Talent des Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch sein Talent übertroffen, ihn zu zerstören." Leider ist das genau so - besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können.

Freitag, 28. Mai 2010

3 Facher

Ihr werdet es nicht glauben aber heute ist das passiert, was ich mir schon lange mal gewünscht habe, und das gleich 3 Fach. Hier die Geschichte von vorne!
Heute Morgen bin ich wieder mit dem Rennrad nach Bielefeld zur Arbeit gefahren und als in Bielefeld unterhalb der Sparrenburg war (19,67 Km), fing auf einmal mein Vorderrad an wie wild zu schlenkern. Erst wusste ich gar nicht was los ist, denn ich konnte nicht mehr lenken und auch nicht mehr bremsen. Habe mich langsam ausrollen lassen und da sah ich schon die Bescherung. Mein Vorderrad war platt - na endlich mal dachte ich mir. Bin dann die kurze Strecke bis zur Arbeite gelaufen und habe mich erst mal umgezogen. Habe dann auf die Uhr gesehen um mal zu gucken wie lange ich für´s Schlauch wechseln brauche. 8.40 Uhr gings los und den Schlauch selber hatte ich recht schnell draußen. Dabei viel mir dieses kleine Metallteil mit den spitzen Ecken aus der Decke. Das war der Übeltäter!
Dann habe ich den neuen Schlauch aus meiner Satteltasche eingesetzt und die Decke wieder auf die Felge gezogen. Hat alles einigermaßen gut (für das erste mal) geklappt, bis mein Chef zur Bürotür rein kam. Musste dann was wichtiges erledigen und so weiß ich auch nicht mehr wie viel Zeit ich bis dahin gebraucht hatte. Mit meiner (noch unbenutzten) Miniluftpumpe habe ich dann versucht Luft auf den neuen Schlauch zu kriegen, aber es ging fast nichts drauf. Die Luftpumpe wurde ganz heiß und als ich sie vom Ventil runter zog, war das halbe Ventil abgebrochen und lag in der Luftpumpe drin. Super dachte ich noch so bei mir! Habe dann ein Notsignal per SMS abgesetzt und bis jetzt noch keine Antwort bekommen. 13 Uhr bin ich dann ganz langsam, mit einem halb aufgepumpten Vorderrad, in aufrechter Sitzposition zu BOC geeiert. Sah bestimmt total bescheuert aus, wie ich so auf dem Rad saß - hab selbst fast gelacht. 3 Km bin ich so im Schneckentempo bis zu BOC vor die Tür gekommen. Glücklich das ich nicht schieben musste, habe ich den Laden gestürmt und mir einen Verkäufer geschnappt. Er war sehr nett, aber hatte von vielen Dingen genau so viel Ahnung wie ich. Mit viel Hilfe und 1000 Fragen hatte ich nach einer Stunde 3 Schläuche, 1 Ritzelbürste, 2 Lenkerendenstopfen, 1 Rennradklingel (für Steffi) und ne neue Miniluftpumpe - meine war nämlich nach einmaligem Gebrauch futsch (viel Geld weg). Dann haben die lieben Leute bei BOC mein Rennrad in der Werkstatt eingespannt und ich durfte meinen zweiten Schlauch an diesem Tag wechseln. Ein Schrauber war mit mir in der Werkstatt und da habe ich ihn gefragt ob ich das so richtig mache. Er hat mir dann leider fast die ganze Arbeit abgenommen, obwohl ich es doch selber probieren wollte. Er gab mir viele gute Tipps und so kamen wir ins Gespräch. Als er dann noch sah das mein Rennrad von "Junker" gebaut wurde, hat er mir erzählt das er mal für Herrn Junker gearbeitet hat. So hat er mir noch viele Dinge erklärt und gezeigt, und sogar noch meine Kette gesäubert. Dann bin ich über den Rüttli drüber und als ich runter fuhr, war ich froh das ich den Platten nicht bei 54 Km bergab hatte. Als ich durch Friedrichsdorf durch war kam ich in den Kreisverkehr kurz vor Avendwedde und da rutsche mir das Vorderrad mitten im Kreisverkehr weg - ohne Vorwarnung. Ich habe mich schon im hohen Bogen auf die Straße fliegen sehen, doch dann habe ich mich irgendwie wieder gefangen und bin auf den Fahrradweg gefahren. Zuerst dachte ich das auf der Straße Öl oder Splitt lag, aber da war nichts. Wieder schlackerte mein Vorderrad und wieder hatte ich einen Platten - das kann doch wohl nicht wahr sein. Habe schnell Luft aufgepumpt, um mich die 400 m bis zum Raiffeisenmarkt zu schleppen. Dann war die Luft aber endgültig raus! Jetzt hatte ich die Nase aber wirklich voll und habe mich mit dem Auto abholen lassen. In der Zeit als ich dort gewartet habe, habe ich mein "liebes" Vorderrad ausgebaut und habe wieder den Schlauch raus genommen. Das Loch habe ich schnell gefunden, nur diesmal an einer ganz anderen Stelle als das letzte mal. Daraufhin habe ich mir meine Decke mal ganz genau unter die Lupe genommen. Von innen war nichts zu fühlen - bin bestimmt 5 x mit den Fingern durch die Decke gefahren. Im Sonnenlicht habe ich dann die Decke von außen Millimeter für Millimeter abgesucht. Auf der gegenüberliegenden Seite vom Ventil fand ich dann in der Decke einen Metallsplitter (ganz versteckt - tief drin), genau an der Stelle wo auch das Loch im Schlauch war - passte genau drauf. Habe ihn dann raus gezogen und ihn auf den Boden geschmissen vor Wut. Auf einem Sack Holzkohle habe dann in der Sonne auf mein Taxi gewartet, was mich zum Fahrradhändler meines Vertrauens fuhr. Colette freute sich mich zu sehen und Jürgen fands gut das ich mit der Werbung von seinem Laden auf dem T-Shirt rum fahre. Mir war das Lachen aber auch noch nicht vergangen, denn ich war nur froh nicht im Graben oder auf der Straße gelandet zu sein. Der eine Schrauber hat meinen "Paul" gleich in die Werkstatt zur Behandlung gebracht. Jürgen und der Schrauber haben dann alles genau untersucht, damit mir nicht wieder so was passiert. Wie man das Hinterrad ausbaut, habe ich auch gleich noch gezeigt bekommen. Zahlen durfte ich natürlich auch wieder - 14€ Freundschaftspreis für diese große Untersuchung. Habe dann noch ein bisschen mit Colette gequatscht und dann habe ich mich von allen viern verabschiedet. Zum Rennrad fahren hatte ich nun aber keine Lust mehr und bin auf direktem Weg Heim gefahren. 18 Uhr mit 44 Km auf dem Tacho war ich nach dieser Odyssee der Schläuche ohne was essbares im Bauch wieder daheim.
Jetzt hätte ich fast den Spruch vor lauter Frust vergessen: "Wenn man die heutigen Models sieht, frage ich mich, ob sie Mode präsentieren oder für "Brot für die Welt" sammeln." Jetzt ist der Frust weg und ich habe schön gelacht.
Morgen wieder auf´s neue!

