Samstag, 7. März 2009

Luisenturmlauf

Gut ausgeschlafen bin ich heute morgen 8 Uhr aufgewacht. In der NW stand ein großer Zeitungsartikel über unseren Julian drin der Krebs hat - echt beeindruckend was er zur Zeit durchmacht. Nach einem langen und ausgiebigen Frühstück habe ich mir meine Laufsachen angezogen und habe meine Tasche für den Luisenturmlauf gepackt. Als wir alle fertig waren haben wir Markus und Elli abgeholt um nach Borgholzhausen zu fahren. Das Wetter war einfach Sahne und mir ging es auch sehr gut. Die zwei Ruhetage haben mir wahrscheinlich sehr gut getan. Markus dagegen sah müde aus und Elli war mal wieder sehr aufgeregt. Leider sind meine Ohrenprobleme nicht weg gewesen, aber ich habe mir aus Watte einen Ohrstöpsel gebaut und so war das Ohr geschützt. Nach dem wir in Borgholzhausen angekommen waren haben wir uns fertig angezogen und haben unsere Startnummern geholt. Wie immer mussten wir Mädels erst noch mal wohin - na wohin wohl - mal für kleine Mädchen. Als wir fertig waren musste dann plötzlich Markus auch noch mal schnell los. Drei Weiber warten auf einen Mann. v.l. Ich, Elli und meine Tochter Annkathrin. Als wir dann wieder alle beieinander waren hat Oliver noch ein Gruppenfoto gemacht und da fing Markus an Syrtaki zu Tanzen. Schade das wir keine Videokamera mit hatten, das war vielleicht ein Bild für die Götter. v.l. Ich, Markus, Annkathrin und Elli beim Syrtaki Tanz. Dann mussten wir aber spurten um zum Start zu kommen - ich glaube wir waren fast die letzten. Am Start habe ich dann noch einige bekannte Gesichter getroffen wie zum Beispiel Oliver und Manfred die zwei Brüder aus Olaf´s Laufgruppe, Hermann von Lotto Wittenstein, Eckhard vom Tri-Team und Anna meine Vorläuferin vom Hermannsvorlauf 2008 tippte mir auch noch auf die Schultern. Es ist schon erstaunlich wie viele Leute ich in dem einen Jahr schon kennengelernt habe durch den Sport und jedes mal werden es mehr. Kurz darauf ging es aber auch schon los und wir sind eine Runde um den Sportplatz gelaufen und dann raus auf die Strecke.Elli ist sogar in kurz gestartet. Mit Oliver und Elli hatte ich mir vorgenommen die 2:15 Stunden für den Halbmarathon zu schaffen. Michael unser Trainer hat uns per E-Mail noch mal gewarnt zu schnell zu machen. Ihr werdet euch wundern wieso 2:15 und nicht zu schnell - ich zeige euch mal das Höhenprofil dann wisst ihr warum. In der Zeit wo ich meinen Lauf gemacht habe ist Oliver mit Annkathrin zum Pizzabäcker gelaufen und haben sich den Bauch vollgeschlagen. Mit Elli und klein Oliver ging es für mich in der Zeit in den Teuto hoch immer Bergauf. Oliver haben wir leider sehr schnell verloren, doch mit Elli konnte ich gerade noch so mithalten. Als wir Borgholzhausen verlassen hatten bin ich an dem Haus vorbei gelaufen wo ich vor 15 Jahren mit meinem ersten Mann Uwe gelebt habe und das war schon ein sehr merkwürdiges Gefühl. Irgendwann ging es dann in den Wald und die Steigungen wurden immer steiler. Schnell habe ich den Anschluss dort an Elli verloren weil ich hoch gegangen bin aber gesehen habe ich sie immer irgendwo. Am ersten Berg habe ich Anna überholt, obwohl sie eigentlich doch besser ist als ich. Als ich den ersten Berg hinter mir hatte habe ich mich wieder an Elli rangearbeitet und dann sind wir wieder gemeinsam gelaufen. Irgendwann bekam ich dann Schmerzen in der linken Seite und da meinte Elli ich soll doch mal was trinken. Das habe ich natürlich gleich gemacht und kurz danach waren die Schmerzen wirklich weg. An einer Stelle kamen uns dann sogar schon die ersten guten Läufer wieder entgegen und die haben wir natürlich angefeuert. Nach ca. 11 Km kam eine Getränkestation und da habe ich was von meinem Gel genommen, was mir ganz gut tat. Als ich den zweiten und letzten steilen Berg geschafft hatte merkte ich plötzlich wie ich so einen Schub nach vorne bekommen habe und da bin ich losgerannt ohne nach hinten zu gucken was Elli macht - hatte sie ganz vergessen. War echt keine Absicht - ich weiß auch nicht was in mich gefahren war. Als dann noch ein Streckenposten sagte das wir es fast geschafft haben und das schlimmste überstanden hätten ist es dann ganz mit mir durchgegangen. Bergab habe ich es dann laufen lassen als ob der Teufel hinter mir her ist. An der letzten Getränkestation bei Km 17 habe ich mir nur einen Schluck Tee genommen und weiter ging es. Aber das Ziel kam nicht so schnell wie ich gedacht habe und der letzte Kilometer wurde dann doch noch ganz schön hart. Ich bin dann durch ein Tor gelaufen und da war ich wieder in dem Stadion wo mich meine Tochter schreiend begrüßte. Ich habe dann das erste mal auf die Uhr gesehen und da stand 1: 58:? und da habe ich probiert so schnell wie möglich zum Ziel zu laufen. Ich dachte ich kann es noch schaffen unter 2 Stunden zu laufen, doch meine Kräfte waren am Ende. Annkathrin ist noch an der Seite mitgelaufen um mich zu unterstützen aber es half nichts. Als ich über die Ziellinie gelaufen war habe ich sofort gestoppt und da stand auf meiner Uhr 2:00:06 Stunden. Das kann doch wohl nicht wahr sein! Die letzten Meter kam es mir vor als ob ich in Zeitlupe laufe und es kam mir auch vor als ob ich nicht von der Stelle komme. Na ja es war aber nicht mehr zu machen - keine Chance. Im Ziel haben mich Uwe, Markus, Oliver, Eckhard, Andrea und Oliver erwartet und das war auch schön so. Von Annkathrin habe ich eine Siegerkuss bekommen, die gleich iiiiiiii schrie weil ich so nass geschwitzt war. Andrea hat mir dann erst mal einen Tee organisiert und dann kam Elli ins Ziel gelaufen. Auch ihr hat Annkathrin geholfen und ist an der Seite mitgelaufen. Nachdem wir genug getrunken hatten und uns gedehnt hatten sind wir zurück zum Auto gelaufen um aus den nassen Sachen raus zu kommen. Da kam dann auch der kleine Oliver mit seinem Bruder Manfred und der lieben Rita aus Spexard. Wir haben dann nur noch ein Abschlussfoto gemacht und dann sind wir schnell wieder nach Gütersloh zurück gefahren. Abends hat mein Sohn Benjamin dann noch seinen 20. Geburtstag bei uns im Partykeller gefeiert und 1 Uhr lag ich dann endlich im Bett. v.l. Thorsten, ich, Benjamin, Ramona und ihr Mann Thorsten.