Donnerstag, 27. Mai 2010

Wenn,wenn,wenn

Heute mal der Spruch zu erst: "Wer nicht dann will, wenn er könnte, wird nichts haben, wenn er wollte." Der ist mal wieder gut! Heute Nacht hat meine Tochter starke Bauchschmerzen und Übelkeit gehabt und so konnte ich heute nicht arbeiten gehen. Werde heute versuchen meinen langen Lauf zu machen und dabei werde ich mal meine neue Uhr ausprobieren.
20 Uhr war ich von meinem langen Lauf wieder zurück und der war richtig gut. Lag bestimmt daran das ich die erste Stunde mit Alla ganz locker bei einem sechser Schnitt gelaufen bin. Bin bei mir los gelaufen und bis zu Alla sind es 2 Km. Mit ihr gemeinsam bin ich dann in den Stadtpark gelaufen und zwei Runden von der Gütersloh Läuft Runde http://www.gütersloh-läuft.de/laeufe-strecke.htm gelaufen. Danach habe ich sie wieder Heim begleitet, damit sie sich nicht verläuft ;0) Da war die erste Stunde vorbei.
Dann bin ich mein Tempo gelaufen und bin wieder zurück in den Stadtpark und dann an der Dalke lang, wo ich Nadine vom Hermannslauf getroffen habe. Sie sagte mir, das sie Fatima auch gerade gesehen hat und nach einem ganz kurzen Plausch ging es weiter. Dann sah ich Fatima schon von weitem angelaufen kommen und dann sind wir mit nem fünfer Schnitt gemeinsam Richtung Ampano gelaufen. Als ich auch Fatima heile abgegeben habe bin ich dann auch Heim gelaufen. Plötzlich kamen mir zwei Rennradfahrer entgegen, die mir sehr bekannt waren. Die zwei neuen Triathleten sind zu mir rüber gekommen und haben mich den letzten Kilometer mit dem Rennrad begleitet - da bin ich aber noch mal schnell geworden - Endspurt nennt man das dann wohl. Hat mich echt gefreut die beiden zu sehen! Haben dann noch etwas mit den Jungs gequatscht und mich dabei gedehnt. Meine neue Uhr hat mir sehr gute Dienste geleistet und ich bin sehr zufrieden mit ihr. Die Uhr hat nach 2:21:36h angezeigt das ich 24,76 Km gelaufen bin. Übrigens lieber Hasi - du bist und bleibst der liebe Hasi, kann kommen was will - auch wenn ich nicht mehr oft da bin.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Vorab Geschenk