Freitag, 6. März 2009

10 Monate später

Nein, nein nicht was ihr jetzt wieder denkt. Ich habe heute per MMS ein Handyfoto von Karsten Wirt bekommen das 10 Monate alt ist. Dieses Foto will ich schon seit dem Hermannslauf im April 2008 haben und nun ist das Wunder geschehen dank seiner Frau Silke, die ich in Bad Salzuflen noch mal darauf angesprochen hatte. Wenn wir Frauen was in die Hand nehmen dann wird es auch was. v.l. Karsten, ich, Silke, Fatima und Elisabeth und über uns Thront Hermann der Cherusker. Hubert hatten wir an dieser Stelle damals verloren und deshalb fehlt er leider auf diesem Foto. Sonst gibt es heute nichts zu berichten, da ich nichts gemacht habe um mich für Borgholzhausen morgen zu schonen. Leider habe ich gerade erfahren das Hubert wegen Krankheit morgen ausfällt und da waren wir nur noch drei (Elisabeth, Markus und ich) und die anderen 797 Läufer die auch den Luisenturmlauf mitmachen wollen. Doch noch was zum Thema 10 Monate später. Eine freudige Nachricht hat mich heute ereilt - der Stammhalter von Ingmar und seiner Frau ist nach 10 Monaten auf die Welt gekommen. Von hier aus herzlichen Glückwunsch von der ganzen Familie Schmidt-Böse. Oliver hat gerade bei Googel Earth die Strecke markiert die er seit Sonntag schon drei mal gelaufen ist und hat heraus gefunden das es 4,4 Km sind wofür er ca. 30 Minuten braucht. So ist es - aller Anfang ist schwer. Mir ging es vor knapp 2 Jahren auch nicht anders.

Donnerstag, 5. März 2009

Sondertraining

Ich habe gestern erst mal schnell meine 25 € (hätte ich fast vergessen) in Olaf´s Laufladen bezahlt - für den Laufkurs und ein neues Gel für den Luisenturlauf. Einen tollen Milchshaker von Tchibo habe ich mir auch noch gegönnt, damit ich die Eiweissdrinks auch so gut wie im Ampano hin kriege. Habe es sofort probiert und es funktioniert hervorragend und schmeckt lecker. Dann war noch mal Laufen angesagt. Ich bin mit dem Auto nach Isselhorst zu Michael unserem Lauftrainer gefahren. Mit ihm gemeinsam bin ich dann zum Peter auf´m Berg gefahren um uns dort mit Elli zu treffen. Erst kam sie garnicht und da dachte ich schon das ich heute Sondertraining bei Michael bekomme. Sie kam dann doch noch und wir sind zu dritt in den Berg gelaufen. Ich bin alles sehr langsam angegangen und habe mich so weit es ging geschont. Die erste große Rampe bin ich fast nur gegangen da ich mir vorgenommen hatte die Pulsvorgabe vom Trainingsplan einzuhalten und die sagte mir 156 Puls. Es ist mir auch ganz gut gelungen und es hat mich nicht im geringsten gestört das ich wieder mal letzte war. Wir sind dann wie im Trainingsplan beschrieben 2 x kurze und 1 x lange Rampen gelaufen und dann mussten wir uns sputen das wir noch im hellen zurück zum Parkplatz kamen. Wir haben dann noch das Ehepaar aus der Laufgruppe getroffen, aber die waren uns zu schnell. Als wir nach 1:32 Stunden auf dem Parkplatz ankamen wurde es auch ratz - fatz Dunkel. Ich bin dann noch zum Schwimmen gefahren und da ich noch Zeit hatte bis das Training anfing habe ich mich erst mal ausgiebig geduscht. Je länger ich aber unter der Dusche stand desto müder wurde ich. Die Stelle am Fuß war auch ganz schön geschwollen, obwohl ich sogar noch vor dem Laufen Pferdesalbe drauf gemacht hatte. Als ich so unter der Dusche stand kam Agnes die nette Verkäuferin von Olaf´s Laufladen rein und fragte mich wie es so in Bad Salzuflen gelaufen ist. Sie erzählte mir das Elli gesagt hat so wie sie mich kennt werde ich bestimmt den Marathon laufen - da wusste sie mehr als ich. Sie fragte mich dann noch wieviel ich gelaufen bin und da musste ich Elli recht geben - och ne sagte sie, du bist verrückt und das muss man wohl sein wenn man so was macht. Als Agnes aus der Dusche raus war bin ich zurück in die Umkleide und bin Hundemüde Heim gefahren. Jetzt kommt die Marathonmüdigkeit. Als ich zu Hause ankam sagte mir Oliver das Martin der Trainer der Frauenmannschaft angerufen hat und das ich bitte zurück rufen soll, doch selbst dafür war ich zu müde. 21 Uhr lag ich im Bett und weg war ich. Heute wollte ich eigentlich mit Reinhard eine Stunde Rad fahren, aber mir fehlt jede Kraft dafür und in meinem Ohr braust es auch noch herum. Wenn das bis Montag nicht weg ist gehe ich auf jeden Fall mal zum HNO. Bei Reinhard entschuldige ich mich auf diesem Wege hier persönlich und denke dran aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Eine bitte noch an Reinhard - wenn du meinen Blog doch immer regelmäßig liest kannst du dich auch als regelmäßiger Leser anmelden. Bitte, bitte :0} sonst werde ich zum Zornröschen (zickiges Mädchen) und mit denen ist nicht zu spaßen. Ich werde heute wieder versuchen bei Zeiten ins Bett zu kommen um meine Kräfte für den Luisenturmlauf am Samstag zu sammeln.

Dienstag, 3. März 2009

........... Lauf

Als ich heute morgen aufgewacht bin war ich völlig kaputt. Ich habe mich sogar noch mal eine Stunde ins Bett gelegt weil ich so müde war, obwohl ich gestern recht Zeitig eingeschlafen bin. Erst dachte ich das ich heute nicht mal zum Training gehen kann, doch als ich dann beim Training war war alles wieder gut. Na gut, die Oberschenkel haben ein ganz klein wenig gezwickt, aber nicht mehr. Viel Triathleten kamen auf mich zu und haben mir gratuliert, sogar einige die garnicht in Bad Salzuflen waren wussten das ich den Marathon gelaufen war. Ich fand das sehr nett von allen und auch Uwe meinte das er in den Ergebnislisten nachgesehen hat um zu gucken ob wir auch alle eine gute Leistung abgegeben haben. Mit Olga und Reinhard bin ich ganz langsam losgelaufen und haben dem Trainer auch gleich gesagt das wir nur an der Seite mitlaufen. Olga sagte ihm das wir am Wochenende einen Marathon gelaufen sind aber er hat keine Reaktion gezeigt, einfach nichts. Manchmal ist er ganz lustig drauf und ein anderes mal ...... - so wie diesmal. Wir haben auf jeden Fall unseren Lauf gemacht und haben uns dabei noch gut unterhalten. Nach 1:02 Stunde haben wir Schluss gemacht und haben uns mit den anderen gedehnt. Ich habe Gisela noch meinen Stick gegeben wo alle Fotos von Bad Salzuflen drauf waren,damit sie wieder was zu tun hat. Jemand hat mir noch vor dem Laufen gesagt das ich jetzt nach dem Marathon etwas Ruhe einlegen sollte, damit mir nicht so was wie ihrem Mann passiert (Leberwerte zu hoch). Danke für die Warnung - nach dem Luisenturmlauf jetzt am Samstag schraube ich das Training für eine Woche runter das verspreche ich großes Ehrenwort. Als ich abends zu Hause war merkte ich auf meinem Fußrücken so einen merkwürdigen Schmerz als ob mir da was drauf gefallen ist, aber da war nichts draufgefallen. Da habe ich erst mal Voltaren Schmerzgel drauf gemacht und nun heißt es abwarten was das nun wieder ist. Dann habe ich noch mal den Computer an gemacht um meine E-Mails abzurufen und da war von Gisela schon eine Nachricht drin das die Bilder von Bad Salzuflen jetzt auf der Tri-Team Seite zu sehen sind - wie schnell ist die denn. Habe mir natürlich gleich angesehen wir das aussieht und da habe ich ein ganz tolles Foto gefunden was ich so vorher noch nie gesehen hatte. Seht selbst! Wie toll ist das denn geworden. Ich habe mir das natürlich sofort kopiert und gespeichert. Hoffentlich habe ich nichts vergessen zu schreiben, denn es ist wieder so viel passiert. Schlaft auch schön!

Montag, 2. März 2009

Schlappohr

Mein Ohr sitzt immer noch zu, aber ich habe keine Schmerzen. Wie seltsam. Heute standen endlich die genauen Ergebnisse vom Baukastenmarathon im Internet. Meine Zeit lag bei 4:27:32 Stunden und das war der 139. Platz und der 4. Platz bei den W40. Ich habe dann gleich einen Zeitungsartikel für die NW an Uwe geschrieben und hoffe das er es die Tage irgendwann in die Zeitung setzt wenn Platz ist. Die Urkunde hat mir Oliver auch gleich ausgedruckt, damit meine Unterlagen komplett sind. Heute habe ich nichts gemacht und gehe auch ganz zeitig ins Bett.

Sonntag, 1. März 2009

Auslaufsonntag

Ich habe bis 10 Uhr geschlafen, aber sehr unruhig. Nach dem Frühstück bin ich mit Oliver das erste mal gelaufen. Er hat seine neuen Laufschuhe getestet und ich habe diesen Lauf als Auslaufen vom Marathon genommen. Beim Marathon hatte ich 3144 Kcal verbraucht und da war nicht mehr viel Kraft da, aber ganz locker Laufen ging noch. In den Oberschenkeln hat es zwar etwas gezwickt, doch mehr auch nicht. Nach einer halben Stunde (so ca. 4 Km) und zwei kleinen Gehpausen bei Oliver waren wir wieder daheim. Abends bin ich mit Olga, Markus und Thorsten noch ins Kino gefahren (mit dem Rad natürlich) und da haben wir dann auch noch Elli getroffen, die wie sie sagte sich denken konnte das ich den Marathon laufe. v.l. Elisabeth, Olga und ich im Kino. Elli erzählte mir dann noch das wir am Mittwoch Bergtraining mit Michael haben und bis dahin versuche ich natürlich wieder Fit zu sein.