Gestern Abend als ich Duschen gegangen bin hat sich meine Tochter über meine Körperfarbe schlapp gelacht. Ich trage jetzt die Farben der Schweiz Rot-Weiß-Rot-Weiß. Habe mir gestern doch einen Sonnenbrand auf der Terrasse zugezogen und habe es nicht gemerkt. Als ich heute fertig war mit arbeiten, in Bielefeld, bin ich in den Active Shop nebenan und habe mir die Suunto erklären lassen. Nach einer halben Stunde habe ich mich entschieden, das ich mir selber ein vorab Geburtstagsgeschenk mache.Im Geschenkkarton!
Der Verkäufer hat alles eingestellt und mir soweit alles erklärt was man so für den Anfang braucht. Nun muss ich mich durch die Bedienungsanleitung kämpfen und wenn Fragen auftauchen sollte, soll ich wieder kommen. 17 Uhr hatte ich mich mit einem Triathleten zum Rennrad fahren verabredet und als ich im Keller war, um mich um zuziehen hörte ich schon wie es anfing zu regnen. Es hat sich dann leider eingeregnet und nach einer halben Stunde habe ich bei dem Triathleten angerufen und unsere Radtour abgesagt - er wollte auch schon nicht mehr. 20 Uhr bin ich dann zum Schwimmen gefahren, was wieder sehr gut war und gut tat. In der einen Stunde bin ich 2100m mit Pullboy, Brettchen und Paddles geschwommen. Dann ging es trocken mit dem Rad wieder Heim und da bin ich auch schon wieder 13,5 Km gefahren.
Der Spruch für heute: "Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten. Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches." Ist von einem römischen Dichter - Obelix würde jetzt sagen die Römer ham nen Knall. Finde ich auch!

Dienstag, 25. Mai 2010

Doppelkoppel

Heute hatte ich noch einen Tag Frei und habe mich auf die Terrasse und mein Buch weiter gelesen. 16.30 Uhr habe ich mich mit meinem Rucksack auf mein Rennrad geschwungen und bin meine 20er Runde gefahren. Da ich Koppeltraining machen wollte bin ich zum Vereinshaus gefahren, habe meinen Rucksack abgestellt, Helm und Handschuhe abgesetzt, Schuhe gewechselt und ab ging es für 4 Km auf die Bahn. Nach einer Runde gesellte sich ein junger Triathlet zu mir und nach 10 Runde war ich fertig. Die 4 Km habe ich in 17:43 Minuten geschafft und dann habe mich umgezogen und bin mit der Rehagruppe raus in die freie Natur gelaufen. Da ich nur noch locker mit laufen wollte, habe ich eine neue Triathletin begleitet. Wir sind alleine sehr langsam die ca.12 Km zusammen gelaufen und haben viel geredet. Nach 1:22:55 h waren wir wieder am Vereinshaus, wo ich mir wieder meine Radsachen angezogen habe und dann bin ich Heim gefahren. Auf meinem Radtacho stehen nun auch wieder 28,49 Km und das reicht mir heute auch. Da noch schnell der Spruch aus dem Mielekalender: "Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer - man ist sich seines Todes nicht mehr sicher."
Habe gerade gesehen das ich mir einen kleinen Sonnenbrand geholt habe - sehe aus wie ein Streifenhörnchen.