Berg-Cross-Marathon

Gestern kam Markus zum Frühstück zu mir und nach dem Frühstück sind wir zu Olga gefahren wo wir uns mit ihr und Reinhard getroffen haben. v.l. Markus, Ich und Reinhard. Gemeinsam sind wir mit Reinhards Auto nach Bad Salzuflen gefahren und haben uns dort für den Baukasten-Marathon gemeldet. Hier holen wir gerade unsere Startnummer ab und müssen erst mal bezahlen. 13 € für einen Marathon ist ja eigentlich nichts, oder? Nachdem wir uns umgezogen hatten sind wir vom Parkplatz wieder zurück zum Start gelaufen und da habe ich eine menge bekannter Leute getroffen. Manfred von Lauftreff, Silke vom alten Lauftreff, Dirk der Gastläufer vom Tri-Team, Sylvias Schwester und und und. Olga, Reinhard, Markus und ich - wir haben uns dann am Start zusammen gestellt und als der Startschuss kam haben wir uns ganz schnell verloren in dem Gedränge. Mit Markus bin ich zwar noch ein kleines Stück gelaufen, doch dann war er kurz hinter mir verschwunden. Es dauerte aber nicht lange, da kam Markus von hinten an gebraust und hat mich überholt und weg war er. Die ersten zwei Kilometer ging es bergauf und sehr langsam, da 1500 Starter die engen und matschigen Wege hochliefen. Da war der 6 Minuten Schnitt auf einen Kilometer schnell versaut und ich lag nach 5 Km schon 1:30 Minuten hinter meiner Zeit. An einer sehr matschigen Stelle ist mir sogar der Schuh im Schlamm stecken geblieben, doch ich hatte Glück das ich wieder zurück in meinen Schuh kam ohne mit dem Socken im Schlamm zu landen. Keine Ahnung wie ich das gemacht habe. Weiter ging es auf der Cross-ähnlichen Strecke die pro Runde an die 150 Höhenmeter hatte. Irgendwo an der Strecke hörte und dann sah ich auch Heide (ehem. vom Tri-Team) mit ihrem Rad stehen. Es hat mich sehr gefreut das Heide an der Strecke stand, leider aber ohne Fotoapparat. Zwischendurch habe ich noch zwei Frauen vom Tri-Team überholt und dann auch noch die Schwester von Sylvia. Ich habe mich dann einem Laufpaar angeschlossen das immer sehr gleichmäßig lief - genau den 6er Schnitt. An einer Steigung habe ich dann komischerweise auch noch den schnellen Dirk überholt und habe ihn ermuntert weiter zu machen. Leider konnte ich das Tempo des Laufpaares nicht mithalte und so bei Kilometer 24 etwa habe ich den Anschluss verloren. In der dritten Runde wo es den ersten blauen Strich auf der Startnummer gab viel es mir mit dem Laufen plötzlich sehr schwer, aber ich musste nicht gehen und als die Gabelung zum Ziel oder weiter Laufen kam ging es mir wieder gut. Also habe ich beschlossen noch eine weitere 8 Km Runde zu probieren. In der vierten Runde gab es einen grünen Strich auf die Startnummer auf den ich mächtig Stolz war. Leider habe ich kaum noch Läufer auf der Strecke gesehen, aber ich hatte ja meinen MP3-Player ohne den es bestimmt nicht so gut gelaufen wäre. Als ich dann wieder am Scheideweg stand konnte ich immer noch Laufen und da habe ich die Helfer gefragt was ich machen soll. Weiterlaufen oder zum Ziel das war hier die Frage und als die eine Helferin sagte das ich doch noch ganz gut aussehe und weiter Laufen soll habe ich es einfach gemacht. In der letzten Runde gab es dann einen roten Strich auf die Startnummer was so viel bedeutete wie Marathon gelaufen. Die letzte Runde war zwar noch einsamer und anstrengender als die davor, aber ich habe mich durchgebissen und bin durchgelaufen ohne Gehpausen. Nur an den Verpflegungsstellen habe ich kurz angehalten um was zu trinken und um mein Gel zu nehmen. Das war mein großes Ziel, keine Gehpausen, und mehr nicht - die Zeit war dabei nicht so wichtig. Als die letzte Runde rum war bin ich zum Ziel abgebogen und da ging es 2 Km fast nur noch bergab. Man konnte schon von weitem den Zielsprecher hören und da liefe es wie von alleine. Mein MP3-Player gab dann 100m vor dem Ziel auf, doch ich nicht. Der Zielsprecher sagte mich mit Namen und Zielzeit 4:28 Stunden an, da sonst weit und breit kein andere Läufer zu sehen war. Im Ziel stand da schon Markus und wartete auf mich und hat mit dem Handy noch ein Foto von mir gemacht und da sieht man wie schlammig meine Schuhe aussehen. Markus erzählte mir das Olga bis jetzt noch nicht ins Ziel gekommen ist und da haben wir uns große Sorgen um sie gemacht. Ich habe in der Frauendusche und Umkleide nach ihr gesucht, aber keine Olga. Nach dem ich meine Schuhe in einer Wasserwanne sauber gemacht hatte, (bin einfach mit den Schuhen komplett in die Wanne reingetreten- Füße waren ja eh nass) bin ich zum Parkplatz gejoggt, wo Reinhard im Auto auf uns Frauen wartete. Da immer noch nichts von Olga zu hören war sind wir mit dem Auto direkt hoch zum Ziel gefahren. Ich habe mich dann schnell geduscht (es war nur eiskaltes Wasser da) und als ich mich gerade abgetrocknet hatte kam Olga zur Tür herein. Sie erzählte mir das sie mit einem Mann zusammen langsam gelaufen ist und so nun auch den Marathon geschafft hat. Nun waren wir alle wieder zusammen und haben erst mal richtig viel gegessen. Ich habe noch Kuchen geholt und Olga hatte Brötchen geschmiert. So haben wir es uns richtig gut gehen lassen. v.l. Markus, Reinhard, ich und Olga. Dann wollte ich noch mein Zielfoto abholen, doch als ich in die Turnhalle rein kam hatte Foto Müller gerade den Stecker vom Computer abgezogen. So ein Mist! Ich bin dann abends noch zu einem Geburtstag gefahren und 0 Uhr lag ich dann im Bett und kam nicht zur Ruhe.

Freitag, 27. Februar 2009

Abschiedsspinning

Gestern Abend als ich ins Bett bin habe ich plötzlich so ein sausen im Ohr gehabt und habe deshalb auch sehr schlecht geschlafen. Heute morgen hatte ich dann im linken Ohr richtige Schmerzen - so ein Mist. Ich habe mir gleich Ohrentropfen von Annkathrin rein gemacht und eine Ibu 600 genommen. So bin ich auf Arbeit gefahren und es ging so lala. Von Arbeit aus bin ich zum Active-Shop in Bielefeld rüber gegangen, weil bei meiner neuen Laufjacke der Reisverschluss etwas schwer geht und da wollte ich mal fragen ob es da einen Trick gibt das das weg geht. Da viel Kundschaft da war musste ich etwas warten und da habe ich im Regal ein Buch gesehen wo drauf stand "Tödlicher Hermannslauf" von Renée Pleyter. Ich habe mir hinten mal durchgelesen worum es geht und da es ein Krimi ist und um den Hermannslauf geht(was mich beides Interessiert) habe ich es mir mitgenommen. Etwas Werbung am Rande - es ist wirklich ein tolles Buch. Ingmar hatte mich gestern gefragt wie es so mit meinem Training läuft und da habe ich ihm erzählt das ich immer solche Anlaufschwierigkeiten habe. Da hat er mir Fit Line Activize empfohlen und es in Bielefeld für mich wegstellen lassen. Ich hatte erst so meine bedenken, doch er sagte mir das es kein Doping ist und er selbst es auch nimmt. Er hat mir gesagt das ich es erst mal Testen soll, denn wenn man es nimmt kribbelt es kurz nach der Einnahme im ganzen Körper und daran muss man sich erst gewöhnen. Ich habe das Zeug (31€) heute auch gleich in Bielefeld abgeholt und auch der Verkäufer hat meine Bedenken ausgeräumt. Er selbst nimmt es täglich und ist auch wie Ingmar mehrfacher Ironman. Als ich im Büro war habe ich gleich ein Glas Wasser mit dem Pulver drin getrunken, doch das versprochene Kribbeln kam nicht und ich warte noch immer darauf. Oliver hatte die Tage den Blog den ich hier schreibe auf einen Stick gepackt und ich habe ihn dann ausdrucken lassen und heute hat unsere liebe Sekretärin Claudia die Seiten zusammengebunden. Es sieht schon toll aus wenn man mal alles auf einen Haufen sieht. Das wird irgendwann mal eine prima Erinnerung sein. Jetzt komme ich gerade vom Spinning und das war unsere letzte Stunde für diese Wintersaison 2008/2009. Ich bin aber nur gaaaaaanz langsam mitgeradelt, weil ich ja morgen den Baukastenmarathon mit machen möchte. Hoffentlich macht mein Ohr nicht schlapp! Ein Abschiedsfoto haben wir natürlich auch noch gemacht. v.l.Gerd, ich, ? , Olga und Jan-Hendrik. Deshalb gehe ich auch gleich ins Bett, da ich ja 7.30 Uhr aufstehen muss. In der Sauna war ich heute auch noch mal kurz - so als krönender Abschluss. Nach dem Duschen stand auf einmal Olga mit dem Fotoapparat in der Umkleide - wie frech. Nun geht es schnell ins Bett, damit ich morgen etwas fiter bin als heute. LG von Birgit

Donnerstag, 26. Februar 2009

Windiges Läufchen

Heute nur kurz von mir. Habe heute die gute Nachricht bekommen das wir (Olga, Markus, Reinhard und ich) doch noch einen Startplatz für Samstag beim Baukastenmarathon in Bad Salzuflen ergattert haben, obwohl schon Meldeschluss war. Als ich einen Verantwortlichen vom Orga-Team am Telefon hatte hörte ich es sofort "Sächseln". Ich habe Herrn Probst gleich gefragt wo er her kommt und da sagte er mir das er aus Halle an der Saale kommt, was nur ein paar Kilometer von meiner Heimatstadt Leipzig entfernt ist. So klein ist die Welt! Ihr wollt wissen was ein Baukastenmarathon ist - erkläre ich natürlich gerne. Wusste bis vor kurzem auch nicht genau was das ist und wie das geht. Mann kann sich während des Laufes entscheiden wie lange man Läuft und wann man Schluss macht. Los geht es mit 18 Km und dann werden immer wieder 8 Km dran gehangen, oder man hört auf. Wie jeder will und kann. Also 18, 26, 34 Km oder den Marathon, man kann also im Lauf die Streckenlänge festlegen. Nun dann schaumer mal wie weit ich komme. Heute Nachmittag bin ich raus zum Laufen gegangen und Annkathrin und ihr Freund Phil haben mich mit dem Rad begleitet. Da ich ja wusste das ich am Samstag einen Wettkampf habe bin ich nur sehr langsam gelaufen und nach 1:05 Stunden waren wir wieder zu Hause. Auf der Strecke war es manchmal sehr Windig und da war es dann doch etwas anstrengender. Jetzt gehe ich schnell ins Bett, denn morgen ist ein langer Tag und ich habe das letzte Mal Spinning in diesem Winter.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Mutter-Kind-Schwimmen

Mein Sohn Benjamin ist heute 20 Jahre alt geworden und da gab es Schoko-Sahne Torte. Nach dem er seine Geschenke hatte und er satt war ist er aber auch gleich wieder verschwunden. Annkathrin war heute mächtig aufgeregt, weil sie heute mit zum Schwimmen durfte, da sie morgen Schulfrei hat. Ich habe Brötchen geschmiert und was zu trinken mitgenommen und dann bin ich das erste mal mit dem Auto zum Schwimmtraining gefahren. Annkathrin war gleich voll mit dabei und hat sich sofort wohl gefühlt. Sie hat da ja gar keine Berührungsängste und hat sofort mit jedem gequatscht. Mit Gisela ist sie zusammen auf die Bahn gegangen wo die nicht so guten Schwimmer sind und los ging es. Ich war sehr erstaunt wie gut Annkathrin mittlerweile schwimmen kann, da ich ja beim Schwimmunterricht nicht zugucken kann. Zuerst bin ich auf der mittleren Bahn geschwommen, aber die waren mir irgendwie zu langsam und da bin ich zu den Jungs auf die Bahn gegangen, wo ich sehr gut mithalten konnte. So richtig konzentrieren konnte ich mich aber trotzdem nicht, da ich immer ein Auge bei Annkathrin hatte, weil kein anderes Kind da war - nicht das sie Blödsinn macht oder so. Agnes die Verkäuferin von Olaf´s Laufladen war auch da bei einem anderen Schwimmkurs und die andere Frau die mit ihr schwamm unterhielt sich plötzlich mit Annkathrin. Wie sich herausstellte war das eine Schwimmtrainerin von Annkathrin aus dem Seepferdchenkurs - daher kannten sie sich also. 21 Uhr bin ich dann mit Annkathrin aus dem Wasser raus - auch wenn sie noch nicht wollte. Glücklicherweise hat Annkathrin morgen Schulfrei und deshalb war es nicht so schlimm das es so spät war. Sie ist auch einen Zeit lang mit Flossen geschwommen und das fand sie richtig Klasse. Was wünscht sie sich also nun zum Geburtstag - ratet mal. 22 Uhr lag sie dann erst im Bett und war ganz schnell eingeschlafen. Ihr hat es auf jeden Fall super Spaß gemacht.

Deckblatt für´s Buch

Jedermanns-Geschichte

Es ist eine Geschichte wie jede andere, aber diese hier ist meine!


von Birgit Schmidt-Böse

November 2007


Dienstag, 24. Februar 2009

Zu zweit Lauf

Heute stand zwar Berglauf auf dem Trainingsplan, da aber Oliver Spätschicht hat geht das natürlich überhaupt nicht. Also habe ich Annkathrin zur Tanzschule gebracht und wollt mal wieder alleine los. Da sich Hubert nicht mehr gemeldet hat bin ich davon aus gegangen das er im Teuto läuft. Als ich mit Annkathrin in der Tanzschule drin war sagte sie plötzlich das da draußen Hubert steht und da sagte ich nur das kann eigentlich nicht sein. Doch als ich mich umdrehte stand draußen auf der Straße wirklich Hubert und suchte nach mir. Was war los! Er dachte das der Tanzunterricht noch wie früher 17 Uhr anfing und da ist er wie immer 17 Uhr daheim losgelaufen. Er hatte sich schon gewundert das er mich auf der Strecke nicht getroffen hat - halt wie immer. Ja, ja die neuen Zeiten sind nicht so einfach zu merken - MANN wird ja älter. Mal wieder zu zweit sind wir unsere altgewohnte Runde, nur etwas schneller, gelaufen. Als wir an der Dalke gelaufen sind kam mir da unser Schwimmtrainer vom Triathlon der Hendrik entgegen. Da war ich doch echt erstaunt das der auch läuft und nicht nur schwimmt. Mit Hubert habe ich mich dann noch ein wenig über meine Problem unterhalten und nach 1:09 Stunde war ich wieder an der Tanzschule.