Montag, 24. Mai 2010

Sonne, Blitz und Donner

Gestern war ich eine faule Socke und habe den Sport mal Sport sein lassen, obwohl ich ins Nordbad laufen wollte und dort meine 2 Km schwimmen wollte. Ist nichts drauß geworden, weil ich einfach keine Lust hatte und so habe ich schnell mal nen Ruhetag eingeschoben. Jetzt wollte ich gerade los Laufen und da fing es, genau in dem Moment, an zu Regnen - wie aus Kübeln. Blitz und Donner haben sich auch noch dazu gesellt. Jetzt wieder scheint die Sonne und ich werde es gleich noch mal versuchen eine Stunde laufen zu gehen. Habe es dann wirklich noch gewagt raus zu gehen und als ich so beim Laufen war, wurde es auf einmal wieder so warm (ca.25 C). Als ich drei Kilometer gelaufen war kam von hinten ein Rennradfahrer an und meinte ich soll doch mal etwas schneller laufen. Als ich mich zu ihm umdrehte, sah ich einen von unseren neuen Triathleten und da hat er erst mal eine auf den Hintern bekommen für seine freche Bemerkung.
So locker sah es noch am Anfang aus. Kurz vor dem Wapelbad trennten sich dann unsere Wege und ich bin hinterm Wapelbad in den Wald gelaufen, weil die Luft immer unerträglicher wurde und der Wind wurde auch immer stärker. Der Wind war sogar so stark, das die Erde von den Feldern in die Luft gewirbelt wurde. Es sah aus wie ein Sandsturm und den Mist habe ich dann auch noch in die Augen bekommen. Im Wald habe ich mich dann auch noch verlaufen, aber bald kam ich wieder auf meine bekannte Strecke vom Silvesterlauf. Im Wald und dort wo Bäume waren, war die Luft und die Temperaturen noch ganz o.k. aber sobald es freies Feld kam, war es nur noch bähwarm.
An der Dalke entlang, im Schatten, war es wirklich schön. Dann bin ich wieder zum Wapelbad zurück gelaufen und von dort aus ging es dann zurück gen Heimat, wo ich nach 1:08 h ankam und ich hatte 12 Km geschafft. Da ich ja am Freitag erfahren habe das der Bielefeld Marathon Pleite ist und nicht statt findet und auch unser Startgeld weg ist war ich ja schon echt sauer. Jetzt habe ich noch ne Mail von denen bekommen, wo uns erklärt wurde, wo das Startgeld geblieben ist. Ich habe dann meinem zweiten Nachnamen mal alle Ähre gemacht und habe eine ganz "BÖSE" E-Mail zurück geschrieben, wo ich auch sofort eine Antwort bekam. Sch...egal - Geld ist trotzdem weg und nun muss ich überlegen wo ich im Herbst einen Marathon laufe. Ich muss mich nämlich jetzt bald entscheiden, sonst werden die Startgebühren immer höher. So, nun ab in eine kurze Arbeitswoche, dafür muss ich die Woche noch etwas mehr trainieren. Der Countdown für Harsewinkel läuft - noch 13 Tage.

Sonntag, 23. Mai 2010

92Km bis Harsewinkel

Nach dem Hausputz und der Wäsche waschen hat mich Steffi mit ihrem neuen Rennrad abgeholt und ich habe sie nach Schloß Holte zu ihrem Freund begleitet. Wir sind ganz gemütlich dort hin gefahren und als ich sie abgegeben habe bin ich wieder zurück gefahren, nur diesmal etwas schneller. In Verl habe ich eine kurze Zitroneneispause eingelegt und habe schön in der Sonne gesessen. Bin dann nach Varensell gefahren und von dort aus nach Rheda und weiter nach Herzebrock. Von Clarholz aus ging es dann direkt nach Harsewinkel wo ich 18 Uhr mit Mattu und Nagu verabredet war. Ich war etwas zeitiger da und so habe ich mir die 2,5 Km Strecke mal mit dem Rad angesehen. Dann habe ich auch die beiden getroffen und im Schlepptau hatten sie noch jemanden wo sich später heraus stellte das er auch ein Triathlet ist und sogar für die Liga startet. Als wir uns so unterhielten, kam heraus das wir beide in zwei Wochen in Harsewinkel starten und uns dann spätestens wieder sehen. Aber dann erzählte er das er nächstes Wochenende auch in Paderborn ist, wo ich ja mit dem Rennrad hin fahren möchte wenn es nicht regnet oder schneit. Die liebe Sabine Schumacher, die mich zum Triathlon gebracht hat, habe ich dann bei den Startunterlagen abholen auch noch getroffen. Das war ne tolle Überraschung! Wir haben uns dann bis in zwei Wochen verabschiedet, denn sie ist dann auch in Harsewinkel bei den Startunterlagen ausgeben mit dabei. Dann bin ich mit Mattu und Nagu zum Start/Ziel gegangen, wo wir Domitian beim 5 Km Lauf angefeuert haben. Der war vielleicht schnell sag ich euch - er kam als zweiter ins Ziel.
Da ist er beim Zieleinlauf.
Elli, Hinrich und Joachim aus unserer Laufguppe von Olaf habe ich auch noch getroffen. Als sich dann alle auf den Weg zum Start von dem 10 Km Lauf machten bin auch ich langsam wieder Richtung Gütersloh, bevor es dunkel wurde. Gerade als das Fußballspiel im Fernsehen los ging war ich wieder zurück und hatte 92,24 Km auf dem Tacho und das fast alles alleine. Geht doch!
Hier noch der Spruch: "Die Zivilisation eines Landes erkennt man an den Männern, die Kultur erkennt man an den Frauen."