Montag, 23. Februar 2009

Helau, helau

Ich bin heute Laufen gewesen und andere haben Kammele gefangen, denn heute ist Rosenmontag. Annkathrin ist 17 Uhr zum Schießen gegangen und ich habe die Zeit gleich wieder für´s Training genutzt. Bei leichtem Nieselregen bin ich Richtung Rhedaer Forst gelaufen. Bis zum Gut Schledebrück und dann in den Wald rein und dann habe ich zwischendurch vier Sprints eingelegt. Es lief so la, la und als ich auf dem Rückweg war wurde es immer besser. Nach 1:08 Stunden war ich wieder hier daheim und Annkathrin war auch schon wieder da, weil wegen Rosenmontag das Schießen ausgefallen ist. Annkathrin ist heute zum Fasching als Zigeunerin gegangen - sah echt Süß aus meine kleine Maus. Heute geht es mal etwas eher ins Bett, damit ich wieder auf die Beine komme - die wollen nämlich nicht mehr so wie ich will.

Sonntag, 22. Februar 2009

Eisplattten

Samstagmorgen habe ich volle Kanne verschlafen und bin erst kurz vor 11 Uhr aufgestanden. 13.30 Uhr hat mich Hubert zum Teutolaufen mit den Triathleten abgeholt. Pünktlich ging es los, doch kaum waren wir auf der Strecke waren auf den Wegen fast überall Eisplatten und es machte keinen Spaß zu laufen. Die Männer jedoch sind wie die Wilden losgerannt ohne Rücksicht. Wir Frauen haben beschlossen da etwas vorsichtiger zu sein. Schnell wurde mir klar das ich nicht versuchen werde hinter der Herde herzuhetzen. Karin wurde merklich auch immer langsamer und dann haben wir beschlossen uns von der Truppe zu lösen und alleine langsamer weiter zu laufen. Das tat uns beiden sehr gut und nach 1:40 Stunden waren wir wieder auf dem Parkplatz. 10 Minuten später kamen die anderen auch wieder dazu und wir waren wieder komplett. Mir hat es so jedenfalls besser gefallen und sicherer war es auch. Heute mache ich eine Ruhetag, weil mein Körper nicht mehr so will wie ich. Diese Woche habe ich nur 6:18 Stunden Sport gemacht, aber fühle mich wie 20 Stunden Sport. Das Dalkemanplakat habe ich auch mal fotografiert - guckst Du! Habe es natürlich sofort eingerahmt - wenn ich schon mal auf einem Plakat zu sehen bin. Wer immer diesen Blog liest; ich würde mich freuen wenn ihr euch mal als Leser eintragen würdet, damit ich mal sehe das ihn jemand liest. Man kann sich auch anonym eintragen - ihr müsst euch nicht outen. Danke und schönen Sonntag

Freitag, 20. Februar 2009

Gehirnfasching

Spruch des Tages "Gewonnen oder verloren wird zwischen den Ohren". Außerdem gewinne ich zur Zeit jeden Tag - an Erfahrung und das tut auch mal weh. Heute war Spinning bei Frank einem neuen Trainer. Es war erst mal ganz was anderes und auch die Musik komplett was anderes. Nicht schlecht, aber anders. Da muss ich mich erst mal dran gewöhnen. Als die Stunde zu ende war, war ich nicht ganz so kaputt wie bei Björn. So sieht das aus wenn ich mich Dehne. v.l. Ich Birgit, Olga und Steffi. Nach dem Dehnen haben wir noch ein Abschiedsfoto für Björn gemacht was ich ihm gleich mal schicken werde. Abends bin ich ganz zeitig ins Bett gegangen um mal auszuschlafen.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Allein, Allein

http://www.youtube.com/watch?v=444L2Kc4zIg Das Lied passt heute zu mir und zu diesem Tag. Ich möchte alleine sein, ich fühle mich allein und bin alleine gelaufen. Da kommen mir schon wieder fast die Tränen. Halt - Stopp jetzt nicht!! Hubert hat mir eine E-Mail geschrieben das er heute mit Elli laufen geht und da bin ich halt alleine laufen gegangen. Als ich los bin schien noch die Sonne, doch die ersten Wolken waren am Himmel schon zu sehen. Immer wenn die Sonne auf mich schien bin ich schneller gelaufen, so als ob ich Solarbertrieben bin. Klingt Lustig - stelle mir das gerade bildlich vor wie das aussieht " Ich mit Solarplatten auf dem Kopf". Aber eigentlich fühlte ich mich müde und schlapp. Gott sei Dank hatte ich meinen MP3- Player mit und so ging es doch irgendwie. Nach 1:09 Stunden war ich wieder daheim und das trocken. Jetzt schneit es gerade und kälter wird es auch schon wieder - hab ich also Glück gehabt. Bein blauer Fleck am Oberschenkel ändert auch gerade seine Farbe in schönes Schwarz - sieht echt toll aus. Glücklicherweise ist nicht Sommer und so sieht es kam jemand. Vor drei Tagen hat mein einziger und treuer Blogleser Markus mich gefragt ob ich nicht im März mit nach Rom zum Marathon kommen möchte. Ich habe gesagt das ich es versuchen will zu organisieren und als ich es geschafft hatte waren die Flüge von 150 € auf 239 € hochgegangen. Das ist mir dann aber doch zu teuer und nun hoffe ich das die Preise noch mal runter gehen. Schauen wir mal was daraus wird. Heute ist ja Weiberfastnacht - was immer das auch bedeuten mag. Ich habe damit nicht´s am Hut und gehe heute lieber mal eher ins Bett. Guten Nacht und treibt es nicht so wild ihr Frauen da draußen

Nur geschwommen

Gestern nach dem Abendbrot bin ich zum Schwimmtraining gefahren und das mit vollem Magen. Ich hatte den ganzen Tag über nicht viel gegessen und abends hatte ich dann richtig Hunger. Das war vor den Schwimmen aber nicht gut und so kam es mir vor als ob ich im Wasser hing wie eine Bleierne Ente. Bin zwar trotzdem bei den Jungs mitgeschwommen, doch es war schon schwerer als sonst. Nach dem Einschwimmen wurden nur Bahne geschwommen nach Plan. Das Techniktraining ist wohl nun vorbei, jetzt geht es darum die gelernte Technik umzusetzen und Gas zu geben. Der Spaß fehlte mir aber gestern irgendwie bei meiner Lieblingsdisziplin. Leider habe ich nicht mitgezählt wie viel wir geschwommen sind und nach 1:20 Stunden habe ich dann Schluss gemacht und bin in aller Ruhe unter die Dusche gegangen. In der Umkleide habe ich mal ein Foto von mir geschossen, so Müde und unfrisiert wie ich aussah. Als letzte habe ich dann das Schwimmbad ganz alleine verlassen - keiner mehr da außer die Putzfrau ohhhhhhhhh :0(

Mittwoch, 18. Februar 2009

Schwimmvideo

Ich habe es gerade geschafft das Schwimmvideo von der SD-Karte auf meinen Laptop zu ziehen und nun probiere ich es noch in den Blog zu kopieren. Mal sehen ob das was wird!!! Ich hab´s ja nicht so mit der Technik ;0]

Juhu, geschafft. Hoffe zu mindestens das ihr es sehen könnt.

Gummibeine

Der Dienstag war nicht mein Tag. Ich fühlte mich schlapp und auch Zuhause bin ich nur hin und her gekrochen. Zum Training bin ich nur widerwillig gefahren und beim Laufen bekam ich die Beine gar nicht von der Stelle als ob ich Kaugummi unter der Schuhsohle hätte. Mit irgendjemanden Reden wollte ich auch nicht und so bin ich fast die ganze Zeit alleine hinterher gelaufen. Wir sind 3x 1000,400 und 200m gelaufen bei max. 90 % der Herzfrequenz. Zwischen den einzelnen Abschnitten Pause bei langsamen Laufen und danach 3 Runden Auslaufen. Je länger ich gelaufen bin desto schlechter wurde es mit mir obwohl das Wetter toll war (kalt -5 C und trocken). Im Vereinshaus habe ich dann noch einen Glühwein den ich sofort im Kopf gemerkt habe - wie immer. Manni sagte mir dann noch das er von mir noch ein paar schöne Fotos hat, die er am Sonntag beim Duathlon gemacht hat. Er will sie mir in den nächsten Tagen zukommen lassen. Auf dem Tisch im Vereinshaus lag dann das Plakat für den Dalkeman und ich dachte ich traue meinen Augen nicht als ich da mein Liebligsschwimmbild von mir drauf sah. Habe mir natürlich gleich ein Plakat mitgenommen und auf den Handzetteln ist das Bild auch drauf; nur ganz klein und in schwarz-weiß. Ich werde es mal Fotografieren und euch die Tage hier im Blog zeigen. Das war das schönste an diesem Tag, durch den ich mich nur gequält habe. Warum ist das Leben nur so schwer? Mit dem Rad bin ich dann wieder 20 Minuten langsam Heim gefahren um noch was zu essen und dann ging es mal etwas eher ins Bett, denn in der letzten Zeit habe ich Nachts höchstens 4 Stunden geschlafen. Mein Körper will nicht mehr so wie ich will und das zeigt er mir jetzt langsam auch. Als ich gestern beim Arzt war fragte er mich wie es so geht und ob ich etwas Stress habe - so kann man das wohl sagen. Helfen kann er mir dabei aber nicht!

Dienstag, 17. Februar 2009

Satteldruckmessung

Sonntagabend habe ich per E-Mail noch die traurige Nachricht erhalten das ein ganz junger (26 J.) Triathlet von unserem Verein an Lympfdrüsenkrebs erkrankt ist. Ich kenne ihn zwar nicht sehr gut, doch ein Schock war das schon für mich. Über seine Geschichte kam sogar am Samstag den, 14.02.2009 ein Fernsehbericht im WDR. Den habe ich mir dann über´s Internet angesehen, damit ich mir ein eigenes Bild davon machen konnte. Am Montag tat mir der Po mächtig weh, weil das MTB Rad keine Federung hatte und das merke ich auch heute noch. Am Oberschenkel habe ich mir beim Duathlon auch noch beim Aufsteigen einen großen, blauen Fleck zugezogen und der tut mächtig weh. Auaweh, bitte pusten!Gestern hatte ich nun auch endlich meine Satteldruckmessung, von der ich mir erwartet habe einen Sattel zu finden der zu meinem Po passt. Mein Rennrad Paul 1 wurde in die Rolle eingespannt und als ich auf dem Rad saß sagte Frau Hornischer von Zweirad Linnenkamp mir gleich das es sehr komisch aussieht wie ich auf dem Rad sitze, sie aber den Fehler auf Anhieb nicht finden kann. Sie hat alles mögliche gemessen und wurde daraus auch nicht schlauer. Alle Maße passten und doch irgendetwas stimmte nicht. Nur was???? Sie hat mir dann verschiedene Sattel auf mein Rad gebaut, doch die Problemzone blieb bei allen 6 Sattel das selbe was so viel heißt wie ich brauchte eigentlich einen Individuellen Sattel. Das ist das Ergebnis - nur hilf mir das nicht wirklich weiter. Frau Hornische hat sich wirklich sehr viel mühe gegeben und hat noch ein paar kleine Veränderungen an einigen Einstellung gemacht um den Druck vom Sattel zu bekommen, aber mehr konnte sie dann für mich nicht tun. Sie hat mir die Ergebnisse noch ausgedruckt und dann war ich 25 € los und habe immer noch Schmerzen im Po wenn ich Rennrad fahre. Vielleicht nicht mehr so stark - mal sehen wie es wird wenn es wieder raus auf die Straße geht. Ein Ergebnis hat sie dann aber doch noch für mich gehabt - Mein Rennrad passt nicht zu mir. Abends hat Markus dann noch versucht die Schwimmvideos auf den Computer zu übertragen, doch es dauerte ewig bis der Rechner die Daten bearbeitet hat. 00.30 Uhr haben wir dann aufgegeben. Er will es heute noch mal versuchen, damit ich die SD Karte wieder an Alina und Jörn zurück geben kann. So sah gestern mein Ruhetag aus

Sonntag, 15. Februar 2009

Cross- Duathlon

Heute hat mich das Handy 7.30 Uhr böse geweckt - hab´s ja auch so eingestellt. Nach dem Frühstück habe ich meine Tasche für den Duathlon gepackt - wie immer viel zu viel eingepackt. Typisch Frau halt!!!! 9.30 Uhr Abbfahrt mit dem Auto und der Familie in Richtung Verl in den Holter Wald. Werner, Manni und Karin waren schon fleißig am Aufbauen und hatten sogar die Strecke schon abgesteckt. Werner hat mir dann erst mal sein altes MTB Fahrrad auf meine Größe eingestellt und dann ging es bei - 4 Grad auch schon pünktlich 10.30 Uhr los. Wir waren 16 Starter und davon leider nur zwei Frauen - Karin und ich. Eine Laufrunde hatte so ungefähr 1,2 Km und mit dem Rad mussten wir das zwei mal machen und das ganze 6x Laufen und 5x Rad fahren. Oliver hat viele Bilder gemacht und auch alle Zwischenzeiten gestoppt. 1. Laufrunde = 05:05 Minuten; 1. Radrunde = 05:44 Min.; 2. Laufrunde = 05:35 Min.; 2. Radrunde = 05:40 Min.; 3. Laufrunde = 05:31 Min.; 3. Radrunde = 06:07 Min. mit Plattfuß am Rad; 4. Laufrunde = 05:35 Min.; 4. Radrunde = 06:02 Min.; 5. Laufrunde = 05:15 Min.; 5. Radrunde = 06:00 Min. und zu letzt 6. Laufrunde = 05:18 Minuten macht zusammen 1:01:50 Stunden - 720 Kcal bei einem Durchschnittspuls von 164. Der Höchstpuls von 172 ist bei meinem Plattfuß am Rad entstanden, weil ich da so doll treten musste um überhaupt noch vorwärts zu kommen. Oliver hat das Rad in der Zeit wo ich die Laufrunde gemacht habe immer wieder aufgepumpt, sonst wäre das Rennen bei Rund drei für mich zu Ende gewesen. In der Wechselzone musste ich immer die Handschuhe ausziehen(es war echt Rattenkalt), damit ich den Helm schließen konnte und das hat immer so viel Zeit gekostet. Die schnellen Männer haben ihren Helm beim Laufe garnicht erst abgemacht. Das war ne gute Idee, habe es leider erst sehr spät gesehen und da hat es sich für mich nicht mehr gelohnt das auch zu machen. Als ich auf meine letzte Radrunde ging ist Karin schon unterwegs gewesen auf ihrer letzten Laufrunde und als ich sie mit dem Rad überholte sagte ich ihr kurz das ich sie beneide(im positivem Sinne), weil sie gleich fertig ist. Bei meiner letzte Laufrunde war ich dann aber auch ganz schön froh fertig zu sein und habe mich noch mal richtig angestrengt. So bin ich als Zweite und damit auch als letzte Frau doch noch ins Ziel gekommen. Juhu juhu im Ziel. Wenn ihr noch mehr Bilder vom Duathlon sehen wollt seht doch mal die Tage bei http://www.sevenload.com/ vorbei, denn da sind sie dann alle zu sehen. Kann aber noch ein paar Tage dauern. Mein Mitgliedsname ist tazman70 Am Ende gab es für alle Finisher und Helfer ein kleines Präsent. Jeder durfte sich was aus der großen Kiste aussuchen, sogar Oliver hat was für sein Rennrad bekommen. Bei den Männern hat unser Jörn gewonnen - aus dem wird bestimmt mal was ganz großes wenn der so weiter macht. Irgendwann sehen wir ihn bestimmt auf Hawaii - darauf gebe ich euch Brief und Siegel. Diese Woche habe ich wieder mal 8 Stunden und 59 Minuten insgesamt Sport gemacht. Nun reicht es für die Woche und Tschüss

Schneebergsonnenlauf

Gestern morgen so gegen 10 Uhr war ich bei der Eröffnung von Esther´s Heilpraktiker-Praxis. Esther ist eine Triathletin und da waren bei der Eröffnung natürlich auch einige vom Verein da. Gerader als ich gehen wollte kam Christine Dehmut und kam zu mir um mich zu fragen ob ich bei der NRW Liga mitmachen möchte. Heute 19 Uhr treffen sie sich in Stromberg bei einer Triathletin aus Oelde um alles weitere zu besprechen und ob ich nicht Lust hätte mit zu kommen. Da war ich erst mal am grübeln was das wohl nun zu bedeuten hat und ob sie sich da wohl nicht vertan hat. Ich habe mir ihr Telefonnummer geben lassen weil ich mir das erst noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen wollte und habe ihr versprochen das ich mich noch mal melde. 14 Uhr bin ich dann mit Markus und Fatima in den Teuto zum Bergtraining gefahren. Diesmal waren wir nur sieben Läufer und das bei dem Sensationellen Wetter. v.l. Joachim, Michael, Wolfgang, Nadine, Fatima und Ich. Markus steht diesmal hinter der Kamera und fehlt deshalb. Auf dem Parkplatz habe ich dann noch mal Christine Dehmut getroffen und habe ihr gesagt das ich zu dem Treffen am Abend mitkommen möchte um mir das mal anzuhören. Nur mal Anhören!! Bei Sonnenschein und Schnee ist unsere kleine Laufgruppe dann Richtung Hermannsweg gestartet. Ich habe bei Michael eine Bestellung aufgegeben und zwar habe ich mir gewünscht " Bitte nur in der Sonne zu laufen ". Die meiste Zeit hat das auch ganz gut geklappt und deshalb hat es auch soooooooo viel Spaß gemacht. In Lämershagen sind wir dann noch die 123 Treppen hoch gelaufen, die auch ganz schön anstrengend waren. Als wir am Aussichtsturm "Eiserner Anton" ankamen, hat Michael den Vorschlag gemacht mal hoch zu gehen um die Aussicht zu genießen. Das haben wir auch gerne als kleine Abwechslung gemacht. Die Treppenstufen waren zwar total vereist, doch wir sind ganz vorsichtig hoch gegangen. Das war es auch Wert, denn die Aussicht war einfach toll. Hier der Beweis Sieht das nicht herrlich aus?? Nach dem Abstieg vom Turm ging es dann zurück auf den Parkplatz und nach 1:43 Stunden war dem Sonnenlauf leider zu ende. Am liebsten wäre ich noch länger gelaufen, aber die Zeit war zu knapp, da ich ja noch ein volles Abendprogramm hatte. Hier noch die Strecke und das Höhenprofil von diesem Lauf. Markus hat noch errechnet das wir 15,01 Km gelaufen sind und im Durchschnitt 6,58 Min pro Km gebraucht haben. Daheim bin ich schnell unter die Dusche gehüpft und 18.30 Uhr hat mich Christine abgeholt um nach Stromberg zu fahren. Wir waren 12 Frauen, halb aus Oelde, halb aus Gütersloh und der Mannschaftstrainer Martin. Als erstes haben wir uns alle einander vorgestellt und dann gab es erst mal was zu essen. Martin der Trainer hat dann erzählt das die Mannschaft nur in der NRW Liga mitmachen will und sie nicht vor haben aufzusteigen und es so keinen Leistungsdruck geben wird. Das war für mich das Schlüsselwort und da habe ich mich dafür entschieden in der Mannschaft mit zu machen. Nun gehöre ich dazu und habe mich für vier Wettkämpfe gemeldet. Alles weitere werde ich in der nächsten Zeit sehen. Keine Ahnung wie das alles weiter geht. Ich lasse es auf mich zukommen. So gegen 23 Uhr war ich dann wieder zurück in Gütersloh und bin dann noch mit dem Rad zu Ellis Geburtstagsparty. Dort habe ich schnell was gegessen und bin dann aber schnell wieder weg weil ich ja am nächsten morgen einen Duathlon machen wollte. So bin ich mit einer Freundin von Elli Heim geradelt und im Gespräch stellte sich heraus das sie die Freundin von Marc Hoffmann unserem Servicemann aus dem Ampano ist. So klein ist die Welt von Gütersloh. Genau 00:00:00 Uhr lag ich im Bettchen ;0)